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Gemüsegarten - Fotoimpressionen (Gelesen 901850 mal)

Wurzelgemüse, Knollengemüse, Blattgemüse, Stielgemüse, Fruchtgemüse, Kohlgemüse
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cydorian
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Re: Gemüsegarten - Fotoimpressionen

cydorian » Antwort #4245 am:

Jetzt verstehe ich das. Blockanbau, gross. Da kann man natürlich schwer Einzelpflanzen schon ernten und nachpflanzen. Sind auch ganz andere Dimensionen. Da stehen fünf Pflanzen in fünf Reihen, macht 25, bei 500g erwartete Normalernte wären das 12,5kg Broccoli. Das wäre mir zu viel, habe nur eine Reihe mit 8 Pflanzen.
Das mit dem Nitrat ist toll für gekaufte Ware professionell gezogen, hat mit der Situation im Garten aber nichts zu tun. Hier hilft Blattsaftanalyse mit Teststäbchen.
Nein, Radicchio nimmt bereits artbedingt weniger Nitrat auf. Auch reichlich versorgte Böden (die ich ohnehin nicht habe) führen nicht zu "nur bedingt für den Verzehr geeignete" Nitratgehalte.

Wichtiger ist die Unterscheidung zwischen einer generell geringen Nitratakkumulation und einer niedrigen Nitratkonzentration unter ungünstigen Lichtbedingungen. Auch Pflanzen mit geringer Akkumulationsneigung können bei sehr wenig Licht und hoher Stickstoffversorgung Nitrat anreichern. Auch anhaltende Trockenheit kann die Nitratkonzentration erhöhen.

Vergleichsweise nitratarm bleiben auch Rosenkohl, Blumenkohl.
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thuja thujon
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Re: Gemüsegarten - Fotoimpressionen

thuja thujon » Antwort #4246 am:

Ja, man sollte es differenziert betrachten. Trockenheit hat gerade in 2026 dazu geführt, das vor nitrosen Gasen bei Maissilage gewarnt wurde. Das war mir neu, kannte ich aus den Jahren davor nicht. Da konnte man schon mal hellhörig werden.
Was verzehrbar ist oder besser nicht so wirklich ist ähnlich wie der rote Bete Fall, und man sollte da nicht denken, nur weil es aus dem Garten kommt, kann man jeden Tag 5 Kilo Radicchio essen, nicht aus dem Hochbeet. Allgemein gesprochen, nicht auf einzelne Personen anspielend. Deshalb sind auch die Rucolawerte mit 5g/kg Verkehrsfähig, weil man im BfR pro Tag kaum mehr als 30g für eine Portion annimmt. Klar, Radicchio und Zichorie nehmen deutlich weniger auf bzw akkumulieren nicht, geht in die Richtung Blumenkohl, Krankenhausschonkost, zumindest wenn professionell gezogen. Im Garten weiß es wenn man es genau nimmt kaum einer, da wird nicht vor der Ernte eine Analyse gezogen für die Erntefreigabe. Es ernährt sich aber auch kaum einer mehr überwiegend aus dem Garten.
fünf Pflanzen in fünf Reihen, macht 25, bei 500g erwartete Normalernte wären das 12,5kg Broccoli
Mit einer guten Aberntequote von 80% sind es nur noch 10kg, rechnet man den Gartenfaktor drauf, sind es nur noch 5kg. Die anderen 7,5kg sind gedüngt und gewässert worden, haben ihren Fußabdruck beigetragen, hatten aber nie einen Beitrag zur Ernährung geleistet, nur Flächenverbrauch, der Natur entrissen. Finde ich nicht nachhaltig, sondern Ressourcenverschwendung, wenn man mehr wie die Hälfte für nix bzw besser gesagt nicht produziert.

Wir sind OT.
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