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Was gab/gibt es im Oktober? (Gelesen 14062 mal)
Moderator: Nina
- semicolon
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
@Gartenlady: Inzwischen habe ich eine Intuition dafür entwickelt und meide Veranstaltungen, wo ich nicht gewertschätzt werde oder frage nochmal nach wenn ich das Gefühl habe, es könnte missverständlich werden. Ich glaube, wirklich böse meint das ohnehin niemand, vielleicht eher ignorant.
Anekdoten, die jeder Veganer berichten könnten:
- "Oma, in den Kartoffeln ist Speck!"
- "Ja, habe extra kein Fleisch genommen - ist ja nur für den Geschmack"
Oder
- "Den Salat kannst Du doch essen - ist nur Gemüse drin"
- "Und was ist die weiße Sauce?"
- "Oops!"
Genug OT: Wir waren bei einem richtig guten Fusion-Asiaten um die Ecke und hatten eine Reisbowl mit Kokos-Curry-Sauce, geschwenktem Gemüse und Crispy Tofu. Dieser knusprig panierte und frittierte Tofu ist einfach nur göttlich - da ich Frittieren zuhause hasse, gönne ich mir sowas nur auswärts.
Anekdoten, die jeder Veganer berichten könnten:
- "Oma, in den Kartoffeln ist Speck!"
- "Ja, habe extra kein Fleisch genommen - ist ja nur für den Geschmack"
Oder
- "Den Salat kannst Du doch essen - ist nur Gemüse drin"
- "Und was ist die weiße Sauce?"
- "Oops!"
Genug OT: Wir waren bei einem richtig guten Fusion-Asiaten um die Ecke und hatten eine Reisbowl mit Kokos-Curry-Sauce, geschwenktem Gemüse und Crispy Tofu. Dieser knusprig panierte und frittierte Tofu ist einfach nur göttlich - da ich Frittieren zuhause hasse, gönne ich mir sowas nur auswärts.
You can educate ignorance but you can't fix stupidity.
Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Pollo fino mit Gurkensalat
Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner
Grüße aus dem Rheinland
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- Nox
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Da sprichst Du etwas an: Bei meiner Mutter gab es das auch, und ganz typisch die Suppe vorneweg, damit es nicht nur süss war. Zwetschenknödel, Buchteln, Karthäuserklösse, Quarkklösse, süsse Nudeln mit Kompott - sie hatte ein grosses Repertoire. Besonders die verschiedenen Klösse und Knödel habe ich geliebt - wenn ich von der Schule heimkam !
- cydorian
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Genau. Wir hatten eine Gemüsesuppe vorher. Leicht. Die klassische Kombination. Auch bei meiner Mutter war das süsse Hauptgericht einmal die Woche üblich. Das hat sich im Oberallgäu noch länger gehalten.
Heute ist alles plattgewalzt und zu Folklore in einer Datenbank degradiert. Früher war auch wichtig, dass die Zutaten billig und lokal verfügbar waren. All diese Hefeknödelvarianten mit ihren dazugehörigen Sossen (früher Fruchtmus statt Vanille) bieten das.
-
raiSCH
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Ich habe das auch erlebt. Ein Mal, meistens freitags, eine süße Hauptspeise, bei uns meist Dampf- oder Rohrnudeln mit Früchtefüllung, meist Zwetschgen. Warum ist das untergegangen?
- Hyla
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Hab mal den GG nach Mehlspeisen gefragt. Er kennt's aus der Kantine, wohl Germknödel mit Mohn oder so, privat aber nicht. Weder von der Mutter noch aus dem Restaurantbetrieb.
Die Leute hier auf dem Dorf essen sowas auch noch manchmal, meint er.
Laut Wikipedia ist das eher ne katholische Sache, die hier aber in der Minderheit sind.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mehlspeise
Die Leute hier auf dem Dorf essen sowas auch noch manchmal, meint er.
Laut Wikipedia ist das eher ne katholische Sache, die hier aber in der Minderheit sind.
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Liebe Grüße!
Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Bodenart: Übergangsboden Mittlerer Gley-Podsol
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- cydorian
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
- Abwertung süsser Gerichte. Zucker, Stärke, Kohlenhydrate böse. Obwohl ein süsses Hauptgericht aus Mehl, Griess, Milch, Eiern und Obst ernährungsphysiologisch nicht automatisch mit Süssigkeiten, Kuchen oder stark gezuckerten Fertigdesserts gleichzusetzen ist.
- lieber täglich Nachtische wie die Hauptspeise einmal süss.
- Alltagsküche ohne Ansehen. Altmodisch, bäuerlich oder wenig anspruchsvoll. Gewinner Restaurantküche, internationale Gerichte mit weit hergeschafften Zutaten und eine grössere Auswahl an Fleisch- und Fertigprodukten.
- 50 Jahre lang Fleisch = Wohlstand. Das Mittagessen mit Fleisch, Beilage und Gemüse wirkte zunehmend wie eine richtige Mahlzeit, die Mehlspeise als einfaches Essen oder als Essen für Kinder.
Die gesellschaftliche Vorstellung hat sich grundlegend geändert, was eine vollwertige und erstrebenswerte Mahlzeit ist.
- Nina
- Garten-pur Team
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Reibekuchen esse ich auch am Liebsten nicht zu Hause.
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Ja, das ist schade. Ich habe zwar keine veganene Esser im Freundeskreis, aber wenn es laktosefrei oder Glutenallergien gibt, dann ist es für mich immer ein besonderer Ansporn, diese Gäste auch glücklich zu machen.Gartenlady hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 17:15 Kompromisslos Veganer zu sein, ist wirklich nicht leicht. Er hat ja geschrieben, dass er manchmal auf Partys nur trockenes Brot und Gurke bekommt. Offenbar nehmen manche Gastgeber das Veganertum nicht ernst und bleiben beleidigt oder beschämt zurück. Der vegane Gast geht hungrig nach Hause oder sucht eine Pommesbude.
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Ich habe heute Pintxos serviert. Das Brot (und die Blutwurst) habe ich dünner geschnitten als üblich und konnte es vorher perfekt im Airfryer rösten.
Es gab Gildas, Pintxos mit Kabeljau und Kartoffel, Champignons, Blutwurst und Ziegenkäse. Leider hatten wir natürlich nicht die baskische Sardellenqualität. Morgen wollen wir uns mal auf die Suche machen und schauen, was die spanischen Lebensmittelhändler im Angebot habe, Jedoch die mitgebrachten Peperoni waren perfekt: Guindillas!
- martina 2
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Nina, die schauen aus wie die Originale, alle Achtung
Siehe #590/91. Die Abwechslung ergibt sich durch das saisonale Angebot.
Cydorian, deine Erkärungen in #231 sind absolut zutreffend. Meine sogenannten Samstagessen werden hier mitunter mit mehr oder weniger Befremden registriert, aber da bin ich konsequent - hab sonst Entzugserscheinungen. So geh ich davon aus, daß der 29.1.2022 ein Samstag war
Schöne Grüße aus Wien!
- Hyla
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Fragt sich, ob bei einer Party von strikten Veganern der Gastgeber für einen Allesesser extra ein Fleischgericht zubereitet.Gartenlady hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 17:15 Kompromisslos Veganer zu sein, ist wirklich nicht leicht. Er hat ja geschrieben, dass er manchmal auf Partys nur trockenes Brot und Gurke bekommt. Offenbar nehmen manche Gastgeber das Veganertum nicht ernst und bleiben beleidigt oder beschämt zurück. Der vegane Gast geht hungrig nach Hause oder sucht eine Pommesbude.
Sprich wird neben dem Gemüse ein Steak oder ne Bratwurst auf den Grill geworfen.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
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Bodenart: Übergangsboden Mittlerer Gley-Podsol
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- Kübelgarten
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
unser Freund hatte Probleme mit Gluten da haben wir uns schon nach gerichtet, wenn es bei uns was zu Essen gab.
Nachbar ißt vegetarisch, also bekommt er beim Grillen eine „Extrawurst“, die bringt er dann mit, so ist jeder zufrieden
Nachbar ißt vegetarisch, also bekommt er beim Grillen eine „Extrawurst“, die bringt er dann mit, so ist jeder zufrieden
LG Heike
Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Früher hatte ich das Problem geballt, wenn Freunde zu Besuch waren: Sie Zöliakie, er Vegetarier und manchmal noch dazu eine Freundin, die alles mögliche nicht vertrug.
Inzwischen koche ich selber weitgehend glutenfrei, der Vegetarier isst wieder Fleisch und die andere Freundin verträgt auch wieder mehr. Manchmal wird es auch leichter.
Veganer kommen bislang nicht zu Besuch - ich bin sehr froh, dass weder die Kinder noch ihre Freunde infiziert sind.
Ansonsten gäbe es für Veganer immer Gemüse und Salat. Einen Block Tofu kaufen könnte ich auch. Dann würde es schwierig, da ich in Butterschmalz oder Talg brate und vieles in Knochenbrühe koche. Die Frau eines Vegetariers lachte einmal und sagte, dass man ihrem Mann ja nicht sagen brauche, dass der Kartoffelsalat nicht vegetarisch ist ...
Neulich bei einem Abteilungsessen habe ich einer Kollegin die wunderbare Panna cotta verdorben mit dem Hinweis auf die Gelatine (Sie hat gefragt, was drin ist) ...
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
- Gartenlady
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Die umgekehrte Frage ist tatsächlich auch interessant, was macht der, der Einschränkungen hat, als Gastgeber. Es gibt ja alle möglichen Einschränkungen, aber die nicht Eingeschränkten finden immer etwas, was sie essen können. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass ein türkischer Gastgeber Schweinefleisch anbietet.
Veganes Essen ist für die meisten von uns natürlich extrem, aber eigentlich leicht einzuhalten. Wer aber weiß, was koscher bedeutet?
@Kübelgarten, dass der eingeschränkte Gast etwas mitbringt ist pragmatisch und gut, semicolon wollte ich auch schon vorschlagen bei Einladungen zu sagen, man sei Veganer und würde für sich selber etwas mitbringen, mancher Gastgeber wäre dankbar, andere aber angespornt etwas anbieten zu können.
-
Rieke
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
In meiner Verwandtschaft sind mittlerweile einige Vegetarier, teilweise Pescetarier. Beim weihnachtlichen Raclette mit Tischgrill werden sowieso 2 Geräte benötigt, davon wird dann nur eins für Fleisch und Fisch verwendet. Beim jährlichen großen Gartenfest meiner Sippschaft werden „normale“ und vegane Würste gegrillt, außerdem Halloumi und Gemüse wie grüner Spargel. Die Salate bekommen ein Schildchen an die Schüssel, damit niemand nachfragen muss. Und ganz wichtig: keine Seite setzt die andere unter Rechtfertigungsdruck oder missioniert. Aber als die eine Nichte ihre vegane Phase beendet hatte, war schon eine gewisse Erleichterung spürbar
Gestern Abend hatten wir unvegetarische Rinderbrühe mit Kidneybohnen, Kürbis und Quitte. Die gibt es heute nochmal. Für morgen plane ich ein süßes Hauptgericht, wahrscheinlich ein Quarkauflauf mit Quitten. Süße Hauptgerichte mache ich relativ oft, alle 2-3 Wochen.
Gestern Abend hatten wir unvegetarische Rinderbrühe mit Kidneybohnen, Kürbis und Quitte. Die gibt es heute nochmal. Für morgen plane ich ein süßes Hauptgericht, wahrscheinlich ein Quarkauflauf mit Quitten. Süße Hauptgerichte mache ich relativ oft, alle 2-3 Wochen.
Chlorophyllsüchtig