Hier hat es gestern endlich mal durchdringend geregnet: 24 mm in 5 Stunden, das ist soviel wie im ganzen Monat September. Damit sollte die diesjährige Dürre in meinem Garten vorbei sein und ich kann mal langsam an's Staudenteilen und Umpflanzen denken. Und den Schlauch einrollen, damit ich mähen kann. Im tieferen Teil des Gartens wird die Wiese wieder grün.
Der Herbst ist angebrochen.
Es waren 5mm vorhergesagt, irren geht auch mal in die andere Richtung.
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Dürregejammer (Gelesen 1155547 mal)
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Re: Dürregejammer
Zuletzt geändert von Nox am 7. Okt 2026, 11:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dürregejammer
Was heißt das?thuja thujon hat geschrieben: ↑6. Okt 2026, 23:33 Kaub weiter Stromabwärts hat seit 5 Stunden minus 1cm, das dürfte ein Rekord sein.
Ein Fluss, der mit minus 1 cm fließt, sprengt meine Vorstellungskraft...
Giess- statt Wehrpflicht!
Re: Dürregejammer
Der Pegel eines Gewässers ist eine definierte Skala mit Bezugspunkten am Ufer um den relativen Wassersstand anzugeben.
Die Fahrrinne in Kaub hat bei Pegelstand "Null" noch eine Tiefe von 1,23 m, der Rhein ist dann also noch lange nicht leer.
Die Fahrrinne in Kaub hat bei Pegelstand "Null" noch eine Tiefe von 1,23 m, der Rhein ist dann also noch lange nicht leer.
Zuletzt geändert von Floris am 7. Okt 2026, 12:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dürregejammer
Die Pegelmesslatte bzw Sensor hängt nicht an der tiefsten Stelle, sondern irgendwo, wo es gerade baulich gepasst hat. Deshalb sind alle Pegel unterschiedlich hoch, bzw bei einem Pegel von 1m bei einer Station und 2m bei einer anderen, kann es trotzdem bei beiden 4m tief sein.
An manchen Pegeln wird noch der Abfluss gemessen, in Mainz sind es zB gerade 386m³ pro Sekunde. Das ist Süßwasser, das für die Landschaft verloren ist, wenn man es nicht wieder rauspumpt und auf den Gemüsefeldern verteilt. Dort wo die Gemüseäcker beregnet wurden, wird sich über Winter wohl etwas Grundwasser neu bilden können. In den unbewässerten Bereichen wird das eher nicht der Fall sein, dazu muss erst der Boden wiederbefeuchtet werden. Das hat 2025/26 nicht wirklich stattgefunden und somit gabs den letzten Winter auch kein neues Grundwasser. Der Grundwasserpegel ist im Winter hier nur deshalb gestiegen, weil vom Mittelgebirge weiter westlich welches zuströmt, von hier kam aber keins.
An manchen Pegeln wird noch der Abfluss gemessen, in Mainz sind es zB gerade 386m³ pro Sekunde. Das ist Süßwasser, das für die Landschaft verloren ist, wenn man es nicht wieder rauspumpt und auf den Gemüsefeldern verteilt. Dort wo die Gemüseäcker beregnet wurden, wird sich über Winter wohl etwas Grundwasser neu bilden können. In den unbewässerten Bereichen wird das eher nicht der Fall sein, dazu muss erst der Boden wiederbefeuchtet werden. Das hat 2025/26 nicht wirklich stattgefunden und somit gabs den letzten Winter auch kein neues Grundwasser. Der Grundwasserpegel ist im Winter hier nur deshalb gestiegen, weil vom Mittelgebirge weiter westlich welches zuströmt, von hier kam aber keins.
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Re: Dürregejammer
Genau. Hier mal den Pegel Kaub online: https://www.hochwasser.rlp.de/flussgebi ... lkennwerte
Der Nullpunkt beim Pegel liegt bei 67,669 m ü. NHN, die Geländeoberkante liegt logischerweise darüber, die Fahrrinnensohle bzw tiefster Punkt kann je nach Geröllverschiebung variieren und das weiß man in der Regel nicht, weil das nicht ständig überwacht wird, also da gibts keinen Sensor und drüberfahren mit Echolot tut aktuell auch keiner.
Die Abflusswertemessung in Kaub ist am 3.10. wohl wegen Niedrigwasser ausgefallen, letzter Wert war 492m³/s. In einer zehntel Sekunde fließt also noch so viel durch, wie ich das ganze Jahr für meinen Garten zum bewässern brauche. Der Fluss ist also nicht leer oder ausgetrocknet, aber für Seitenarme kann das doch der Fall sein.
btw: Wassermelonen und Tomaten wachsen immer dann im Flussbett, wenn ein Zwischenhochwasser ausbleibt, sie nach dem keimen also nicht überspült werden. Es gibt noch andere Darmgängige Samen, die regelmäßig auflaufen, Feige zB. Dieses Jahr gehts den Melonen im Rheinbett jedenfalls gut.
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Re: Dürregejammer
Nein, der Rekord war am 1.10., -6cm.thuja thujon hat geschrieben: ↑6. Okt 2026, 23:33 Im Rhein kommt der Tau noch nicht an bzw macht sich nicht bemerkbar. Hier mal eine Hafeneinfahrt, seitdem ist der Pegel wieder um 12cm gesunken.
Kaub weiter Stromabwärts hat seit 5 Stunden minus 1cm, das dürfte ein Rekord sein.
Luitpoldhafen 67cm 20261002.jpeg
https://vaiama.de/pegel/rhein-kaub?zeitraum=2y
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Re: Dürregejammer
Danke. Bin gespannt, ob er nochmal dieses Jahr geknackt wird.
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