Tempel-Hof-Gärtner hat geschrieben: ↑7. Okt 2026, 20:54Und nun Du: Wenn 2,6 Kg "
unterirdisch" sind: Was ist dann nach diesen Kriterien
irdisch...?
(zumal, wenn ich dazu denke unter welchen
wahrhaft unterirdischen Wetter-Bedingungen dieser Ertrag entstanden ist...)
Letztes Jahr waren es in dem Garten im Nachbarbeet mit Simonetta 16,8kg von 5 Laufmetern. Bei mir im Garten 2024 waren es mit Annabelle glaube ich 5,4kg/m², habe mein Buch gerade nicht da. Das ist ok, weil man im Garten ja mehr hätschelt, als es ein Profi auf dem Acker tun kann. Also doch noch mal zwischenwässern für den Knollenansatz und so Späße, man fühlt da eben mehr mit. Das Wetter war ja nicht schlecht, Sonne war mit 160% oder so da, Licht muss man eben in Ertrag umsetzen, dafür gibts den Gärtner. Beim Mais hats ja auch geklappt, so lange Wasser da war. Und die Kartoffeln sind hier in den Gärten nicht verwässert wie die geschmacklosen Knollen aus dem Supermarkt mit 3,8kg/m² oder ähnlich. Braunfäule ist nach dem start bei 40°C und 20% Luftfeuchte vertrocknet, die hatte 2026 keine Chance. An der hats also nicht gelegen.
Denke 2027 mache ich die Kartoffeln wieder in meinem Garten, da ist man einfach näher dran. Und es geht nun mal nix über eine gute Knolle auf dem Teller. Ich will den anderen Garten nicht schlechtreden, auch wenn ich ihn noch nicht ganz verstanden habe. Aber da wird der Schlauch eben anders gehalten oder Sachen so gewässert zu einem Zeitpunkt, wo ich es bei mir eben anders machen würde. Es ist einfach nix, wenn sich zwei Gärtner gegenseitig in die Kulturführung reingrätschen. In den 3 anderen Kartoffelgärten waren die Ertragsschwankungen nicht so heftig, aber das sagt nix aus, weil man nicht verschiedene Jahre in unterschiedlichen Gärten vergleichen kann.