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Frage zu meinem Ginkgo Baum (Gelesen 2395 mal)

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Arachne
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Re: Frage zu meinem Ginkgo Baum

Arachne » Antwort #30 am:

DerTigga hat geschrieben: 27. Jun 2026, 12:13 Sollte der bebilderte also knapp überm Erdboden eine erkennbare Pfropfstelle haben.. ;)
Er stand bei Übernahme in schlechtester Zimmerpflanzenerde, die beim Umtopfen vollständig entfernt wurde. Keine Auffälligkeiten beim Übergang zur Wurzel.
thuja thujon hat geschrieben: 27. Jun 2026, 10:49 Da der Mitteltrieb eingekürzt wurde...
Der Mitteltrieb ist völlig intakt, der Ginkgo will derzeit allerdings nur in die Waagerechte wachsen. Vielleicht überlegt er es sich wieder im nächsten Jahr... Oder ich knips ihm im kommenden Frühjahr einfach alle Seitentriebe ab. Dann müsste er sich doch wieder auf die Spitze besinnen?
Gartenplaner hat geschrieben: 27. Jun 2026, 14:08 Und in Holland in den Gartencenter gehören samenvermehrte Ginkgos in verschiedenen Verkaufsgrößen zum Standardsortiment.
An so etwas hatte ich auch schon gedacht. In der Auffindesituation an den Wertstoffcontainern war er 20cm hoch.
Bei anzunehmender Sämlingsvermehrung bleibt die Frage nach dem Geschlecht. Stinkefrüchte wären nun kein Vorteil.
thuja thujon hat geschrieben: 27. Jun 2026, 11:07 Häckseln geht auf jeden Fall. Die Dinger werden groß.
Eine entfernte Bekannte hat ein ziemlich großes, verwildertes Grundstück mit vielen riesigen Rotfichten darauf. Diese werden seit Jahren nach und nach entfernt. Sie (mit wenig Ahnung) braucht dafür laubtragenden Ersatz, um kein offenes Gelände mit Brombeeren u.A. zu bekommen. Pflegemaßnahmen sollen aus Altersgründen weiterhin bei Null bleiben. Jeweils eine Salweide, Rotbuche, Rosskastanie, Eiche, Bergahorn, Weißdorn und Haselnuss unterschiedlichen Alters (so wie da eben durch Fällen Platz geworden ist) stehen jetzt schon dort. Da könnte der Ginkgo in zwei oder drei Jahren unterkommen. Sofern er sich bemüht, groß/hoch zu werden. ;)

Danke für Eure Überlegungen, sie waren hilfreich. :D
Der Specht, der Holz mit dem Schnabel haut, hat das Haus mir aufgebaut;
Dass das Haus beworfen sei, trug die Schwalbe Mörtel bei.
Und als Dach hat sich zuletzt obendrauf ein Schwamm gesetzt.(F. Rückert)
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Starking007
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Re: Frage zu meinem Ginkgo Baum

Starking007 » Antwort #31 am:

"..........über Jahre erst einmal ziemlich sparrig sein.............."

Das kann ich so nicht stehen lassen!
Ginkgos wachsen besonders in der Jugend malerisch individuell, so nennt man das!
Das sind keine Apfelbäume, die man nach Belieben formt, noch symmetrische Tannen.
Und doch kann man etwas lenken!
In der Jugend braucht er Fürsorge, etwas Wasser, mal auch Dünger.
Schneiden kann man. Ginkgo geht als Bonsai und als riesiger Baum.
Dahin dauert es aber.....
(Und doch haben wir einen massiven Esstisch aus Ginkgo)
Gruß Arthur
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Christiane
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Re: Frage zu meinem Ginkgo Baum

Christiane » Antwort #32 am:

Hmmmm, hier geht einiges drunter und drüber. Yepp, Ginkgos haben die Neigung, am Anfang sparrig zu wachsen, aber es gibt sortentypische Unterschiede. Die Sorte "David" verzweigt sich z.B. von Anfang an von unten ganz gut, ich habe sie daher für unsere mittelgroße Hecke genutzt. Und ja, auch die Zwergformen werden typischerweise auf einem Standard-Ginkgo bilopa veredelt. Ob die Unterlage etwas taugt, merkt man im Laufe der Zeit, weil bei manchen Ginkgos stockt die Entwicklung und irgendwann treiben sie nicht mehr aus. Das konnte ich schon häufiger beobachten, dummerweise auch in meiner Zwerghecke. Betriebe, die bei der Auswahl der Unterlage auf Qualität achten, machen einen besseren Job als wenn munter darauf losveredelt wird ;). Das gilt übrigens nicht nur für Ginkgos, die Qualität von Pflanzen hängt von mehreren Faktoren ab. Aber wem sag ich das 8).

Bei dem abgebildeten Ginkgo könnte es sich um eine waagerecht wachsende Form handeln, so in Richtung Ginkgo biloba Horizontalis, s. Baumschulgarten Enneking https://share.google/Pqnq6uoVdBfTu1NAT. Sicher ist das aber nicht, weil selbst bei veredelten Ginkgos die anfängliche Wuchsform davon abhängen kann, von welcher Stelle die Reiser gewonnen worden sind. Das wächst sich irgendwann zurecht. Ich würde den Ginkgo auspflanzen, ihm Platz geben und abwarten, wie er sich entwickelt. Auch bei Werbeaktionen sind manchmal Schätzchen mit dabei.
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Christiane
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Re: Frage zu meinem Ginkgo Baum

Christiane » Antwort #33 am:

@Starking007,
unsere Heckenginkgos habe ich ziemlich früh etwas formiert. Es wird nie eine superordentliche grade Formschnitthecke werden, aber dafür eine wunderschöne, sehr besondere Hecke. Eigentlich 3 Hecken, da wir zwei niedrige Hecken links und rechts von der Zuwegung zu unserem Eingang haben und eine mittelhohe als Abgrenzung zu unserem Nachbarn.
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Starking007
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Re: Frage zu meinem Ginkgo Baum

Starking007 » Antwort #34 am:

Das dürfte einmalig sein! ;D
Gruß Arthur
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Hyla
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Re: Frage zu meinem Ginkgo Baum

Hyla » Antwort #35 am:

@Arachne
Guck doch erstmal, ob er irgendwo eine Veredelung hat. Bei solchen Wuchsformen häufig direkt unter der Krone, da wo die Zweige entspringen.
Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
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Arachne
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Re: Frage zu meinem Ginkgo Baum

Arachne » Antwort #36 am:

@Hyla: Das Dingelchen ist mit seinen 1,20m Höhe und drei Seitenästen ziemlich überschaubar. Eine Veredelung wäre mir sofort aufgefallen. Es wird ganz einfach ein Sämling sein, wie Gartenplaner schrieb.
Christiane hat geschrieben: 27. Jun 2026, 21:18 Ich würde den Ginkgo auspflanzen, ihm Platz geben und abwarten, wie er sich entwickelt. Auch bei Werbeaktionen sind manchmal Schätzchen mit dabei.
Bei mir auspflanzen geht gar nicht. Das Grundstück ist zwar fast 900qm inkl. Bebauung und Pflasterung groß, aber jetzt schon voll mit Sträuchern und Bäumen, die ja auch noch wachsen werden, u.A. Heptacodium, Scheinhasel, Cercis, Sternmagnolie, Flieder, Calycanthus, 2 Schneeglöckchenbäume, 2 verschiedene Sommer-Tamarisken, 2 Enkianthus, 3 Kalmien, 3 Cornus kousa. 8 Apfelbäume und eine Birne. Dann gibt es noch eine gemischte Hecke an der Grundstücksseite (Rosen, Weigelien, verschiedene Fasanenspieren, Rispenhortensie, Callicarpa...)

Ein Grundstück, wo er mal riesig :D und alt :D werden darf, gibt es ja (Ortsrandlage, dort besteht ein Bebauungsverbot :D ).
2-3 Jahre habe ich Zeit, ihn im Topf zu Wachstum zu "überreden". Im Frühjahr werde ich alle 3 Seitentriebe entfernen, dann wird er an der Spitze wohl mehr als die diesjährigen 2cm machen (müssen). Also die ganz schwarze Pflanzenpädagogik ;) .
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Re: Frage zu meinem Ginkgo Baum

Hyla » Antwort #37 am:

Ich wollte dir gar keine Dummheit unterstellen, falls das so rüberkam. :)
Ich habe auch schon sehr gut verwachsene Veredelungen gesehen, wo kaum noch was zu sehen war oder die Äste so blöd wuchsen, daß man nicht richtig gucken konnte.
Liebe Grüße!


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Arachne
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Re: Frage zu meinem Ginkgo Baum

Arachne » Antwort #38 am:

Hyla hat geschrieben: 29. Jun 2026, 00:02 Ich wollte dir gar keine Dummheit unterstellen, falls das so rüberkam. :)
Nö, so kam das bei mir nicht an, mach Dir bloß keinen Kopp. ;)
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