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Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks (Gelesen 182094 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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martina 2
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

martina 2 » Antwort #465 am:

Allerdings sind viele Rugosas Weltmeister im Produzieren von Ausläufern ;D
Schöne Grüße aus Wien!
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Hyla
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

Hyla » Antwort #466 am:

Ja, das ist wohl wahr. ;D
Aber z.B. die Grootendorst's sind nicht so eifrig und über Stecklinge wollen die nicht.
Die sind gut für am Zaun, weil sie Stacheln bis oben hin haben. Die klaut man nur einmal. ;)
Liebe Grüße!


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rocknroller
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

rocknroller » Antwort #467 am:

@Hyla

Vielleicht ganz interessant, daß die eigentlich sehr wuchsstarken Rambler bei mir nicht ausläufern.

Viele der wuchsstarken Rambler sind ja Multiflorahybriden. Die haben die Eigenschaften der Rosa multiflora

mitbekommen, Die bildet normalerweise keine Ausläufer.

Bei meinen wurzelechten Polyanthas habe ich auch noch keine Ausläufer ausgemacht.


Noch vor ca. zwanzig Jahren wurde für veredelte Rosen eine hohe Pflanzung empfohlen. Die haben sich praktisch nie freigemacht. Vor diesem Hintergrund ist das ja sogar eine eher neue Entwicklung.

Bei der "hohen" Bepflanzung, bei der die Veredelungsstelle frei steht ist die Gefahr größer, dass diese Stelle

Schaden nimmt und somit die veredelte Rose gefährdet ist.
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hobab
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

hobab » Antwort #468 am:

Vielleicht liegt das Potenzial der Ausläuferrosen ja auch am Boden. In zehn Jahren gallica hatte ich jedenfslls noch nie echte Probleme mit Ausläufern, die sich nicht mit wenigen Spatenstichen korrigieren ließen. Rose d‘Resht ist dagegen lästiger. Aber vielleicht kommt es ja erst, bei glauca hatte ich jahrzehntelang keine Ausläufer, jetzt fangen einige damit an - andere bisher weiter gar nicht.
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rocknroller
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

rocknroller » Antwort #469 am:

Vielleicht liegt das Potenzial der Ausläuferrosen ja auch am Boden.

Ich habe auch den Eindruck, dass in meinem, von Hause aus, nährstoffarmen Sandboden Ausläufer von z.B. Spinosissimas. aber auch Albas, deutlich schwächer wuchsen als im verbesserten nährstoffhaltigem Boden.
Habe bei einer Staffa, die gut eingegrenzt ist, das Erdreich auf einer Seite deutlich verbessert.
Ergebnis: Die Ausläufertriebe wuchsen in der Richtung mit doppelter oder dreifacher Geschwindigkeit , so dass ich heuer eine Wurzelsperre einbauen musste.

Ich habe bei mir im Hausgarten eine ganze Reihe alter Rosen (keine Albas).
Da reicht eigentlich im Herbst eine Grenzkorrektur mit dem Spaten, um die Breite der Reihe zu gewährleisten.
Die anfallenden Ausläufer verschenke ich meistens.
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LadyinBlack
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

LadyinBlack » Antwort #470 am:

rocknroller hat geschrieben: ↑26. Okt 2026, 06:18
Die haben die Eigenschaften der Rosa multiflora

mitbekommen, Die bildet normalerweise keine Ausläufer.
Auch bei bei wurzelechten Moschata-Hybriden sind Ausläufer daher hier kein Thema.
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Hyla
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

Hyla » Antwort #471 am:

So war das bei meiner Rose de Resht auch. Fünfzehn Jahre kein einziger Ausläufer, dann einmal gut Pferdemist drangegeben und schwubbs kamen vier Stück raus.
Allerdings ist wenig düngen auch keine Alternative, denn mit dem Mist hat auch die Blütenfülle und Pflanzengröße sehr zugenommen. Man merkte richtig, die braucht das.

rocknroller hat geschrieben: ↑26. Okt 2026, 06:18 @Hyla
Bei der "hohen" Bepflanzung, bei der die Veredelungsstelle frei steht ist die Gefahr größer, dass diese Stelle
Schaden nimmt und somit die veredelte Rose gefährdet ist.
Das ist auch auf keinen Fall als Empfehlung zu sehen, denn wie du schon sagst, wurde die Rose dadurch frostempfindlich und aus der Zeit stammt auch noch das An- und Abhäufeln im Winter. (Ich habe die damals schon viel tiefer als empfohlen gepflanzt, aber immer mit schlechtem Gewissen. ;) )
Liebe Grüße!


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Gersemi
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

Gersemi » Antwort #472 am:

Von meinen Gallicas und Zentifolien gibt es hier auch jedes Jahr viele bis sehr viele Ausläufer auszugraben, was ich nicht immer gerne mache, weil mühselig im schweren Lehm und in Dürrezeiten unmöglich. Außerdem unterwandern sie Staudenhorste, was ich auch nicht schätze.
Die am meisten ausläuferbildende ist die schöne Le Phoenix, Gallica, Mutterpflanze bereits abgestorben, aber ihre Ausläufer machen lustig weiter. Als rückengeschädigte Gärtnerin ist bei solchen Arbeiten immer einteilen angesagt.
.
Nochmal zurück zu meinen ungeplanten Stecklingsversuchen mit der schönen Lions Rose : heute den tiefen Topf hochgenommen und *freu*, unten kommen winzige weiße Würzelchen raus :D
Es stehen noch 2 Töpfe mit Rißlingen hier, vor kurzem erst bekommen, da muß ich mir für den Winter was überlegen und neige dazu, die Töpfe tief auf überdachten Tomatenquartieren einzugraben und Schutzvlies zu verwenden. Hab ich noch nie gemacht, vielleicht klappts.
LG
Gersemi
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Anke02
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

Anke02 » Antwort #473 am:

Meine veredelte Laika hat seit gut 2 Jahren einen Ausläufer geschoben. Leider unter Randsteinen hindurch hinter dem Zaun vom Nachbarn auf seiner Seite am Rand zu uns von seiner dicken Kirschlorbeerhecke. Ich komme da leider nicht dran, so dass ich nachgraben und abreißen könnte. Kann immer nur so tief wie möglich durch den Zaun abschneiden. Reicht das auf Dauer oder wird dadurch Laika geschwächt? Den einen Ausläufer auf meiner Seite konnte ich abreißen.
Sonnigliebe Grüße
Anke
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Blush
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Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.

Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks

Blush » Antwort #474 am:

Das weiß ich leider nicht, Anke.
Im früheren Garten waren es wie bei Gersemi vor allem Gallicas, aber auch Bibernellrosen. Die von rocknroller angesprochene Staffa z.B. Aus verschiedenen Gründen mag ich sie sehr und habe ihr hier nun eine Bütt ohne Boden spendiert, was hoffentlich funktioniert, ihren Ausbreitungsdrang einzubremsen.

Das klingt doch prima, Gersemi, dass Wurzeln zu sehen sind. Ich finde, dass Dein Plan ganz gut klingt. Alternativ und das möchte ich gleich erfragen, könnten die Steckhölzer nicht liegend bis zum Frühjahr gelagert werden? Das hatte ich irgendwo mal gelesen, mit spät gewonnen Steckhölzern so umgehen zu können. Probiert habe ich es noch nicht. Der Vorteil soll darin liegen, die Fäulnisbildung im nassen Winter zu umgehen. Nicht jeder kann Regenschutz bieten. Hat jemand Erfahrung?

Mir macht an der eigenen Vermehrung auch das Experimentelle daran Freude. Zu veredeln habe ich noch nicht gelernt. Oder trau mich noch nicht ran.

Noch eingefallen: Moschatas auf eigener Wurzel hatten auch bei mir keine Ausläufer.
"Der andere könnte recht haben."
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