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Was gab/gibt es im Oktober? (Gelesen 12454 mal)

Verwenden, haltbar machen, zubereiten und genießen

Moderator: Nina

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semicolon
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

semicolon » Antwort #225 am:

@Gartenlady: Inzwischen habe ich eine Intuition dafür entwickelt und meide Veranstaltungen, wo ich nicht gewertschätzt werde oder frage nochmal nach wenn ich das Gefühl habe, es könnte missverständlich werden. Ich glaube, wirklich böse meint das ohnehin niemand, vielleicht eher ignorant.

Anekdoten, die jeder Veganer berichten könnten:

- "Oma, in den Kartoffeln ist Speck!"
- "Ja, habe extra kein Fleisch genommen - ist ja nur für den Geschmack"

Oder

- "Den Salat kannst Du doch essen - ist nur Gemüse drin"
- "Und was ist die weiße Sauce?"
- "Oops!"

Genug OT: Wir waren bei einem richtig guten Fusion-Asiaten um die Ecke und hatten eine Reisbowl mit Kokos-Curry-Sauce, geschwenktem Gemüse und Crispy Tofu. Dieser knusprig panierte und frittierte Tofu ist einfach nur göttlich - da ich Frittieren zuhause hasse, gönne ich mir sowas nur auswärts.
You can educate ignorance but you can't fix stupidity.
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Netti
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Meine 2. Heimat seid ihr

Re: Was gab/gibt es im Oktober?

Netti » Antwort #226 am:

Pollo fino mit Gurkensalat
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Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner

Grüße aus dem Rheinland
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Nox
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

Nox » Antwort #227 am:

cydorian hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 14:16 Zwetschgennudeln. Früher wars normal, einmal die Woche eine süsse Hauptspeise zu haben. Bevorzugt Freitags.
...
Da sprichst Du etwas an: Bei meiner Mutter gab es das auch, und ganz typisch die Suppe vorneweg, damit es nicht nur süss war. Zwetschenknödel, Buchteln, Karthäuserklösse, Quarkklösse, süsse Nudeln mit Kompott - sie hatte ein grosses Repertoire. Besonders die verschiedenen Klösse und Knödel habe ich geliebt - wenn ich von der Schule heimkam !
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cydorian
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

cydorian » Antwort #228 am:

Nox hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 20:58 Bei meiner Mutter gab es das auch, und ganz typisch die Suppe vorneweg, damit es nicht nur süss war.
Genau. Wir hatten eine Gemüsesuppe vorher. Leicht. Die klassische Kombination. Auch bei meiner Mutter war das süsse Hauptgericht einmal die Woche üblich. Das hat sich im Oberallgäu noch länger gehalten.

Heute ist alles plattgewalzt und zu Folklore in einer Datenbank degradiert. Früher war auch wichtig, dass die Zutaten billig und lokal verfügbar waren. All diese Hefeknödelvarianten mit ihren dazugehörigen Sossen (früher Fruchtmus statt Vanille) bieten das.
raiSCH
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

raiSCH » Antwort #229 am:

Ich habe das auch erlebt. Ein Mal, meistens freitags, eine süße Hauptspeise, bei uns meist Dampf- oder Rohrnudeln mit Früchtefüllung, meist Zwetschgen. Warum ist das untergegangen?
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Hyla
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

Hyla » Antwort #230 am:

Hab mal den GG nach Mehlspeisen gefragt. Er kennt's aus der Kantine, wohl Germknödel mit Mohn oder so, privat aber nicht. Weder von der Mutter noch aus dem Restaurantbetrieb.
Die Leute hier auf dem Dorf essen sowas auch noch manchmal, meint er.
Laut Wikipedia ist das eher ne katholische Sache, die hier aber in der Minderheit sind.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mehlspeise
Liebe Grüße!


Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.

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cydorian
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

cydorian » Antwort #231 am:

raiSCH hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 21:32 Warum ist das untergegangen?
- Abwertung süsser Gerichte. Zucker, Stärke, Kohlenhydrate böse. Obwohl ein süsses Hauptgericht aus Mehl, Griess, Milch, Eiern und Obst ernährungsphysiologisch nicht automatisch mit Süssigkeiten, Kuchen oder stark gezuckerten Fertigdesserts gleichzusetzen ist.
- lieber täglich Nachtische wie die Hauptspeise einmal süss.
- Alltagsküche ohne Ansehen. Altmodisch, bäuerlich oder wenig anspruchsvoll. Gewinner Restaurantküche, internationale Gerichte mit weit hergeschafften Zutaten und eine grössere Auswahl an Fleisch- und Fertigprodukten.
- 50 Jahre lang Fleisch = Wohlstand. Das Mittagessen mit Fleisch, Beilage und Gemüse wirkte zunehmend wie eine richtige Mahlzeit, die Mehlspeise als einfaches Essen oder als Essen für Kinder.

Die gesellschaftliche Vorstellung hat sich grundlegend geändert, was eine vollwertige und erstrebenswerte Mahlzeit ist.
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Nina
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

Nina » Antwort #232 am:

semicolon hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 20:31 da ich Frittieren zuhause hasse, gönne ich mir sowas nur auswärts.
Reibekuchen esse ich auch am Liebsten nicht zu Hause. ;)
.
Gartenlady hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 17:15 Kompromisslos Veganer zu sein, ist wirklich nicht leicht. Er hat ja geschrieben, dass er manchmal auf Partys nur trockenes Brot und Gurke bekommt. Offenbar nehmen manche Gastgeber das Veganertum nicht ernst und bleiben beleidigt oder beschämt zurück. Der vegane Gast geht hungrig nach Hause oder sucht eine Pommesbude.
Ja, das ist schade. Ich habe zwar keine veganene Esser im Freundeskreis, aber wenn es laktosefrei oder Glutenallergien gibt, dann ist es für mich immer ein besonderer Ansporn, diese Gäste auch glücklich zu machen.
.
Ich habe heute Pintxos serviert. Das Brot (und die Blutwurst) habe ich dünner geschnitten als üblich und konnte es vorher perfekt im Airfryer rösten.
Es gab Gildas, Pintxos mit Kabeljau und Kartoffel, Champignons, Blutwurst und Ziegenkäse. Leider hatten wir natürlich nicht die baskische Sardellenqualität. Morgen wollen wir uns mal auf die Suche machen und schauen, was die spanischen Lebensmittelhändler im Angebot habe, Jedoch die mitgebrachten Peperoni waren perfekt: Guindillas! :D
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

Nina » Antwort #233 am:

Es kam auf jeden Fall sehr gut an! :D
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

martina 2 » Antwort #234 am:

Nina, die schauen aus wie die Originale, alle Achtung :D
cydorian hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 18:13
martina 2 hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 14:36 Hier bin ich offenbar auch bald die Letzte, die eine warme Mehlspeise als Hauptgericht macht
Das war früher überall normal, im Süden etwas häufiger. Ich glaube, nur der Kaiserschmarrn ist noch häufig, weil er sich als Kantinenessen eignet.
Cydorian, deine Erkärungen in #231 sind absolut zutreffend. Meine sogenannten Samstagessen werden hier mitunter mit mehr oder weniger Befremden registriert, aber da bin ich konsequent - hab sonst Entzugserscheinungen. So geh ich davon aus, daß der 29.1.2022 ein Samstag war ;) Siehe #590/91. Die Abwechslung ergibt sich durch das saisonale Angebot.
Schöne Grüße aus Wien!
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?

Hyla » Antwort #235 am:

Gartenlady hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 17:15 Kompromisslos Veganer zu sein, ist wirklich nicht leicht. Er hat ja geschrieben, dass er manchmal auf Partys nur trockenes Brot und Gurke bekommt. Offenbar nehmen manche Gastgeber das Veganertum nicht ernst und bleiben beleidigt oder beschämt zurück. Der vegane Gast geht hungrig nach Hause oder sucht eine Pommesbude.
Fragt sich, ob bei einer Party von strikten Veganern der Gastgeber für einen Allesesser extra ein Fleischgericht zubereitet.
Sprich wird neben dem Gemüse ein Steak oder ne Bratwurst auf den Grill geworfen.
Liebe Grüße!


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