Ja, man sollte es differenziert betrachten. Trockenheit hat gerade in 2026 dazu geführt, das vor nitrosen Gasen bei Maissilage gewarnt wurde. Das war mir neu, kannte ich aus den Jahren davor nicht. Da konnte man schon mal hellhörig werden.
Was verzehrbar ist oder besser nicht so wirklich ist ähnlich wie der rote Bete Fall, und man sollte da nicht denken, nur weil es aus dem Garten kommt, kann man jeden Tag 5 Kilo Radicchio essen, nicht aus dem Hochbeet. Allgemein gesprochen, nicht auf einzelne Personen anspielend. Deshalb sind auch die Rucolawerte mit 5g/kg Verkehrsfähig, weil man im BfR pro Tag kaum mehr als 30g für eine Portion annimmt. Klar, Radicchio und Zichorie nehmen deutlich weniger auf bzw akkumulieren nicht, geht in die Richtung Blumenkohl, Krankenhausschonkost, zumindest wenn professionell gezogen. Im Garten weiß es wenn man es genau nimmt kaum einer, da wird nicht vor der Ernte eine Analyse gezogen für die Erntefreigabe. Es ernährt sich aber auch kaum einer mehr überwiegend aus dem Garten.
fünf Pflanzen in fünf Reihen, macht 25, bei 500g erwartete Normalernte wären das 12,5kg Broccoli
Mit einer guten Aberntequote von 80% sind es nur noch 10kg, rechnet man den Gartenfaktor drauf, sind es nur noch 5kg. Die anderen 7,5kg sind gedüngt und gewässert worden, haben ihren Fußabdruck beigetragen, hatten aber nie einen Beitrag zur Ernährung geleistet, nur Flächenverbrauch, der Natur entrissen. Finde ich nicht nachhaltig, sondern Ressourcenverschwendung, wenn man mehr wie die Hälfte für nix bzw besser gesagt nicht produziert.
Wir sind OT.