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Strauchpfingstrosen (Gelesen 783187 mal)
Moderator: AndreasR
- enaira
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Re: Strauchpfingstrosen
Heute passte das Wetter und ich habe ein bisschen gebuddelt. Die Paeonie steht eindeutig auf eigenen Wurzeln, und ich konnte einen Trieb abtrennen. Es sind mehrere Austriebsknospen vorhanden.
Von der Mutterpflanze ist mir leider eine etwas dickere Wurzel abgebrochen, aber das wird sie hoffentlich verschmerzen.
Von der Mutterpflanze ist mir leider eine etwas dickere Wurzel abgebrochen, aber das wird sie hoffentlich verschmerzen.
Liebe Grüße
Ariane
It takes both, sunshine and rain, to grow a garden.
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- enaira
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Re: Strauchpfingstrosen
Ich habe noch tiefe Rosentöpfe und würde den Trieb jetzt erstmal topfen. Drainage unten rein, und was nehme ich dann am besten als Substrat?
Und würdet ihr den Trieb so lang lassen, oder jetzt schon etwas einkürzen?
Und würdet ihr den Trieb so lang lassen, oder jetzt schon etwas einkürzen?
Liebe Grüße
Ariane
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- Mediterraneus
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Re: Strauchpfingstrosen
Ich würde ihn bis 2 cm über dem untersten Seitentrieb zurückschneiden und in den Garten pflanzen.
Pfingstrosen im Topf sind bei mir immer rückwärts gewachsen. Blumenerde vertragen sie auch schlecht.
Pfingstrosen im Topf sind bei mir immer rückwärts gewachsen. Blumenerde vertragen sie auch schlecht.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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- enaira
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Re: Strauchpfingstrosen
Hm, eigentlich habe ich derzeit noch keinen Pflanzplatz frei. Topf sollte keine Dauerlösung sein, sondern voraussichtlich nur bis zum Frühjahr. Dann wollte ich eine zwar schöne dunkelrote roden, die aber leider immer im Laub blüht. Das wird an der Stelle eine größere Umgestaltung, das schaffen wir jetzt im Herbst nicht mehr.
So könnte der Ableger jetzt im Topf Wurzeln bilden und könnte im Frühjahr mit weniger Störung gepflanzt werden. So hatte ich mir das zumindest gedacht... ???
So könnte der Ableger jetzt im Topf Wurzeln bilden und könnte im Frühjahr mit weniger Störung gepflanzt werden. So hatte ich mir das zumindest gedacht... ???
Liebe Grüße
Ariane
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- Christiane
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Re: Strauchpfingstrosen
Vielleicht irgendwo anders im Garten einpflanzen und dort bis zum Abschluss der Umpflanzaktion parken?!?
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Re: Strauchpfingstrosen
ich habe/hatte schon öfters Strauchpfingstrosen im großen Kübel, geht problemlos
LG Heike
- Mediterraneus
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Re: Strauchpfingstrosen
Sie wird jetzt nur wenige, feine Wurzeln machen. Das Anwachsen von Strauchpfingstrosen dauert recht lang.
Ich befürchte , dass du sie im Frühjahr dann genauso aus dem Topf holst bzw. dass der Topfballen auseinanderfällt.
Ich würde sie an anderer Stelle im Garten einpflanzen und am nächsten günstigen Pflanzzeitpunkt, also nächsten Frühherbst, dann an die angedachte Stelle umpflanzen.
Ich befürchte , dass du sie im Frühjahr dann genauso aus dem Topf holst bzw. dass der Topfballen auseinanderfällt.
Ich würde sie an anderer Stelle im Garten einpflanzen und am nächsten günstigen Pflanzzeitpunkt, also nächsten Frühherbst, dann an die angedachte Stelle umpflanzen.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
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- Nox
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Re: Strauchpfingstrosen
Das freut mich, enaira !
Ich würde sie auch topfen, in Erde für Kübelpflanzen/Zitrusgewächse - die hat keinen so hohen Torf- oder Humusanteil.
Hätte den Vorteil, dass Du die Schnittstelle über der Erde halten kannst, hilft vielleicht gegen Fäulnis.
Ich würde sie auch topfen, in Erde für Kübelpflanzen/Zitrusgewächse - die hat keinen so hohen Torf- oder Humusanteil.
Hätte den Vorteil, dass Du die Schnittstelle über der Erde halten kannst, hilft vielleicht gegen Fäulnis.
- Hero49
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Re: Strauchpfingstrosen
Im Mai hatte ich im Großhandel eine rote Strauchpfingstrose gefunden und seither im Topf belassen.
Jetzt wurde die Sarah Bernhardt mit viel Mühe ausgegraben - kräftige, dicke Wurzeln - ohne Kreuzhacke ging gar nichts.
Daraufhin die neue, namenlose Strauchpfingstrose nach der Anleitung vom Mediterraneus gepflanzt und ich freue mich schon jetzt auf die Blüten im nächsten Jahr.
Jetzt wurde die Sarah Bernhardt mit viel Mühe ausgegraben - kräftige, dicke Wurzeln - ohne Kreuzhacke ging gar nichts.
Daraufhin die neue, namenlose Strauchpfingstrose nach der Anleitung vom Mediterraneus gepflanzt und ich freue mich schon jetzt auf die Blüten im nächsten Jahr.
Das beste Pflegemittel für Rosen ist eine scharfe Schere!
Rosige Grüße von Hero49
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- enaira
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Re: Strauchpfingstrosen
Christiane hat geschrieben: ↑28. Okt 2023, 22:53
Vielleicht irgendwo anders im Garten einpflanzen und dort bis zum Abschluss der Umpflanzaktion parken?!?
[/quote]
Irgendwo anders ist bei mir genau so wenig Platz. Alles voll! ;D
.
[quote author=Mediterraneus link=topic=40008.msg4106306#msg4106306 date=1698570211]
Sie wird jetzt nur wenige, feine Wurzeln machen. Das Anwachsen von Strauchpfingstrosen dauert recht lang.
Ich befürchte , dass du sie im Frühjahr dann genauso aus dem Topf holst bzw. dass der Topfballen auseinanderfällt.
Ich würde sie an anderer Stelle im Garten einpflanzen und am nächsten günstigen Pflanzzeitpunkt, also nächsten Frühherbst, dann an die angedachte Stelle umpflanzen.
.
Mir ist schon klar, dass Frühherbst günstiger wäre als Frühjahr. Aber ob ich sie im Frühjahr aus einem Topf oder im Frühherbst aus einem Beet hole, wird hoffentlich keinen gar so großen Unterschied machen. Und ein Beetplatz steht ja nicht zur Verfügung.
Liebe Grüße
Ariane
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- enaira
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Re: Strauchpfingstrosen
Nox hat geschrieben: ↑29. Okt 2023, 10:24
Das freut mich, enaira !
Ich würde sie auch topfen, in Erde für Kübelpflanzen/Zitrusgewächse - die hat keinen so hohen Torf- oder Humusanteil.
Hätte den Vorteil, dass Du die Schnittstelle über der Erde halten kannst, hilft vielleicht gegen Fäulnis.
Ja, Nox, wegen der Schnitt-/Bruchstelle habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Kübelpflanzenerde ist vorhanden. Dann werde ich das wohl so machen.
Liebe Grüße
Ariane
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- Blush
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Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Strauchpfingstrosen
Ich hoffe auf Euer Wissen! Bin gerade ganz geknickt. Ein Acer vitifolium zeigt innerhalb kürzester Zeit im neuen Garten starke Anzeichen für Verticillium-Welke. Demnächst wollte ich endlich zwei Päonia delavayi auspflanzen. Darunter eine tolle schwarzrote Sorte von Gießler, eine große, teure Pflanze. Eben las ich, dass diese ebenfalls für Verticillium-Welke anfällig sind. Wie sind Eure Erfahrungen? Sind sie so empfindlich wie einige Acer-Arten? Dann setze ich die große Päonie gar nicht aus, das gleicht ja Mord.

"Der andere könnte recht haben."
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Re: Strauchpfingstrosen
Wirklich raten kann ich nicht, mit Verticillium habe ich bisher keine Erfahrung (toitoitoi!). Hier steht mehr darüber. Allerdings nichts Spezielles zu Päonien.
Wenn ich den Verdacht hätte, der Erreger könnte im Boden stecken - womöglich sogar großflächig -, würde ich wahrscheinlich eine Laboranalyse machen lassen. Wobei ich keine Ahnung habe, wo das möglich ist und was es kostet.
.
Strauchpäonien sind wunderliche Gewächse. Mehr als einmal habe ich beobachtet, dass recht große Sträucher ohne erkennbaren Grund stark zurückgetrocknet (?) sind - und im Folgejahr, mitunter auch zwei Jahre drauf, aus dem Boden kräftig neu austrieben. Unter anderem auch bei einer Paeonia delavayi. Inzwischen sorge ich mich nicht mehr so arg, wenn ich dürre Triebe sehe, ich weiß ja: Die Pflanzen sind zäh. (Wobei ich relativieren muss: Das gilt nicht für alle, leider - Suffruticosas scheinen empfindlicher als z. B. Luteas. Aber ein klares Muster konnte ich bisher nicht erkennen.)
.
Mit längerfristiger Kübelkultur (=mehrere Jahre) habe ich keine guten Erfahrungen, die Pflanzen wuchsen nach einer Weile rückwärts. Erst nach dem Auspflanzen dann vorwärts
. Aber vermutlich kann man's bei der Kübelkultur auch besser machen, als ich's seinerzeit gemacht habe.
Wenn ich den Verdacht hätte, der Erreger könnte im Boden stecken - womöglich sogar großflächig -, würde ich wahrscheinlich eine Laboranalyse machen lassen. Wobei ich keine Ahnung habe, wo das möglich ist und was es kostet.
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Strauchpäonien sind wunderliche Gewächse. Mehr als einmal habe ich beobachtet, dass recht große Sträucher ohne erkennbaren Grund stark zurückgetrocknet (?) sind - und im Folgejahr, mitunter auch zwei Jahre drauf, aus dem Boden kräftig neu austrieben. Unter anderem auch bei einer Paeonia delavayi. Inzwischen sorge ich mich nicht mehr so arg, wenn ich dürre Triebe sehe, ich weiß ja: Die Pflanzen sind zäh. (Wobei ich relativieren muss: Das gilt nicht für alle, leider - Suffruticosas scheinen empfindlicher als z. B. Luteas. Aber ein klares Muster konnte ich bisher nicht erkennen.)
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Mit längerfristiger Kübelkultur (=mehrere Jahre) habe ich keine guten Erfahrungen, die Pflanzen wuchsen nach einer Weile rückwärts. Erst nach dem Auspflanzen dann vorwärts
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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- Kübelgarten
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Re: Strauchpfingstrosen
der Kübel muß nur groß genug sein, dann geht auch Kübelkultur
über die Welke weiß ich auch nix, ist hier noch nicht aufgetaucht
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LG Heike
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Re: Strauchpfingstrosen
Meine Pötte damals hatten 15-20 Liter, das war dann vermutlich zu knapp.Kübelgarten hat geschrieben: ↑5. Okt 2026, 15:48der Kübel muß nur groß genug sein, dann geht auch Kübelkultur ...
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
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