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Tomaten 2026 (Gelesen 90239 mal)

Wurzelgemüse, Knollengemüse, Blattgemüse, Stielgemüse, Fruchtgemüse, Kohlgemüse
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Tante Anni
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Re: Tomaten 2026

Tante Anni » Antwort #1470 am:

Obwohl einige Pflanzen in der Hitze straucheln, ihnen der Hagel zugesetzt hat und Reiswanzen unterwegs sind, setzen die Tomaten Früchte an (hier die Rondobella und Blüten der Slivovidnij). Man kommt mit dem Entgeizen und Aufbinden kaum hinterher, das ist die beste Zeit, finde ich.
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Tomatenverrückt
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thuja thujon
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Re: Tomaten 2026

thuja thujon » Antwort #1471 am:

hobab hat geschrieben: 21. Jun 2026, 10:42 Ich würde mal annehmen das gutes Bewässern zu 25% Wasser im Boden führt und 100% Wassersättigung eben alle Luft verdrängt hat - da Wurzeln ohne Sauerstoff nicht leben können, dürfte das nach einiger Zeit das Ende der Pflanze sein.
Ja. In großen Grobporen wie im Extremfall Rattenlöchern kann der Boden das Wasser aber nicht entgegen der Schwerkraft halten. Deswegen gibts auch manchmal 120% Sättigung.

Wasserfreien Boden dagegen wird es in der Praxis kaum geben, auch wenn er trocken ist, hält er noch ein paar ordentliche Prozent, je nach Luftfeuchtigkeit. Ist er wirklich trocken, zischt er beim wiederbefeuchten.

Die Tomaten entwickeln sich übrigens stetig, aber nicht schnell. Bei den Fleischis ist die dritte Rispe in Ordnung, bin gespannt wie die vierte und fünfte aussehen nach der aktuellen Hitze.
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Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Tomaten 2026

Tempel-Hof-Gärtner » Antwort #1472 am:

Mit anderen Worten: Auch hier weiß niemand so richtig, was es mit dieser bottom-line-Botschaft der Bodenkunde auf sich hat und warum Generation um Generation von Landwirten, Gärtnern & GaLaBauern (oder wer auch sonst immer mit diesem Standardwerk der Bodenkunde aufwächst) das SO "schlucken": 25% Wasser-Haltevermögen eines guten / "normalen" Bodens scheint mir ne realistische Zahl: Für Sand (ca. 10%) wäre es deutlich zu viel, für Torf (keine Ahnung, was die Wissenschaft dazu weiß, aber ne Topfpflanze, die in einer sehr torfigen Erde mal erworben wurde und die ich alle paar Wochen dann mal ne halbe Stunde ins Wasserbad tauche, wenn sie wieder völlig abgetrocknet ist, nimmt in der Zeit SO viel Wasser auf!) auch 100%
(konkret: Das Töpfchen, dass abgtrocknet inkl. Pflante noch 150 Gramm wiegt, wiegt nach dem Wasserbad 300 Gramm!).

Aber die Frage bleibt: Wenn der Boden seine Speicherkapazität VOLL nutzt und in dem Moment der totalen Wassersättigung dann 100 (oder inklusive Rattenlöchern auch mal 120) Prozent erreicht sind, ist DAS dann ja die Momentaufnahme mit 25% Wassersättigung = 0% Luft.
Von dem Moment an (sprich: Regen- oder Gieß-Ereignis) beginnt dann aber die Abtrocknung und wo Wasser war kommt wieder Luft hin: Meine Frage war (und ist!) ja: Wann soll "der Boden" jeweils 25 (bzw. 23) Prozent Wasser UND Luft enthalten... ???
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