Meines Erachtens ist SRT durch den Menschen entstanden. Wir haben zwar schöne Rosen, aber der Preis sind gewisse Krankheiten.fbb, Dein Fazit mag wohl richtig sein :DIch hatte mir aber doch endlich das ultimative SRT-Gegenmittel erhofft - darauf wartet schließlich fast die ganze Rosengärtner-Welt
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Aufpäppeln nach SRT-Attacke (Gelesen 5105 mal)
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ALFREDT
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Jetzt wäre es natürlich müßig, zu überlegen, ob der SRT im unteren Bereich an der fehlenden Sonne oder an der fehlenden Luft liegt oder an beidemBei einer Pilzkrankheit sollte man nicht nur spritzen, sondern auch versuchen, die Ursachen zu finden und beheben.Übrigens wächst meine Johanna zwischen Sträuchern und dadurch steht sie teils halbschattig und im oberen Bereich vollsonnig+ luftig. Die Blätter in der prallen Sonne sind gesund und die anderen Blätter haben SRT.
liebe Grüße von carabea
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Vielleicht sollte ich sie lieber an einer weissen Wand pflanzen.![]()
jaja ;)und davon bekommt das laub helle flecken und sieht unansehnlich aus..
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
hallo carabea,ich würd gut mulchen, damit sich die Feuchtigkeit besser hält und zusätzlich mit Begleitstauden für eine Beschattung des Bodens sorgen, ausserdem bei anhaltender Trockenheit immer ordentlich wässern, das ist bei Sandböden wichtig, ich gärtnere auch "auf Sand",Spritzen dürfte wenig helfen, wichtig ist, Stress für die Pflanze zu vermeiden, also z.B. das Trockenstehen,wenn der Abraham erst mal gut eingewurzelt ist, wird's ihm bestimmt besser gehen, dann kann er sich das Wasser aus der Tiefe holen 
LG Pinguin
der-versteckte-garten.de
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Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Hallo,zur Frage, warum Rose an Standort A STR hat und an Sandort B keinen, kann auch daran liegen, dass es unterschiedliche STR-Stämme gibt. An Standort A gibt es den STR-Stamm 1, gegen die Rose empfindlich ist, an Standort B gibt es STR-Stamm 2, gegen dieselbe Rose unempfindlich ist. Auch sind nicht alle Rosen gleich empflindlich gegen STR. Sie haben selber passive und aktive Abwehrmechanismen. Manche Rosen werden zwar befallen, der STR kann sich aber nicht weiter ausbreiten. Andere Rosen sind komplett entblättert. Manche Rosen haben auf den Blätter eine feine Behaarung. Auch dort hat der Pilz Schwierigkeiten in das Blatt einzudringen. Einfach ausgedrückt: Er bleibt meistens an den Haaren hängen und kommt gar nicht richtig auf die Blattoberseite.Da es verschiedene Stämme gibt, wird es schwierig sein, ein ultimatives Gegenmittel zu finden.Anscheinend wird STR auch über infizierte Gartenscheren weiterverbreitet. In einem anderen Forum wurde der Vorschlag gemacht, die Gartenschere nach dem Schneiden zu desinfizieren und dann erst die andere Pflanze zu schneiden. Eventuell auch Händewaschen, damit die Sporen nicht weiterverbreidet werden. Werde es mal ausprobieren.Zur Zeit gibt es nur eine erfolgreichere Möglichkeit:Die STR-Rosen rausnehmen und gegen widerstandsfähigere Sorten ersetzen. Da muss vielleicht auch die Lieblingsrose dranglauben, aber es ist schön auch im Sommer gesunde oder fast gesunde Rosen zu haben.Die Mary Rose scheint anfällig für STR zu sein? Meine hat auch heftig STR. Ich glaube, ich werde sie rauswerfen.LGMary
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
mary rose ist normalerweise sehr robust.als anfällig würde ich sie keineswegs bezeichnen. unsere weiß glaub ich gar nicht was eine pilzkrankheit überhaupt ist. und hab auch schon von vielen gelesen, daß sie sich bei ihnen genauso verhält.abraham darby scheint dagegen öfters probleme zu haben. die 2 die ich gepflanzt habe, in verschiedenen gärten, schauen sehr gesund aus. einer steht vollsonnig, der andere hat teilweise schatten. (schöner als pflanze ist der vollsonnig stehende)beide stehen in eher schwererem boden, der mit organischem material aufgelockert wurde. einer ist dauernd gemulcht, der andere wird wenns länger heiß ist immer gut gegossen. vielleicht liegts auch am wasser.
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marcir
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Aha, man lernt ja nie aus, danke Mary.Nur, wenn ich jedes Jahr alle die Rosen rauswerfen wollte, die voller Sternrusstau sind, wäre ich dauernd am umpflanzen. Wie auch Matthias meinte, einen kleinen Preis müssen wir halt zahlen. Wie eingangs schon erwähnt und auch nochmal von Pinguin darauf hingewiesen, in ein, zwei Jahren eingewurzelte Rosen, mit besser entwickeltem Wurzelwerk hat sich bei mir praktisch das Problem bei den einen schwer angeschlagenen Rosen von selbst gelöst
. Löcher mache ich von 40 cm Breite und 60 bis 80 cm Tiefe, mit einem Humus-, Kompost-, Erde-aus-dem-Loch -Gemisch wirds wieder gefüllt. Zuunterst wird noch allerlei Abfall aus dem Garten geworfen (Rasenodem, unreife Apfel, Unkraut etc). Bis die Wurzeln der Rose dort ankommen, sollte das alles zersetzt sein, sozusagen Nährstoffe auf Vorrat. Rasenschnitt als dünne 5 cm Mulchschicht hält auch in eher trockenen Zeiten oder Wind die Feuchtigkeit zurück. Allerdings sollte die Rose auch im vierten oder 5. Jahr keine Besserung zeigen, reisst auch bei mir der Geduldsfaden
.Auch die Mary Rose ist jedes Jahr anders. Dieses Jahr strotz sie vor Gesundheit, und sie steht neben der nackten Röpke! letztes Jahr war sie praktisch blattlos zur gleichen Zeit. Kaum Wasser, keine Spritzmittel, kein Dünger.Ja, richtig, die ersten zwei Jahre nach der Pflanzung sollte man schon noch recht intensiv wässern, danach müssen sich meine Rosen meistens selber um Wasser bemühen. (Es gibt Rosen die lassen auch noch im 4. Jahr die Blätter hängen in trockenen Zeiten, da erbarm ich mich dann schon und gebe ihnen Wasser).All diese Ausführungen lösen natürlich kein aktuelles Problem. Jeder Garten ist anders, was dem einen hilft, bringt dem andern nichts.
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Jedmar
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Meines Erachtens ist SRT durch den Menschen entstanden. Wir haben zwar schöne Rosen, aber der Preis sind gewisse Krankheiten.
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Hallo!Geht mir genauso. Ich wäre auch nur am Umpflanzen. Ich versuche, den SRT so weit es geht zu Ignorieren.Übrigens: Danke für den Tipp mit den Äpfeln, endlich weiß ich wo ich meine Frühäpfel versenken kann!!Aha, man lernt ja nie aus, danke Mary.Nur, wenn ich jedes Jahr alle die Rosen rauswerfen wollte, die voller Sternrusstau sind, wäre ich dauernd am umpflanzen. Wie auch Matthias meinte, einen kleinen Preis müssen wir halt zahlen. Wie eingangs schon erwähnt und auch nochmal von Pinguin darauf hingewiesen, in ein, zwei Jahren eingewurzelte Rosen, mit besser entwickeltem Wurzelwerk hat sich bei mir praktisch das Problem bei den einen schwer angeschlagenen Rosen von selbst gelöst. Löcher mache ich von 40 cm Breite und 60 bis 80 cm Tiefe, mit einem Humus-, Kompost-, Erde-aus-dem-Loch -Gemisch wirds wieder gefüllt. Zuunterst wird noch allerlei Abfall aus dem Garten geworfen (Rasenodem, unreife Apfel, Unkraut etc). Bis die Wurzeln der Rose dort ankommen, sollte das alles zersetzt sein, sozusagen Nährstoffe auf Vorrat.
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Raphaela
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Generell scheinen ausreichende Bewässerung und gemulchter Boden sehr positive Auswirkungen auf die Pflanzengesundheit zu haben.
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Hallo!Ich war heute in einer Gärtnerei und nachdem ich im hintersten Ecklein ein paar Rosenstöcke mit SRT-Befall gesehen habe, habe ich die Gärtnerin gefragt, was sie denn gegen SRT machen.Antwort: Spritzen, mit einem Fungizid (das sie mir dann auch sofort verkaufen wollte.). Und zwar nicht jetzt, sondern ab Beginn der Vegetationsphase und dann 14-tägig.Nachdem ich den Preis des Mittels gesehen habe, habe ich einen Topf mit einem schönen Rittersporn gekauft. Der verdeckt jetzt meine stakeligen Mayflower-Triebe.
Mulchen scheint übrigens wirklich zu wirken. Alle meine englischen Damen, bei denen die Erde absolut vollständig gemulcht bzw. durch Bodendecker bewachsen ist, die haben heuer keinen SRT.Mari
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Gemulcht waren beide, außerdem waren ziemlich nah mehrere Begleitpflanzen. Hatte ich beides vor einiger Zeit entfernt, weil ich dachte, dass die Röslein evtl. mehr Luft brauchen und um besser an die herabgefallenen Blätter zu kommen. Aber, wie erwähnt, vielleicht hat es auch an der zu seltenen Wasserversorgung gelegen. Vielleicht sollte ich auch bei den Rosen mal etwas Gesteinsmehl unterhacken.
liebe Grüße von carabea
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Hm, ich glaube , ich sollte meine Rosen auch mulchen, zumindest ein Versuch wärs wert .Ich beobachte das hier auch, dass die einen Rosen im Jahr X fast völlig gesund sind, andere voll SRT , im Jahr Y ist es umgekehrt ???Dieses Jahr sehen einige Rosen traurig aus , bei denen hat SRT schon im Mai zugeschlagen .Jetzt sehen sie halb nackt da .Ebenfalls sorgen bereiten mir die mit Rost , früher hatte hier kaum eine Rostbefall .MT - und Rost - Attacken kommen manchmal fast über Nacht
Mich würde interessieren, womit ihr Eure Rosen mulcht ?Kompost ?
Ich habe meine Ernährung umgestellt.
Die Kekse liegen jetzt links vom Laptop.
Die Kekse liegen jetzt links vom Laptop.
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Ich mulche zur Zeit ausschließlich mit Rasenschnitt. Am besten etwas angetrocknet.Hm, ich glaube , ich sollte meine Rosen auch mulchen, zumindest ein Versuch wärs wert .Mich würde interessieren, womit ihr Eure Rosen mulcht ?Kompost ?
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Ich mulche mit allem Grünzeug, das ich im Garten finden kann (kleingeschnittene Äste, die im Weg waren, vorwitzige Kiwi-Triebe usw.), Rohkompost und auch Grasschnitt, sehr gerne nehme ich auch Blätter der Phlomis Russeliana, wenn sie sich ungebührlich benimmt.
liebe Grüße von carabea