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Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge (Gelesen 3518 mal)
- thuja thujon
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
20mm pro Woche ist schon reichlich, 80 Liter Kompost auch.
Die Beschattung bzw Konkurrenz in der Jugendphase bei den kleineren Knolle, das ist ähnlich wie das was ich meinte, Probleme in der Jugend ziehen sich bis zur Ernte durch.
Aber schön, dass es auch Gärten gibt, wo Sellerie mal was wird.
Das mit der Verteilgenauigkeit ist ein großes Thema für sich. Da an diesem Wendepunkt der Viereckregner der Windeinfluss am größten ist, lässt sich das aber nicht genau für jede Bewässerungsaktion sagen. Ich für meinen Teil empfinde die Viereckregner, egal welches Modell, als unbrauchbar. Sie geben auch zu langsam Wasser ab, als dass man damit Gemüse sinnvoll bewässern könnte. Sie liegen ungenutzt rum. Ich nutze eigentlich ausschließlich Teilkreisregner oder eben Schlauch und Kanne.
Die Beschattung bzw Konkurrenz in der Jugendphase bei den kleineren Knolle, das ist ähnlich wie das was ich meinte, Probleme in der Jugend ziehen sich bis zur Ernte durch.
Aber schön, dass es auch Gärten gibt, wo Sellerie mal was wird.
Das mit der Verteilgenauigkeit ist ein großes Thema für sich. Da an diesem Wendepunkt der Viereckregner der Windeinfluss am größten ist, lässt sich das aber nicht genau für jede Bewässerungsaktion sagen. Ich für meinen Teil empfinde die Viereckregner, egal welches Modell, als unbrauchbar. Sie geben auch zu langsam Wasser ab, als dass man damit Gemüse sinnvoll bewässern könnte. Sie liegen ungenutzt rum. Ich nutze eigentlich ausschließlich Teilkreisregner oder eben Schlauch und Kanne.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- cydorian
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Langsame Wasserabgabe stört mich weniger bei Sellerie (weil der sowieso wenig Blattfeuchtekrankheiten hat, unter längerer Bewässerung also nicht leidet), im Gegenteil, das verschlämmt auch weniger. Das grössere Problem ist, dass mehr Wasser gleich wieder im Sommerwetter verdunstet wie bei Beregnung, die mehr Fluss liefert.
Meine Kompost- und (alter) Pferdemisterfahrungen mit Sellerie bringen schöne, grosse Blätter, bei der Knollengrösse haut das weniger durch. Stickstoff hast du mit dem Horndünger ja auch zugeführt, das bringt die Kilo. Dazu noch Leguminose als Vorkultur. Dein Beitrag hat mir das Thema Mulch nochmal nahegebracht, das ist sicher auch ein wichtiger Faktor, schon allein weil der die Verdunstung der oberen Bodenschicht bremst. Leider hab ich keinen Grasschnitt.
Zu den Sorten: Intensiveres Aroma unter den noch bekannten Sorten haben z.B. Wiener Riesen. In der Züchtung ging man immer auf die sehr weissen Sorten, vernachlässigte aber das Aroma zugunsten von Verarbeitkarkeit, Kiloerträgen und Optik. Die alten Sorten kann man roh kaum essen, sie haben dann fast stechenden Geschmack, angenehme Bitterkeit, einen erdigen Grundton, Liebstöckel, Kräuterwürze, keine natürliche Süsse. Sowas in der Suppe oder Bratgemüse ist herrlich.
Meine Kompost- und (alter) Pferdemisterfahrungen mit Sellerie bringen schöne, grosse Blätter, bei der Knollengrösse haut das weniger durch. Stickstoff hast du mit dem Horndünger ja auch zugeführt, das bringt die Kilo. Dazu noch Leguminose als Vorkultur. Dein Beitrag hat mir das Thema Mulch nochmal nahegebracht, das ist sicher auch ein wichtiger Faktor, schon allein weil der die Verdunstung der oberen Bodenschicht bremst. Leider hab ich keinen Grasschnitt.
Zu den Sorten: Intensiveres Aroma unter den noch bekannten Sorten haben z.B. Wiener Riesen. In der Züchtung ging man immer auf die sehr weissen Sorten, vernachlässigte aber das Aroma zugunsten von Verarbeitkarkeit, Kiloerträgen und Optik. Die alten Sorten kann man roh kaum essen, sie haben dann fast stechenden Geschmack, angenehme Bitterkeit, einen erdigen Grundton, Liebstöckel, Kräuterwürze, keine natürliche Süsse. Sowas in der Suppe oder Bratgemüse ist herrlich.
Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Interessant finde ich auch, dass der späte Pflanzzeitpunkt nach der Kältephase im Mai kein Nachteil gewesen zu sein scheint.
@Thuja: 5,3mm Kompost findest du viel? Auch beim N-Dünger fand ich mich eher knauserig.
@Cydorian: Ja, sehr ungleichmäßige Wasserverteilung ergibt sich hier auch durch einen Rechteckverbund von Kreisregnern. Da ist der Abstand nicht gut abgestimmt. Wegen unzureichender Dimensionierung des Wasseranschlusses brauch ich für die 20mm 5 Stunden. Blattkrankheiten waren aber auch bei anderen Kulturen kein Problem in diesem Jahr.
Geschmacklich bessere Sorten wären toll, aber mich schreckt die Anzucht.
@Thuja: 5,3mm Kompost findest du viel? Auch beim N-Dünger fand ich mich eher knauserig.
@Cydorian: Ja, sehr ungleichmäßige Wasserverteilung ergibt sich hier auch durch einen Rechteckverbund von Kreisregnern. Da ist der Abstand nicht gut abgestimmt. Wegen unzureichender Dimensionierung des Wasseranschlusses brauch ich für die 20mm 5 Stunden. Blattkrankheiten waren aber auch bei anderen Kulturen kein Problem in diesem Jahr.
Geschmacklich bessere Sorten wären toll, aber mich schreckt die Anzucht.
Waldrand, Nordhang, vierhundert Meter:
Hier blüht alles drei Wochen später.
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ringelnatz
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Ich weiß nicht, was du sonst an Pflanzen anziehst (und Platz dafür hast), aber Sellerie ist abgesehen von der langen Dauer eigentlich eher unkompliziert. Es gibt einen guten Faden dazu im Forum. Die Keimung ist etwas speziell, es muss pikiert werden, aber sonst..hat auch nicht den extremen Lichtbedarf wie das Fruchtgemüse. Wenn man ein Gewächshaus hat, kann man auch schon früher rausstellen, die hohe Tageswärme wirkt devernalisierend, dann stecken sie auch niedrige Temperaturen ohne Schosser weg.
- thuja thujon
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Ja, vor der Anzucht sollte man keine Angst haben. Hier mal der Link zum Strang: viewtopic.php?t=72218
5,3mm Kompost entsprechen rund 25g Stickstoff auf den Quadratmeter. Nimmt man die Hornspäne dazu, sollte man 3g addieren. Zusätzlich kommt noch aus dem Boden was nach, dazu das Erbsenstroh und der Heumulch, das ist alles eine gut/hoch und langsam fließende, kontinuierliche Stickstoffquelle. Das was Sellerie braucht, eine kontinuierlich hohe Versorgung. Insgesamt liegt der Bedarf von Knollensellerie bei 18 bis 22g Stickstoff pro Quadratmeter.
Es dürfte nach der Ernte also noch gut N vorhanden sein, weswegen eine Gründüngung Sinn machen würde. Ansonsten aber gute Düngestrategie.
20mm in 5 Stunden beregnen ist gar nicht soo schlecht, das dürften in der Zeit viele mit Schwenkregner nicht schaffen. Mich wundert allerdings, dass damit die Kreisregner gut funktionieren. Die meisten brauchen ja einen gewissen Druck, damit sie sich schnell genug drehen, damit die Regendichte so niedrig bleibt, dass nichts verschlämmt. Kunststoffregner kommen mit weniger klar im Vergleich zu Messingregnern. Ich brauche mit einem Teilkreisregner knapp die Hälfte deiner 5h, etwas mehr wie 2h, mehr oder schneller sollte man aber auch nicht geben (vor dem mulchen). Die Menge ist übrigens Schlauchdurchmesserunabhängig gleich, wenn ich nur einen Regner betreibe, da reicht 1/2", nur wenn 3 Regner gleichzeitig laufen braucht es zwingend 3/4".
5,3mm Kompost entsprechen rund 25g Stickstoff auf den Quadratmeter. Nimmt man die Hornspäne dazu, sollte man 3g addieren. Zusätzlich kommt noch aus dem Boden was nach, dazu das Erbsenstroh und der Heumulch, das ist alles eine gut/hoch und langsam fließende, kontinuierliche Stickstoffquelle. Das was Sellerie braucht, eine kontinuierlich hohe Versorgung. Insgesamt liegt der Bedarf von Knollensellerie bei 18 bis 22g Stickstoff pro Quadratmeter.
Es dürfte nach der Ernte also noch gut N vorhanden sein, weswegen eine Gründüngung Sinn machen würde. Ansonsten aber gute Düngestrategie.
20mm in 5 Stunden beregnen ist gar nicht soo schlecht, das dürften in der Zeit viele mit Schwenkregner nicht schaffen. Mich wundert allerdings, dass damit die Kreisregner gut funktionieren. Die meisten brauchen ja einen gewissen Druck, damit sie sich schnell genug drehen, damit die Regendichte so niedrig bleibt, dass nichts verschlämmt. Kunststoffregner kommen mit weniger klar im Vergleich zu Messingregnern. Ich brauche mit einem Teilkreisregner knapp die Hälfte deiner 5h, etwas mehr wie 2h, mehr oder schneller sollte man aber auch nicht geben (vor dem mulchen). Die Menge ist übrigens Schlauchdurchmesserunabhängig gleich, wenn ich nur einen Regner betreibe, da reicht 1/2", nur wenn 3 Regner gleichzeitig laufen braucht es zwingend 3/4".
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Weitgehend OT:
Hmm, irgendwie hatte ich im Kopf abgespeichert, dass Kompost nicht so viel Stickstoff enthält. Ich habs mit den Zahlen von Kompostwiki durchgerechnet und komme auf ähnliche N-Mengen wie du. Da kann ich den Horndünger ja auch weglassen. Eine Düngeempfehlung für Sellerie hab ich mit 12g/m² gefunden. Da ist ja schon allein der Kompost drüber.
Regner: Wir haben Kreisregner im weiteren Sinne:
https://www.meyer-shop.com/senninger-xcel-wobbler
Da laufen hier immer 30 Stück gleichzeitig im Verbund.
Hmm, irgendwie hatte ich im Kopf abgespeichert, dass Kompost nicht so viel Stickstoff enthält. Ich habs mit den Zahlen von Kompostwiki durchgerechnet und komme auf ähnliche N-Mengen wie du. Da kann ich den Horndünger ja auch weglassen. Eine Düngeempfehlung für Sellerie hab ich mit 12g/m² gefunden. Da ist ja schon allein der Kompost drüber.
Regner: Wir haben Kreisregner im weiteren Sinne:
https://www.meyer-shop.com/senninger-xcel-wobbler
Da laufen hier immer 30 Stück gleichzeitig im Verbund.
Waldrand, Nordhang, vierhundert Meter:
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- thuja thujon
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Soo falsch hast du das nicht abgespeichert. Kompost setzt den enthaltenen Stickstoff nur langsam um. Es wird zB von 5% verfügbarem N im ersten Jahr gesprochen, danach ähnlich wenig. Allerdings zählt das nicht auf langfristig mit Kompost versorgten Böden, da die aktiver sind, wird der Kompost auch schneller verbraucht/veratmet. Das gleiche gilt auch für Holzhäcksel, wenn die entsprechenden Mikroorganismen den Standort übernommen haben, ist auch Holzhäcksel eine Stickstoffquelle und nicht Senke.
Die Regner sehen gar nicht schlecht aus, woran befestigst du sie und wie kommt das Wasser rein?
Die Regner sehen gar nicht schlecht aus, woran befestigst du sie und wie kommt das Wasser rein?
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- cydorian
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Holzhäcksel sind jedenfalls nichts für Sellerie. Wie sehr daraus Stickstoff kommt, ist weit mehr wie die Frage nach dem Bodenleben und im Hausgarten kaum abzuschätzen. Das hängt ab von
- dem Verrottungsgrad, denn während der Zersetzung wird Stickstoff zunächst in der Mikrobenbiomasse gebunden. Erst wenn die Mikroorganismen absterben und ihre Biomasse weiter abgebaut wird, wird Stickstoff mineralisiert. Weil die Mikroorganismen absterben, liefern sie. Aber Je frischer, desto stärker die Tendenz zur Stickstoffbindung.
- den Häckseln. Stammholz oder Häcksel aus jungen, belaubten Zweigen oder stickstoffreichen Gehölzen? Wie grob? Riesenunterschied.
- Mit Kompost zusammen? Wie bei Kompost zählt letztlich das C:N Verhältnis. Bei 25–30:1 ideal, dann effiziente Zersetzung. Reifer Kompost kann anschliessend Stickstoff freisetzen. Holzreicher Kompost wirkt dagegen "nur" stabilisierend.
Im Gemüsegarten ist dann noch die Frage, wie sie eingebracht werden. Oberflächlich? Eingearbeitet?
Zu viele Parameter die gesehen und verstanden werden müssen, zu viele Schätzungen, einige Risiken: Sein lassen. Es gibt schon genug Arbeit im Garten und gerade Sellerie braucht zuverlässige Stickstofflieferanten.
- dem Verrottungsgrad, denn während der Zersetzung wird Stickstoff zunächst in der Mikrobenbiomasse gebunden. Erst wenn die Mikroorganismen absterben und ihre Biomasse weiter abgebaut wird, wird Stickstoff mineralisiert. Weil die Mikroorganismen absterben, liefern sie. Aber Je frischer, desto stärker die Tendenz zur Stickstoffbindung.
- den Häckseln. Stammholz oder Häcksel aus jungen, belaubten Zweigen oder stickstoffreichen Gehölzen? Wie grob? Riesenunterschied.
- Mit Kompost zusammen? Wie bei Kompost zählt letztlich das C:N Verhältnis. Bei 25–30:1 ideal, dann effiziente Zersetzung. Reifer Kompost kann anschliessend Stickstoff freisetzen. Holzreicher Kompost wirkt dagegen "nur" stabilisierend.
Im Gemüsegarten ist dann noch die Frage, wie sie eingebracht werden. Oberflächlich? Eingearbeitet?
Zu viele Parameter die gesehen und verstanden werden müssen, zu viele Schätzungen, einige Risiken: Sein lassen. Es gibt schon genug Arbeit im Garten und gerade Sellerie braucht zuverlässige Stickstofflieferanten.
- thuja thujon
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Ich möchte ja nicht Holzhäcksel als Dünger empfohlen haben, es ging mir nur darum, dass der eben auch N freisetzt, entgegen der Landesüblichen Meinung.
Als langsam fließende Stickstoffquelle ist Heu oder etwas schneller Rasenschnitt ja nicht verkehrt. Oder man nimmt einen Langzeit Rasendünger oder einen Entec oder 2-3 mal KAS usw. Gibt ja viele Möglichkeiten.
Als langsam fließende Stickstoffquelle ist Heu oder etwas schneller Rasenschnitt ja nicht verkehrt. Oder man nimmt einen Langzeit Rasendünger oder einen Entec oder 2-3 mal KAS usw. Gibt ja viele Möglichkeiten.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Gänselieschen
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- Region: Ost - Brandenburg
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- Bodenart: Sand Sand Sand Sand
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
-
Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es.
Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Ach ja, Sellerie.... das Dilemmer...
Schnefrin hat oben einiges geschrieben, was ich auch genauso bestätigen würde. Für mich zählt er zu den Starkzehrern, sonst wird das garnichts. Und s.o. Mischkultur mit Tomaten wird tatsächlich empfohlen.
Insbesondere, wenn Sellerie zu tief gepflanzt wird (wie auch Rote Bete) wird das nicht so gut mit den Knollen. Bei mir werden die Pflanzen meist recht kräftig, aber unten ist ein Wurzelgestrüpp, was unweigerlich zu knirschender Suppe führt, wenn man nicht sehr großzügig wegschneidet...
Hier hat sich ein Blattsellerie mit Selbstaussaat schon beinahe etabliert, kommt überall. Den finde ich Klasse für den Geschmack. Ich lasse auch wieder eine Pflanze übrig, damit sie nächstes Jahr blüht....
Knollensellerie kauf ich einmal, in diesem Jahr recht spät, 6 Pflänzchen. In diesem Jahr steht er im Hochbeet und macht viel Grün und wenig Knolle, nur Kompost, kein Dünger, wenig Licht.... naja, war vorprogrammiert.
Schnefrin hat oben einiges geschrieben, was ich auch genauso bestätigen würde. Für mich zählt er zu den Starkzehrern, sonst wird das garnichts. Und s.o. Mischkultur mit Tomaten wird tatsächlich empfohlen.
Insbesondere, wenn Sellerie zu tief gepflanzt wird (wie auch Rote Bete) wird das nicht so gut mit den Knollen. Bei mir werden die Pflanzen meist recht kräftig, aber unten ist ein Wurzelgestrüpp, was unweigerlich zu knirschender Suppe führt, wenn man nicht sehr großzügig wegschneidet...
Hier hat sich ein Blattsellerie mit Selbstaussaat schon beinahe etabliert, kommt überall. Den finde ich Klasse für den Geschmack. Ich lasse auch wieder eine Pflanze übrig, damit sie nächstes Jahr blüht....
Knollensellerie kauf ich einmal, in diesem Jahr recht spät, 6 Pflänzchen. In diesem Jahr steht er im Hochbeet und macht viel Grün und wenig Knolle, nur Kompost, kein Dünger, wenig Licht.... naja, war vorprogrammiert.