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es wuchert zu sehr (Gelesen 14487 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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Henning
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Re:es wuchert zu sehr

Henning » Antwort #45 am:

wuffein Stich ins Wespennest, woll?@pearl
was erwartest du unter diesen Umständen von deinem Garten?
Nun, ich erwarte, daß er mir weiterhin ein Paradies hinterm Haus zur Verfügung stellt.@Paulownia
Will ich jetzt eines dieser Phasen in meinem Garten erhalten, muß ich doch den Fortlauf der Vegetation unterbrechen....Ich denke wenn Du zu wenig oder das Falsche stehen läßt kommst du unweigerlich in ein Ungleichgewicht.
Jau. Genau das ist die Herausforderung. Ich jäte viel, aber ich rotte nicht aus. bei mir wächst auch Löwenzahn und der ordinäre Hahnenfuß (der kriechende) und mischt sich mit Blutstorchschnabel@pearl
was du hast ist Wald. Bei 5 Bäumen auf 140 qm sogar ein recht dichter. Da gibt es Frühjahrsblüher und das wars dann.
5 Bäume sind kein Wald, da fällt von der Seite noch sehr viel Licht ein. Wenn die 5 Bäume (übrigens viel zu eng gestellt, waren vorhanden) sic in einer Reihe zum Appell aufstellen, dann kann die Sonne sich schon ganz schön austoben (Für den Waldrand gibt es spezifische Pflanzen).Wenn die Bäume dann noch im Norden stehen......warum schaust Du Dir eigentlich nicht einfach einmal meine Fotos an ?
Da sollte sich mal wer ganz grundsätzliche Gedanken machen.Oder eine Leidenschaft für Schattenstauden entwickeln.
hm, ich war/bin Planer und hanbe den Garten mit Hilfe eines Gärtners konzipiert, der sich auf Wildwuchs spezialisiert hatte (mit beeindruckender Pflanzenkenntnis), und zu den Schattenstauden kann ich Dir aus dem Ulmer Verlag ein Buch empfehlen: "Schatten im Garten". Ich habe ca 30 Jahre für diesen Garten gebraucht. Am Anfang gab es noch einen Baum mehr. Da war es ein Schatten/Halbschattengarten.
Leberblümchen, da gibt es so viele Sorten, dass einem schwindelig wird
Ich will aber nicht zig Sorten von einer Pflanze, ich will möglichst viel Sorten (Artenvielfalt nennt man das)
Gundermann würde ich jäten.
Ich werde den Deubel tun, diese liebenswürdige Pflanze zu jäten. Sie bedroht niemanden, füllt alle Lücken, schlängelt sich von Mäuerchen und gibt kleine blaue Tupfer im Frühlingsschabockskrautmeer.@Paulownia
aber wenn Dein Habichtskraut und Dein Mauerlattich verschwunden sind.
Tja, es ist wie im richtigen Leben.Ich hatte eine Fläche neu eingerichtet und die vorhandenen Pflanzen reduziert. Auf dieser Fläche stand dann plötzlich ein 2 Meter hoher transparenter Wald von Mauerlattich. Er hat sich wie eine Pionierpflanze verhalten, obwohl ich ihn so nicht in den Büchern bezeichnet gefunden habe.Jetzt gibt es nur noch einige mickrig Exemplare (Gnadenbrot). Das hat auch damit etwas zu tun, daß sich teilweise eine Humusschicht bildet, wo vorher keine war.Desgleichen ist eine kleine Leberblümchenkolonie zugewachsen (ich habe die Kleinode immer besucht)Da muß ich mich halt entscheiden (das verlangst Du ja so von mir, und ich bin brav)@Altrosa
Vielleicht liegt das Problem wirklich darin, dass Henning zu viele verschiedene Ansprüche an seinen Garten stellt.
Es tut mir leid das Du / Ihr mit meinem Garten ein Problem habt, ich hab es nicht. Mein Gott, die abgeknickten Stauden...ja nun, Übrigens gefällt mir die kurze Schilderung Deines Garten, sie paßt auch weitgehend auf meinen Garten.
und ein schönes Gartenbild das ganze Jahr....
wie gefällt Dir denn das letzte von meinen Fotos. Meine Hauptfreude am Garten ist es, die Kraft zu spüren, mit der die Pflanzen sich entwickeln und auch die Veränderungen.Nochmal wuffliebe Grüße Henningfahrig, mit unstetem Blick und Herzklabastern Übrigens, die angegebene Fläche ist die bepflanzte Fläche, mit befestigter Fläche sind es ca 30% mehr.(Moment, wenn die auch noch bepflanzt wären, könnte ich 30 mehr Arten unterbringen ;D , whow)
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Paulownia
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Re:es wuchert zu sehr

Paulownia » Antwort #46 am:

Ja was denn nun, Henning ;)Erst willst Du hochbinden, dann stört es Dich nicht wenn alles umliegt.Dann soll es ein naturnaher Garten werden, aber mit einer hohen Artenvielfalt.So ganz schlau werde ich aus Deinem Anliegen nicht.Wenn es denn so richtig naturnah sein soll, dann brauchst Du doch nur darauf zu achten, das die Fläche nicht verbuscht (dies geschieht durch Sträucher).Alles andere regelt sich ja dann schon. Nur Artenvielfalt ist da nicht immer drin.Ist dann halt wie in der Natur. Und da liegt dann die Schönheit im Auge des Betrachters. ;)
LG Margrit
"Willst du wertvolle Dinge sehen, so brauchst du nur dorthin zu blicken, wohin die grosse Menge nicht sieht" (Laotse)
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Henning
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Re:es wuchert zu sehr

Henning » Antwort #47 am:

Ja was denn Paulowniaich habe nie von einem naturnahen Garten gesprochenich will einen ökologischen Wildwuchgarten (das sind sicherlich vor allem naturnahe Pflanzen und das ist aber auch etwas Tautologie), das ist etwas anderes.
Erst willst Du hochbinden, dann stört es Dich nicht wenn alles umliegt.
Es liegt nicht alles unten, nur einige Stauden ärgern mich. Deshalb habe ich den thread eröffnet, und habe ja auch Antworten bekommen. Für mich geht doch die Welt nicht unter, wenn das nicht funktioniert, ich "liebe" meinen Garten dennoch (meine Frau bleibt auch bei mir obwohl ich häufig "umknicke") Ich habe auch kein Problem, Pflanzen zu beschneiden, wenn ich dabei Ihren Charakter nicht verbiege (ich schneide mir auch die (Rest) Haare (= pure Natur) und ich nehme auch nicht Teil am Wettbewerb ökologischer Garten mit genauen Vorschriften: so und nur so ist ökologisch. Ich bin aber sicherlich auf dem richtigen Weg, weil die Insektenarten ganz offensichtlich zugenommen haben, das ist doch ein guter Parameter.Es geht leider etwas durcheinander mit meinem anderen thread "ökologischer Garten". Den hatte ich eröffnet, weil in meinem Garten, bei meinem Ansatz, den ich für ökologisch halte, das Schneckenproblem sich in Luft aufgelöst hat. Da ich keinen Gemüsegarten habe, ist das sicher sehr wenig zu verallgemeinern. Meines Erachtens zeichnet unter dem Aspekt Riesenweib sehr schön (im anderen thread) das Bild eines ökologischen Gartens (mit systematischem Einsammeln von Schnecken)lieber Gruß Henning
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riesenweib
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Re:es wuchert zu sehr

riesenweib » Antwort #48 am:

auf alle fälle, Henning, hast Du gärtnerInnen wie paulownia, pearl, altrosa (und auch mich) aus der reserve gelockt. Sonst schreiben wir nicht so viel allgemeines über unsere art zu gärtnern. Mich freut daher der fred und sein bruder.
will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)
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altrosa
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Re:es wuchert zu sehr

altrosa » Antwort #49 am:

und hier ein heutiger Einblick in den Gartenteil, der einst ein Kiesbeet war! Dost wird von Wicke überzogen, im Hintergrund rechts die standfeste Behaarte Karde. Bald ist eine grössere Aktion notwendig.
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kiesflaeche_1.jpg
kiesflaeche_1.jpg (79.16 KiB) 244 mal betrachtet
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altrosa
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Re:es wuchert zu sehr

altrosa » Antwort #50 am:

und hier noch eine Ansicht. Das rechts ist übrigens ein Wildbienenhotel.
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kiesflaeche_2.jpg
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Henning
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Re:es wuchert zu sehr

Henning » Antwort #51 am:

Hallo AltrosaSchwester im Geist(auch wie schön, von Frauen so bedrängt zu werden - ist aber auffällig)Das hat etwas, was ich leider nicht habe. Deine Stauden werden nicht so hoch (ehemaliges Kiesbeet) und ergeben so einen meines Erachtens noch reizvolleren Anblick als bei meiner Anlage. Ich schaue im Herbst auf so etwas wie eine große aufgelockerte Staudenhecke. Das hat allerdings in der Entwicklug über die Jahreszeiten seinen Reiz, wenn der Garten immer mehr zuwächst, mit engen Pfaden (Machete erforderlich), welche die Kinder übrigens lieben.Ich kann mich aber noch nicht entscheiden, Flächen abzumagern (müßte auch alle Materialien durch den Keller tragen). Dazu kommt noch meine Veranlagung (?) jeweils das Beste aus den vorhandenen Gegebenheiten zu machen und darin einen Reiz zu sehen. Aber bei einer Fläche liebäugele ich noch damit, weil dadurch im Herbst eine bessere räumliche Wirkung für den Garten erzielt werden kann.Gruß HenningBei Dir wuchert es halt nicht zu sehr
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altrosa
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Re:es wuchert zu sehr

altrosa » Antwort #52 am:

Wenn du alle Grünabfälle kompostiert, und dann evtl. noch Küchenabfälle dazu, dann wird natürlich dein Garten immer noch nährstoffreicher, denn der Regen düngt ja noch zusätzlich.
Eva

Re:es wuchert zu sehr

Eva » Antwort #53 am:

Schöne Gartenbilder und Gartenphilosophien zeigt ihr hier. Ich wünschte, mein Garten wär etwas größer, dann könnte ich wahrscheinlich entspannter Gärtnern. So muss ich immer die wüchsigeren von den Wildstauden, die ich nicht eliminieren will, im Zaum halten. Übrigens:
Es tut mir leid das Du / Ihr mit meinem Garten ein Problem habt, ich hab es nicht.
;D gut gebrüllt, Löwe.Ich habe übrigens das "chelsea chopping" bisher nur zweimal bei meinen hohen Herbstastern probiert. Ich dachte, ich hätte es ziemlich zeitgleich und von der Höhe her ähnlich durchgeführt. Beim ersten mal haben sie sich wie erwünscht mehr verzweigt und länger/gestaffelt geblüht, beim zweiten Mal haben sie das Einkürzen extrem übel genommen und mit Mühe überlebt ::)
Eva

Re:es wuchert zu sehr

Eva » Antwort #54 am:

Wenn du alle Grünabfälle kompostiert, und dann evtl. noch Küchenabfälle dazu, dann wird natürlich dein Garten immer noch nährstoffreicher, denn der Regen düngt ja noch zusätzlich.
Du könntest ja auch den einen Teil im Lauf der Zeit abmagern, indem Du dort eben mehr schneidest und den Schnitt entfernst und auch im Herbst das Laub nicht dort "flächenkompostiert". So magert man Wiesen ja auch ab, wenn man Geduld hat.
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Re:es wuchert zu sehr

riesenweib » Antwort #55 am:

im prinzip bräuchtest Du also stauden, die trotz nährstoffreichen, besser wasserhaltigem boden, nicht zur hochstaudenflur gehören ... hast Du schon niedrige hochbeete versucht? so 20, 30 cm, leichter(er) boden mit dränageschicht? und dort mittlehohe stauden rein. Nie fütern natürlich. Wenn strategisch positioniert gibt das auch winterstruktur.
will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)
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Henning
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Re:es wuchert zu sehr

Henning » Antwort #56 am:

Hallo Riesenweib(boäh, so ein wundervoller Username)Um mein Sumpfbeet herum (mit Mörtelkübelwasserbecken) ist das Gelände leicht modelliert und da bietet sich eine Fläche förmlich an. Da die Bepflanzung dann in der Umgebung aber ein Fremdkörper wäre, müßte ich den Bereich gestalterisch "absondern" (so wie bei mir eine Rose, die nicht so ganz in das Umfeld paßt, in einem großen Tonkrug steht und durch den Kontrast wiederum belebend wirkt). Aber an eine Dränage hätte ich dabei erst einmal nicht gedacht, danke für die Anregung.@eva
So magert man Wiesen ja auch ab, wenn man Geduld hat.
hab ich nicht, der Übergang wäre mir auch unsysmpatisch, wenn dann mit Hallo und ein deutlich hervorgehobenes Kontrastpaket hingesetzt.und jetzt noch ein Foto (wenn Du schon meine Eitelkeit kitzelst (.......noch ne Frau....eva.....!!)sieben Arten auf engstem Raum, inklusive Gundermännchen, das gerade zum Brunnen drängt. BildGruß HenningIhr "macht mich an" und treibt mich :).......aber Rentnerrücken und alles durch'n Keller ......?
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Re:es wuchert zu sehr

riesenweib » Antwort #57 am:

...Die sind 2,2-2,5 hoch im moment, vollblühend, ohne lagerungstendenzen. Wenn ich dran denke mach ich ein foto morgen....
Bild (verlinktes bild 400kb)lg, brigitte
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Re:es wuchert zu sehr

riesenweib » Antwort #58 am:

der zweimal geschnittene beifuss bei der haustür ist ca kniehoch und blüht auch, zusammen mit schafgarbe.lg, brigitte
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beifuss_und_schafgarbe_2008-08.jpg
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Henning
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Re:es wuchert zu sehr

Henning » Antwort #59 am:

Gib es zu, Du willst mich neidisch machen,aber
Bei einem vernünftigen Gartenkonzept ist es unmöglich, dass eine Pflanze zu sehr wuchert.
es grüßt Dich der unvernünftige Henningleichte Beifußallergie, kein Gag
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