Es ist normal für Apfelsämlinge das sie Mehltau bekommen, mindestens im ersten Jahr haben sie dagegen eine geringere Widerstandsfähigkeit. Du hättest sie also nicht verwerfen müssen bzw. wenn sie noch irgendenwo rumliegen kannst du sie ja vielleicht noch retten.partisanengärtner hat geschrieben: ↑23. Jan 2026, 22:59 Die rotfleischigen Sorten Baya Marisa und der Wunderapfel haben immer sehr viele Samen, die auch gut keimen.
Leider bekamen alle Sämlinge im ersten Jahr stark Mehltau und darum habe ich sie alle verworfen.
Allerdings waren die alle in einem großen Topf und standen sehr dicht.
Sie sind von einem Obstbauern. Ich vermute leider auch das er Multiflora Äpfel als Befruchter in der Anlage stehen hat.
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Wer zieht Äpfel/Birnen aus Kernen? (Gelesen 28026 mal)
Moderator: cydorian
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Re: Wer zieht Äpfel/Birnen aus Kernen?
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Re: Wer zieht Äpfel/Birnen aus Kernen?
Ja, war auch etwas verwundert. Ich teste mal und berichte.
Boskoop habe ich jetzt aber nicht als Vergleich zur Studie ausgesät, leider. An triploiden Sorten habe ich bei Äpfeln Brettacher, Goldrenette aus Blenheim und Jakob Fischer und bei Birnen den Katzenkopf (der ist vermutlich triploid, zumindest hat er kaum gute Kerne).
Boskoop habe ich jetzt aber nicht als Vergleich zur Studie ausgesät, leider. An triploiden Sorten habe ich bei Äpfeln Brettacher, Goldrenette aus Blenheim und Jakob Fischer und bei Birnen den Katzenkopf (der ist vermutlich triploid, zumindest hat er kaum gute Kerne).
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Re: Wer zieht Äpfel/Birnen aus Kernen?
Das kann ich für mein Einzugsgebiet nicht gelten lassen.cydorian hat geschrieben: ↑12. Aug 2024, 15:04Früher war übrigens maximale Frosthärte für die Unterlagssorten wichtig. Das erklärt auch einen der Faktoren für die Auswahl - nicht nur Wuchs, Wurzelgesundheit, schnelle generative oder manchmal vegetative Vermehrbarkeit. Angesichts der Wintertemperaturen der letzten beiden Jahrzehnte ist dieser Faktor lange nicht mehr begrenzend.
Vor 5 Wochen hatten wir erst wieder mehrere Nächte mit -15°C. In den Senken im Umkreis kann man da locker noch einmal 5°C abziehen. Das erinnert einen dann doch wieder daran, dass auch Frosthärte noch ein Kriterium ist.
2011/12 war hier die letzte größere Frostperiode mit -24°C (in Senken damals nachweislich -29°C).
Die künftige Herausforderung wird sein, dass es sowohl weit nach unten als auch nach oben geht mit den Temperaturen.
Ich finde gerade den Artikel nicht, meine aber gelesen zu haben, dass damals (1950er Jahre) 'Graham' Sämlinge ganz brauchbar hinsichtlich Frosthärte abgeschnitten hatten.
Einen anderen Artikel zu "Beobachtungen an Wurzelkörpern von Apfelgehölzen" habe ich dafür gefunden. Vielleicht hier passend zum Thema rund um die Wurzel. Darin wird viel "ausgegrabenes" besprochen.
https://link.springer.com/article/10.1007/BF00712568
Gruß mff