das mähen im winter ist eine elende schinderei. heute war der mensch mit dem balkenmäher da. eigentlich passiert das anfang oktober, dieses jahr leider erst jetzt.die maulwürfe waren in den letzten beiden wochen sehr akiv, das mähen also nicht einfach, das abräumen ebenfalls nicht. und die wiese sieht jetzt aus wie ein teilumgebrochener stoppelacker.Außerdem ist das Mähen im Winter sehr wirksam gegen Brombeertriebe.
Almen pflegen, aber wie? (Gelesen 7177 mal)
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Re:Almen pflegen, aber wie?
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Re:Almen pflegen, aber wie?
Re:Almen pflegen, aber wie?
— Robert M. Sapolsky
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Re:Almen pflegen, aber wie?
woher weißt du, welche mahd es war? ach ja, stimmt, du bist pearl…maigrün, die erste Mahd sollte nicht im November stattfinden.Mein Beitrag bezog sich auf eine 3. Mahd im Winter. Bei Fettwiesen, bei Magerwiesen die 2. Mahd.
Re:Almen pflegen, aber wie?
— Robert M. Sapolsky
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Re:Almen pflegen, aber wie?
Bei mir auch. Ich vermute ja, dass Jungtiere neue Reviere erobern. Jedenfalls gibt es bei mir Gänge, die z. Zt. wieder neu besiedelt werden.die maulwürfe waren in den letzten beiden wochen sehr akiv, das mähen also nicht einfach, das abräumen ebenfalls nicht. und die wiese sieht jetzt aus wie ein teilumgebrochener stoppelacker.![]()
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Re:Almen pflegen, aber wie?
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Re:Almen pflegen, aber wie?
Tja, so siehts auch bei mir jetzt nach der ZWEITEN Mahd aus, allerdings seh ich das nicht so tragisch - die aufgerissene Grasnarbe bietet so ein großes, freies, lichtdurchflutetes Keimbett für die ausgefallenen Samen der Wiesenkräuter vom Sommer, von denen viele erst nach dem Winter keimen.Mir kam der Zustand zudem sehr zupass für weitere Ansaaten...und die wiese sieht jetzt aus wie ein teilumgebrochener stoppelacker.![]()
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Re:Almen pflegen, aber wie?
Ich dachte, das mit den aktiven Maulwürfen vor den ersten Frostnächten kommt daher, dass sich die Bodenlebewesen, also die Nahrung in tiefere Schichten verzieht, und die Maulwürfe graben eben hinterher. Irgendwo gab es auch so eine Bauernregel, dass es bald schneit, wenn im Spätherbst/Frühwinter plötzlich viele Maulwurfshaufen auftauchen.die maulwürfe waren in den letzten beiden wochen sehr akiv,
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Re:Almen pflegen, aber wie?
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Re:Almen pflegen, aber wie?
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Re:Almen pflegen, aber wie?
Ja, auf (noch) nährstoffreichen Standorten kann das Gras bei mildem Winterverlauf bis zum Frühjahr nochmal ordentlich nachwachsen, die Wiese sieht dann "buckelig" durch dicke Grashorste aus.Als Futter möchte bei uns kein konventioneller Landwirt Wiesenschnitt haben, der ist denen nicht nährstoffreich genug....Späteres erneutes Mähen ist an nährstoffreichen Standorten schon alleine deswegen sinnvoll, weil so der Boden den Winter über nicht verfilzt. Der Nährstoffabtransport ist natürlich auch ein Faktor, wobei das fetteste Futter schon das im Sommer ist.
Ja, das mit dem Moos ist mir auch bei meinem "Projekt" aufgefallen, war ja eine gut gedüngte Schafsweide am Anfang.Nach 8-9 Jahren Einmal-Mahd wurde die Grasdecke zwar einerseits lückiger, aber andererseits breitete sich auch an den sonnigsten Stellen in diesen Lücken zwischen den Gräsern Moos aus.Ist diese Moosschicht wirklich so ein Hindernis für Wiesenkräuter?Ich hab bei Ansaaten von Arten, die unter meinen Standortbedingungen gut gedeihen können, teils die aufgerissenen Stellen vom Mähen genutzt, teilweise aber auch solche "Mooslücken", kann natürlich nicht beurteilen, ob dort dann überhaupt nichts gekeimt ist.Katrin hat geschrieben:Wer eine Wiese wirklich gut pflegen möchte, recht den Wiesenfilz aus. Dann passiert nämlich das, was hier schon jemand erwähnt hat: Offene Stellen entstehen, auf denen Samen Fuß fassen können. So ist oft eine Moosschicht vorhanden (auch auf sonnigen Magerwiesen, interessanterweise), die das verhindert oder zumindest erschwert. Wenn es viele Magerwiesen gibt, fällt das nicht ins Gewicht, weil das aber ohnehin ein seltener Lebensraum ist (= es generell nicht so viele Chancen für Pflanzen gibt, irgendwo zu keimen), schadet es nicht, ihn frei zu halten.
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Re:Almen pflegen, aber wie?
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