philippus hat geschrieben: ↑18. Okt 2026, 21:10
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Auffällig waren die teils erheblichen Jahrgangsschwankungen bei der Fruchtqualität. So konnte GdSJ überhaupt nicht überzeugen, obwohl sie im vergangenen Jahr hervorragende Feigen beider Generationen geliefert hatte. Die wenigen Früchte hatten kaum Aroma und waren lediglich süß, aber fade. Auch Figo moro blieb qualitativ hinter den letzten Jahren zurück.
Das ist interessant….bei mir hat die GdSJ hingegen auch dieses Jahr geschmacklich sehr überzeugt. Ist zwar keine „Beerenfeige“, hat aber dennoch ein sehr stimmiges Aroma bei sehr angenehmer vollmundiger Süße und weicher samtiger Haut. Allerdings lasse ich sie, wann immer möglich, ziemlich lange am Baum hängen, meines Erachtens entwickelt sie erst dann ihr volles Potential.
Abgesackt im Ranking ist hingegen bei mir die Negronne. Grund: Je weiter es in den Herbst hineinging, mit seinen kühlen Nächten, um so zäher und ledriger wurde die Haut.
Nicht ganz so top wie letztes Jahr waren dieses Jahr die Smith. Das lag aber daran, dass die Smith nach dem Frühstart einen Sonnenbrand abbekommen hatte, als ich sie an die Außenverhältnisse gewöhnen wollte. Sie hat daraufhin einen Teil ihrer Blätter verloren. Dies hat sich offensichtlich negativ auf die Fruchtqualität ausgewirkt. Zumindest ein Teil der Früchte hat aber die gewohnte Qualität erreicht.
Meine beste Sorte in dieser Saison war, wenig überraschend, die Black Madeira…. Die würde ich gern mal mit einer Ponte Tresa vergleichen…(Deine Ponte Tresa sah echt klasse aus auf Deinem Foto!)
