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Norna hat geschrieben: ↑12. Apr 2026, 16:46
Ja, wie unterschiedlich das sein kann. Wo die Goldnessel dichte Teppiche macht, kommt der Giersch im Frühjahr in meinem Garten nicht mehr durch. Funktionierte hier prima unter Gehölzen, in deren Wurzelstock beim Kauf des Hauses schon Giersch saß. Aber wer möchte schon nur Goldnessel flächendeckend im Garten haben?
Interessanter Hinweis! Es gäbe da so einen Zaunstreifen wo vom Nachbarn der Giersch früher oder später einwandern wird. Zuerst dachte ich an robuste Epimedium um das zu verhindern. Aber die sind mir für dort eigentlich "zu gut". Lamiastrum bräuchten in der Anfangsphase auch weniger Betreuung und würden gelegentliches Abbmähen schneller wieder auswachsen. Mal ausprobieren! .
Btw., tolles Bild!
Danke. Epimedium ´Frohnleiten´ hat bei mir gut unter Rhododendron funktioniert, wo man zum Jäten kaum hinkriechen kann. Der Giersch wuchs hier im Garten u.a. unter einigen Johannisbeerbüschen, die sonniger standen. Da hat das mit der Goldnessel gut geklappt. Die sät sich allerdings auch aus an Stellen im Garten, wo sie unerwünscht ist. Darin sind Epimedium in meinem Garten deutlich zurückhaltender, allerdings auch anstrengender zu entfernen wenn nötig. ´Frohnleiten´hat einen durchaus kräftigen Ausbreitungsdrang hier. Du kannst gerne ein paar m² haben.
Norna hat geschrieben: ↑12. Apr 2026, 16:46
Ja, wie unterschiedlich das sein kann. Wo die Goldnessel dichte Teppiche macht, kommt der Giersch im Frühjahr in meinem Garten nicht mehr durch. Funktionierte hier prima unter Gehölzen, in deren Wurzelstock beim Kauf des Hauses schon Giersch saß. Aber wer möchte schon nur Goldnessel flächendeckend im Garten haben?
Goldnessel ist hier eher etwas, das sich ueberall dazwischen quetscht, aber nicht wirklich beherrschend wirkt. Andererseits habe ich zwar an einem Dutzend Stellen des Gartens Goldnessel, zum Teil auch groessere Bestaende, und halt mindestens zwei grosse Giersch-Areale, aber nie beide Pflanzen zusammen. Wer weiss, vielleicht moegen die sich nicht?
Ansonsten hat sich hier zwischen die weissen Tulpen eine rote gemogelt.
Die Standard-Narzissen sind mittlerweile verblueht, aber diese Sorte hier ist noch dabei.
Zuletzt geändert von Turjan am 15. Apr 2026, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.
Goldnessel ist mindestens eine genausogroße Plage wie Giersch und aus Lehmboden bekommt man die kaum jemals wieder raus, besonders nicht, wenn sie sich in andere Stauden reinsät.
Ich kämpfe hier im Gemüsegarten rechts gegen Goldnessel und links gegen Giersch...
Norna hat geschrieben: ↑15. Apr 2026, 08:53
´Frohnleiten´hat einen durchaus kräftigen Ausbreitungsdrang hier. Du kannst gerne ein paar m² haben.
Gegen Selbstabholung und -ausgraben ! .
Zwischendurch hatte ich sogar mal überlegt den Giersch einfach kommen zu lassen. Mir gefällt das frische Grün doch tatsächlich, genauso die Blüte dazu. Und da es dort eh sowas wie kultivierte Wildnis ist, hätte es gepasst. Andererseits finde ich den ... äh "Sommeraspekt" furchtbar und es kam doch der Wunsch auf dort ein wenig was zu gestalten. Was wiederum eine Ernüchterung erfuhr. Es muss was zwischendrin sein, kein kompletter Wildwuchs, aber dennoch so einfach wie möglich.
Ich habe mal eine traumhafte Wiese auf einer Fahrt durch die Eifel gesehen: blühender Giersch, blühende Gräser und dazwischen Polygonum (jetzt wohl Bistorta). Vereinzelt waren auch Margeriten dazwischen. Der Giersch sah toll aus!
Norna hat geschrieben: ↑15. Apr 2026, 08:53
´Frohnleiten´hat einen durchaus kräftigen Ausbreitungsdrang hier. Du kannst gerne ein paar m² haben.
Gegen Selbstabholung und -ausgraben !
Das würde wegen der Anfahrt für dich ein teures Epimedium und für mich ein teures Geschenk: wegen der Geophyten lasse ich niemanden in meinem Garten graben.
Lou-Thea hat geschrieben: ↑15. Apr 2026, 16:34
Goldnessel ist mindestens eine genausogroße Plage wie Giersch und aus Lehmboden bekommt man die kaum jemals wieder raus, besonders nicht, wenn sie sich in andere Stauden reinsät.
Ich kämpfe hier im Gemüsegarten rechts gegen Goldnessel und links gegen Giersch...
Blüht:
Ribes sang 'White Icicle'
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Mit dem Jäten der Goldnessel habe ich auf meinem Tonboden keine Probleme, die Wurzel sitzt ja nur flach im Boden. Ganz anders als beim Giersch, dessen Wurzeln mir beim Jäten regelmäßig abreißen und dann neu treiben - wenn sie sich nicht gleich im Wurzelstock von Stauden oder Gehölzen verbarrikadiert haben.
Schön, dass dein ´White Icicle´ noch gedeiht, im hiesigen Klima kämpfen die Ribes mit Hitze und Dürre. Von meinem üppigen Strauch ist kaum noch etwas übrig, und Stecklinge sind mir seit anderthalb Jahren nicht mehr geglückt. War früher ein Kinderspiel, gleich zur Blütezeit, wenn Besucher Interesse äußerten.
Norna hat geschrieben: ↑15. Apr 2026, 21:23
... lasse ich niemanden in meinem Garten graben.
Das ist sowieso mehr als vernünftig!
Und im Falle von alt eingewachsenen Frohnleiten würde es dann u. U. auch noch in eine Schlacht ausarten. Größere geschlossene Teppiche davon rodet man am besten mit einem Unterschneidemesser o. ä.. Und wickelt sie danach auf wie Rollrasen .