@maigrün: Ich muss mich ja notgedrungen mit den Bedingungen arrangieren, so wie jeder andere Gärtner auch. Aber wenn andere hier über die Trockenheit stöhnen, darf ich doch sicher auch ein wenig jammern, dass es hier eben noch sehr nass ist, und das, obwohl es insgesamt gesehen im Vergleich zum restlichen Deutschland nur sehr wenig regnet - also ist hier mitnichten ein "Regenloch", sondern eine "Lehmhölle".
So heißt übrigens tatsächlich eine Straße hier in der Nachbarschaft, benannt nach dem anliegenden Flurstück. Das Flurstück, in dem auch mein Garten liegt, heißt passend dazu "Brühl", das ist ein altes Wort für "feuchte, fette Wiese" oder "sumpfiges Land mit Buschwerk"; hier war früher die Allmende des Dorfes, wo die Bauern ihr Vieh weiden ließen.
@Mottischa: Ich finde den Acker-Gauchheil (oder auch den Persischen Ehrenpreis) auch recht hübsch, beides sind harmlose Samenunkräuter, auch wenn sie bisweilen etwas wuchern können. Aber im Gegensatz zu den Wurzelunkräutern lassen sie sich ja leicht entfernen. Wahrscheinlich sind hier noch genug Samen im Boden, dass es für ein paar Jahrzehnte reicht, selbst wenn ich alles minutiös jäten würde (und das gilt leider auch für die Wurzelunkräuter...).
@Gartenarbeit: Heute Nachmittag bestand diese wie gesagt aus Töpfe wieder aufstellen, vorhin habe ich selbige dann nochmal gründlich gewässert, denn im Gegensatz zum Boden waren die durch den starken Wind tatsächlich total ausgetrocknet. Danach konnte ich nur noch einen sehr kurzen Gartenrundgang machen, bis die Dunkelheit hereinbrach.