News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!

Kletterrose gesucht (Gelesen 5631 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

Antworten
Benutzeravatar
IrisLost
Beiträge: 527
Registriert: 31. Mai 2023, 21:04
Region: südliches SH
Bodenart: Lehm mit Humusanteil

Re: Kletterrose gesucht

IrisLost » Antwort #60 am:

Lady Gagas Vorschläge finde ich auch passend. Phyllis Bide steht bei Nachbarn in voller Sonne und hat ca. 10 Jahre gebraucht um den ihr zugedachten Rosenbogen zu erklimmen, wäre also evtl. nicht starkwüchsig genug.

Lavender Lassie steht bei uns an einem trockenen und überwiegend schattigen Platz unter der Kiefer. Letztes Jahr hatte ich sie via Leiter nach der ersten Blüte auf ca. 2 m zurückgeschnitten und sehr mühsam oben wieder neu befestigt. Jetzt hängt sie schon wieder mindestens 2 1/2 m in verschiedene Richtungen über und ich muß da demnächst nochmal hoch :P Den Duft empfinde ich nicht als sonderlich stark, komme aber auch kaum zum Schnuppern ran. Ansonsten auf jeden Fall eine tolle Rose, zumindest hier auch in kälteren Wintern ohne Frostschäden. Hunsrück ist m. E. aber eine andere Nummer als südliches SH, von daher keine Garantie.

Zéphirine Drouhin und ihre Sports Martha und Kathleen Harrop hatte ich im früheren Garten, allerdings ohne echte Klettermöglichkeit. M. E. könnten alle drei die gewünschten Maße bald schaffen und m. E. n. hatten sie tatsächlich keine Stacheln. Für meine Nase hatte Martha die hübschesten (allerdings gefüllten) Blüten und den stärksten Duft. Ihr trauere ich immer noch nach.

Wenn ich das Foto richtig interpretiere befindet sich an den geplanten Rosenplätzen ein Betonboden? - Der müßte, grade bei südlicher Ausrichtung, m. E. vor der Pflanzung allerdings komplett weg (viel Arbeit mit dem Bohrhammer) und der wahrscheinlich nicht sehr gehaltvolle Boden ausgetauscht werden. Die Idee mit dem Hochbeet dazwischen ist zwar aus praktischen Erwägungen nachvollziehbar, den Luftaustausch würde es aber zusätzlich beeinträchtigen und damit die Mehltaugefahr erhöhen.
Benutzeravatar
Walt Scencer
Jr. Member
Beiträge: 56
Registriert: 5. Mai 2025, 13:39
Region: Hunsrück
Höhe über NHN: 500
Bodenart: lehmig
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein :)

Re: Kletterrose gesucht

Walt Scencer » Antwort #61 am:

Vielen Dank, IrisLost, für die weiterführenden Gedankenanstöße und Erfahrungen zu den genannten Rosen.
Das Bodenthema ist sicher richtig, es war allerdings unter dem aktuell gepflasterten Bereich vor 15 Jahren einmal Gemüsebeet und daher hoffe ich darauf, dass das Erdreich trotz der Verdichtung über die vergangenen 1,5 Jahrzehnte noch etwas Nährgehalt hat. Erde austauschen bzw ergänzen und umgestalten werden wir dort ohnehin müssen.
Hier ist es grundsätzlich zugig genug, das Grundstück liegt an einer Westflur auf der Ebene, wodurch der etwas geschütztere Standort an der Mauer vielleicht gar nicht schlecht ist. Sicher, die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten ist durch möglicherweise geringe Zugluft zwischen Beet und Schuppen rechts erhöht, aber da soll nun mal eben eine Rose hin, was soll ich machen :D
Unabhängig davon sind bisher fast alle strauchigen Rosen (10 Stück, bis auf 'Freisinger Morgenröte' kann ich hierzu allerdings keine Namen nennen, da unbekannt) hier ohne Probleme gewachsen (leichten SRT-Befallsdruck gibt es hier immer, der stört aber erst im ausgehenden Herbst wirklich) und hatten kaum einen Winter nennenswerte Frostschäden davontragen müssen, von Spätfrösten mit kurzfristigen Kahlschlag einmal abgesehen, die es hier dann doch recht regelmäßig zu verzeichnen gibt.
Si tacuisses, philosophus mansisses.

- Anicius Boëthius
Antworten