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Roeschen1 hat geschrieben: ↑4. Jun 2026, 14:44
Ich denke dabei an die Korkeichenwälder Portugals,
eine Tradition über Jahrhunderte, ob die verloren geht?
Habe ich auch erst dran gedacht, aber der größte Teil Kork wird heute in Korkplatten für Laminat und Wärmedämmung gehen.
Das ist immer noch ein wichtiges Produkt.
Ja, nachhaltig, recyclebar,
kein Baum wird dafür gerodet.
Habe ich auch erst dran gedacht, aber der größte Teil Kork wird heute in Korkplatten für Laminat und Wärmedämmung gehen.
Das ist immer noch ein wichtiges Produkt.
Ja, nachhaltig, recyclebar,
kein Baum wird dafür gerodet.
Wenn eine gute Korkqualität 60 Cent pro Korken kostet,
dann ist der Schraubverschluß vermutlich eine rein wirtschaftliche Überlegung.
raiSCH hat geschrieben: ↑4. Jun 2026, 13:06
Endlich geht die Zeit der Korkverschlüsse dem Ende zu, nur noch einige Spanier und die unverbesserlichen Franzosen halten daran fest. Ich habe in den letzten Jahren unzählige Korken abgerissen oder zerbröselt, außerdem braucht man dazu drei Werkzeuge, beim Schraubkorken nur die Hand. Die Schweizer, Australier und Neuseeländer verwenden auch bei teuersten Weinen nur Schraubkorken, was sonst. Weinverschlüsse gab es im Lauf der Jahrhunderte viele, jetzt hat man endlich den besten.
Kann nur zustimmen. Und ich begrüße, dass auch deutsche Top-Weingüter mittlerweile Schraubkorben oder auch Glaskorken verwenden. Das schadet dem Wein in keiner Weise.
Winzer haben mir versichert, dass ein wirklich guter Korken auch über 1 € kostet, aber immer noch nicht so sicher wie ein viel billigerer Schraubverschluss ist.
staudos Vorschlag mit farbigen Schraubverschlüssen (aber nicht nur in Länderfarben) wäre doch eine gute Reklamequelle!
Direkt aus dem Viertelliter-Tetrapack Rotwein zu süffeln, womöglich vor dem Supermarkt, wie ich kürzlich (siehe Sündenfälle) ist schon recht pervers. Nur kann man den Inhalt wirklich in eine Karaffe dekantieren und dann sieht das auf einem weißen Stofftischtuch gleich ganz anders aus!
Und es gibt auch noch das System Bag-in-Box. Da gibt es durchaus trinkbare Weine, vielleicht nicht gerade Spitzenweine, aber doch für jeden Tag gut trinkbar.
Der Wein ist so auch lange haltbar da ohne Sauerstoff, und man spart sich den Weg zum Glascontainer. Ich finde das praktisch.
Wer am Ende ist, kann von vorn anfangen, denn das Ende ist der Anfang von der anderen Seite. Karl Valentin
erbsengrün hat geschrieben: ↑4. Jun 2026, 17:45
Und es gibt auch noch das System Bag-in-Box.
Boah, für Wein ? Ich kenne das nur vom Mosten meines Apfelsafts. Okay, den Weg zum Glascontainer erspart man sich, dafür produziert man aber Plastikabfall .
Liebe Grüße von der Apfelbäuerin
Das Schöne zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergangenheit.
Hermann Hesse
z.B. hier: https://www.jacques.de/
Gut, der Beutel innen ist Plastik und kommt in die entsprechende Tonne, außenrum ist Papier. Was ökologisch besser ist, ich weiß es nicht.
Im übrigen, ich kenne das auch von Olivenöl. Ich kaufe seit Jahren Olivenöl vom (griechischen) Erzeuger, auch im Bag-in-Box. Ist ein tolles Öl und hält sich eben auch sehr gut in diesem System.
Wer am Ende ist, kann von vorn anfangen, denn das Ende ist der Anfang von der anderen Seite. Karl Valentin