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Dürregejammer (Gelesen 976615 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
- Staudo
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Re: Dürregejammer
Regenwasser läuft nunmal von der Straße ab und wenn dort keine Kanalisation ist, summieren sich die Wassermengen selbst bei geringfügigen Niederschlagsmengen im Straßengraben. 
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- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Der Edersee sieht schon mies aus. Da kommt dann auch die Fischerei zum erliegen. Das ist nicht gut für hunderte andere Binnengewässer, weil von dort viel Besatzfisch kommt.
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- Hyla
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Re: Dürregejammer
Mir hat mein Mann gestern noch erzählt, sein Kollege wäre jetzt am Edersee zum Angeln.
Na denn man tau!
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Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Na zumindest kommt man jetzt ans Wasser ran und hat Platz zum auswerfen, nix mit Futterkorb im Gebüsch verfangen.
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Re: Dürregejammer
Beeindruckend
Es gibt doch noch Ecken, die so trocken sind, ich dachte, mittlerweile hats überall mal länger geregnet und nur wir liegen außerhalb der Schnittmenge der Regengebiete.
Heute dürfen "wir Bayern" uns im Radio wieder Regen ( der fällt, und auch noch stark) anhören.
In diesem Teil Bayerns ist es sonnig bei 25 Grad. Gestern nochmal bis 31 Grad. Wenigstens wird die Dürre kühler.
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- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Ich habe gestern geregnet, vielleicht 4 Kubikmeter, anschließend nochmal einen guten mit dem Schlauch fürs Tomatenbeet. Jetzt ist nur noch 1/3 vom Garten zu trocken.
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- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Dürregejammer
Eiderdaus! 4m³ an EINEM Tag...! SO gross sieht der Garten doch gar nicht aus...thuja thujon hat geschrieben: ↑21. Aug 2025, 12:22 Ich habe gestern geregnet, vielleicht 4 Kubikmeter, (...)
Wenn man für einen guten Schluck 20 Liter / m² annimmt, wären das ja für 200m² Realanbaufläche (die der Garten vermutlich NICHT hat - ist doch nen normaler Kleingarten, oder?) eine sehr gute Wochenration...
Mal so grundsätzlich aus Neugier gefragt: Wie viele Liter gehen so im Jahr (umgerechnet auf den Quadratmeter) in eure Gärten an Zusatzbewässerung?
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- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Letztes Jahr waren es 23 oder so, das Jahr davor 54 Kubikmeter auf 300m2. Jahresniederschläge von unter 500mm und ein Wasserdefizit von 300-400mm machen eine Zusatzberegnung notwendig.
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- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Dürregejammer
Und von den 300m² GESAMTfläche dürfte max. die Hälfte bewässerungspflichtig sein... (wenn auch Blumen und Bäume / Sträucher mal was abkriegen).
Wieviel mm Durchschnitts-Jahresbilanz bietet denn die Statistik für die Vorderpfalz?
Ich kann mit rund 550 mm "aufwarten"... (Spanne dabei zwischen 400 - 800), aber nur max. 20m³ auf der Wasseruhr.
Zusatzbewässerungsbedarf in der Tendenz bei 200 Litern / m² (bei 370m² Gesamtgartenfläche sind höchstens 100m² real "unterm Pflug". Bäume & Blumen müssen so klar kommen.
Wieviel mm Durchschnitts-Jahresbilanz bietet denn die Statistik für die Vorderpfalz?
Ich kann mit rund 550 mm "aufwarten"... (Spanne dabei zwischen 400 - 800), aber nur max. 20m³ auf der Wasseruhr.
Zusatzbewässerungsbedarf in der Tendenz bei 200 Litern / m² (bei 370m² Gesamtgartenfläche sind höchstens 100m² real "unterm Pflug". Bäume & Blumen müssen so klar kommen.
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Re: Dürregejammer
Von den 300m2 sind 300m² bewässerungswürdig, weil der Garten auch mit Obstbäumen vollgepflastert ist. Es gibt eigentlich nur das Dach der Laube, das nicht beregnet werden muss/sollte.
Jahresniederschlag ist variabel, von 430mm bis 700mm in nassen Jahren. Das macht im Schnitt auch 550mm, aber wie so oft falsch verteilt und oft nicht erreicht. Und hier sind durch die höheren Temperaturen die Verdunstungsraten auch etwas höher, und dann gibts da noch die um 6 bis 8 Wochen längere Vegetationszeit als zB in Brandenburg.
Jahresniederschlag ist variabel, von 430mm bis 700mm in nassen Jahren. Das macht im Schnitt auch 550mm, aber wie so oft falsch verteilt und oft nicht erreicht. Und hier sind durch die höheren Temperaturen die Verdunstungsraten auch etwas höher, und dann gibts da noch die um 6 bis 8 Wochen längere Vegetationszeit als zB in Brandenburg.
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Re: Dürregejammer
unten im Sperrmauerbereich ist ja auch noch Wasser zum "angeln"
PS: ne Talsperrenfischerrei gibts nicht mehr im Edersee. Der letzte hatte schon vor Jahren aufgehört, lange bevor der Edersee dem Nationalpark unterstellt wurde. Die Satzfische aus der Ederseeregion kommen von der Fischzucht Rameil welche nicht nur am Edersee (im/am Vorstau Niederwerbe - der eigentlich immer voll bleibt da vom eigentliche Edersee durch ne eigene Mauer abgetrennt- sondern auch noch an mehreren anderen Stellen Nordhessens Anlagen hat
MfG Frank
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Re: Dürregejammer
Im Gegentum: Das gewinnt ja etwas von dem bisserl wertvollen Vorderpfalzregen... *gg*thuja thujon hat geschrieben: ↑22. Aug 2025, 10:01 Von den 300m2 sind 300m² bewässerungswürdig, weil der Garten auch mit Obstbäumen vollgepflastert ist. Es gibt eigentlich nur das Dach der Laube, das nicht beregnet werden muss/sollte.
Trotzdem sind die 300/300-Dach Bewässerungswürdigkeit aber schon etwas grob geglättet: Schließlich gibt's da auch noch den (Beton)Weg und andere Trittflächen, die Wiese und überhaupt die Bäume, die ja doch ne andere Trockenheitstoleranz haben als die Feingemüse...
Nun denn, da können wir uns ja 1:1 als Leidensgenossen betrachten. Aber wieso 6-8 Wochen längere Vegetationszeit...? Warum sollte der Unterschied SO groß sein...?thuja thujon hat geschrieben: ↑22. Aug 2025, 10:01Jahresniederschlag ist variabel, von 430mm bis 700mm in nassen Jahren. Das macht im Schnitt auch 550mm, aber wie so oft falsch verteilt und oft nicht erreicht. Und hier sind durch die höheren Temperaturen die Verdunstungsraten auch etwas höher, und dann gibts da noch die um 6 bis 8 Wochen längere Vegetationszeit als zB in Brandenburg.
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Re: Dürregejammer
Naja, ich leg Anfang März die Kartoffeln, Radieschen werden im Januar gesät. Und geerntet wird etwa bis zum ersten Frost, oft erst um Silvester, wird immer seltener das Oktober wirklich Ende ist. Die Durchschnittstemperatur der letzten Jahre liegt bei 12°C, rund 2 Grad mehr als in zB Elsterwerda. Da kommt Brandenburg also erst hin, wenn die Klimakatastrophe in 2100, also in 75 Jahren, perfekt ist.
Dach, Weg, dann zieh eben 10% ab. Wiese, da wurzeln die Bäume die durch Trockenheit gerade Blätter und Früchte fallen lassen. Also kommt da Wasser hin, damit die Obsternte gerettet und die Bäume erhalten werden können.
@Sarracenie: ok, gut zu wissen, der Betrieb von Hennig heißt immer noch so. Aber ja, Fisch kommt von überall und ist überall.
Dach, Weg, dann zieh eben 10% ab. Wiese, da wurzeln die Bäume die durch Trockenheit gerade Blätter und Früchte fallen lassen. Also kommt da Wasser hin, damit die Obsternte gerettet und die Bäume erhalten werden können.
@Sarracenie: ok, gut zu wissen, der Betrieb von Hennig heißt immer noch so. Aber ja, Fisch kommt von überall und ist überall.
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Re: Dürregejammer
Nochmal nachgefragt, ist das Trinkwasser oder irgendein Brauchwasserbrunnen?thuja thujon hat geschrieben: ↑21. Aug 2025, 12:22 Ich habe gestern geregnet, vielleicht 4 Kubikmeter, anschließend nochmal einen guten mit dem Schlauch fürs Tomatenbeet. Jetzt ist nur noch 1/3 vom Garten zu trocken.
Wir müssen Trinkwasser sparen, zur Gartenbewässerung stehen 'Zapfstellen' von alten Quellen zur Verfügung. Kann man dann mit Wasserfässern hinfahren und wie ne alte Dampflok betanken. Für die Ortsbevölkerung (noch) kostenlos. Allerdings kommen die Brunnen an ihre Grenzen, tagsüber läuft momentan kaum noch Wasser raus, früh am Morgen geht's dann wieder
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Re: Dürregejammer
In Kirgisien war es in unseren beiden Tourenwochen ungewöhnlich feucht – wir haben an drei von zehn Wandertagen die Regensachen gebraucht, zweimal nur relativ kurz, einmal länger. Das ist für kirgisischen Hochsommer in der Landesmitte klar überdurchschnittlich, und auch an etlichen anderen Tagen war die Bewölkung deutlich stärker ausgeprägt als üblich (was uns nicht unrecht war, da der eine oder andere Liter Schweiß weniger geflossen ist). Seit meiner Rückkehr am zweiten Augustwochenende habe ich nun aber hier typischen kirgisischen Hochsommer
An sonnigeren Stellen sieht selbst Aegopodium podagraria mittlerweile recht unglücklich aus 
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)