Wenn Du Regenwürmer hattest, wirst Du wieder welche haben. Das ist meine Erfahrung
Das denke ich auch. Und bestimmt sitzen sie jetzt bei den Temperaturen einfach nur tiefer im Boden. Es gibt so viele Wurmfresser, man denke neben den bereits Genannten allein nur an die Amseln!, und trotzdem "wachsen" immer wieder ausreichend neue Würmer nach, solange es genügend organisches Material zum Auffuttern für sie gibt.Und umso mehr organisches Material, desto vermehrungsfreudiger. Die Regenwürmer vermehren sich als Zwitter ja gleich doppelt gut.

Und die durch Kokons geschützten befruchteten Eier liegen in Warteposition und gewährleisten, dass die Jungtiere erst dann aus den Eiern schlüpfen, wenn gute Rahmenbedingungen gegeben sind. Insofern würde ich mir keine Gedanken machen, sondern einfach nur reichlich organisches Material im Garten bereithalten.
lerchenzorn hat geschrieben:Ich glaube, Regenwürmer sind ziemlich mobil. Hier gehen sie an Foliensäcken, Regentonnen hoch, um in das in Winkeln obenauf liegende Herbstlaub zu kommen; in Dachrinnen hab ich sie auch schon gehabt, wenn ich das Laub ein paar Monate mal nicht entfernt hatte.
Das mit den Regenwürmern im Laub in der Dachrinne hat mich auch immer schon sehr gewundert. Aber ich glaube irgendwie nicht, daß sie soweit die Wände hoch gehen, um an Futter zu kommen, was ja in der Regel unten vor Ort auch gegeben wäre.Seit ich das eben mit den Kokons gelesen habe, habe ich mir folgende Erklärung zurechtgelegt: Regenwurm wird von Amsel gekapert, diese kommt aber nicht dazu, den Regenwurm am Tatort zu verspeisen. Also bekommt der Regenwurm einen Freiflugschein zur Dachrinne, wo er am Stück zerlegt oder im Gesamten verspeist wird.Ein bereits sich verhärtender oder verhärteter äußerer Schleimring um den Wurm mitsamt den darin vorhandenen Eiern und Samen, wird beim Verspeisen oder Zerstückeln der Beute, warum auch immer, nicht mitaufgefuttert. Schleimring ist oder wird zum Kokon. Jetzt braucht es nur noch das richtige Drumherum, sprich Laub und und entsprechende andere Bedingungen (richtige Temperatur und Feuchtigkeit) und los geht die Entwicklung der zukünftigen "Dachwürmer". Ob das jetzt zu weit hergeholt ist oder nicht, weiß ich allerdings nicht.