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Dürregejammer (Gelesen 1045863 mal)

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GartenHiasl
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Re: Dürregejammer

GartenHiasl » Antwort #7815 am:

Es ist brutal, wie die Dürre hier im Raum München reinhaut.

Natürlich versuche ich Wasser zu sparen und wenn möglich nur Regenwasser zu nutzen. Aber die Vorräte sind leer. Also muss ich doch mit Wasser aus der Leitung gießen.

Es ist mir aber so viel dieses Jahr vertrocknet, wie überhaupt noch nie. Mein Rasen ist sowieso braun.

Die Opfer wären:
- eine zwei Jahre alte Platane
- eine fünf Jahre alte europäische Stechpalme
- eine seit drei Jahren etablierte Actinida arguta / Kiwibeere
- zwei Rhododendren
- ca 30% meiner sehr zahlreichen Farne
- ein Hopfen
- diverse Hortensien, im Frühjahr ausgepflanzt
- eine Ölweide Elaeagnus angustifolia, letztes Jahr ausgepflanzt
- ein junger Blaugurkenbaum
- ein vier Jahre alter Metasequoia

Ich gieße schon, aber ich habe bei der Wasserknappheit ein schlechtes Gewissen hemmungslos täglich mehrfach intensiv zu gießen.

Es ist zum Heulen. :(
ringelnatz
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Re: Dürregejammer

ringelnatz » Antwort #7816 am:

Hopfen
der kann mir gern verdorren. Wird aber nicht passieren....

Wasserknappheit mal anders gedacht: wie viel Wasser ist für die Anzucht der dir verdorrten Pflanzen verbraucht worden?
Das war jetzt komplett für die Katz, weil tot.

Zumindest um junge Anpflanzungen zu retten, sollte das ein paar Liter wert sein. Ich rede nicht vom Rasen sprengen..!

Raum München: Nordalpen haben (trotz Dürre) noch mit am meisten Niederschlag abbekommen. Ich geh da nicht ganz mit bei der Wasserknappheit in der Region. Da sind die fränkischen/thüringischen Regenschatten schon eine andere Hausmarke.

Wie gesagt: Wasser, zumal Trinkwasser verschwenden ist ein NoGo. Aber (übertrieben!) jedes Jahr neue Pflanzen kaufen verbraucht mehr Wasser in der gesamten Stoffbilanz.
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wallu
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Re: Dürregejammer

wallu » Antwort #7817 am:

GartenHiasl hat geschrieben: 29. Jul 2026, 19:01 Es ist brutal, wie die Dürre hier im Raum München reinhaut.
...
Münchner Süden laut Kachelmann in den letzten 30 Tagen: 70 mm bis über 100 mm Niederschlag.
Nordeifel in den letzten 30 Tagen: 2 mm bis 15 mm Niederschlag.
.
Noch Fragen?
Viele Grüße aus der Rureifel
GartenHiasl
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Re: Dürregejammer

GartenHiasl » Antwort #7818 am:

wallu hat geschrieben: 29. Jul 2026, 20:03
GartenHiasl hat geschrieben: 29. Jul 2026, 19:01 Es ist brutal, wie die Dürre hier im Raum München reinhaut.
...
Münchner Süden laut Kachelmann in den letzten 30 Tagen: 70 mm bis über 100 mm Niederschlag.
Nordeifel in den letzten 30 Tagen: 2 mm bis 15 mm Niederschlag.
.
Noch Fragen?

Laut meiner Wetterstation 21 mm in meinem Garten. :)
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Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.

Re: Dürregejammer

Starking007 » Antwort #7819 am:

".......Trinkwasser verschwenden......................."

Benzin ist auch knapp. Und? Strassen voll, Durchschnittsleistung steigt seit Jahren.

Und der Nicht-mit-Trinkwasser-Giesser rettet die Welt.
Gruß Arthur
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Nox
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Re: Dürregejammer

Nox » Antwort #7820 am:

GartenHiasl hat geschrieben: 29. Jul 2026, 19:01 Es ist brutal, wie die Dürre hier im Raum München reinhaut.

Natürlich versuche ich Wasser zu sparen und wenn möglich nur Regenwasser zu nutzen. Aber die Vorräte sind leer. Also muss ich doch mit Wasser aus der Leitung gießen.

Es ist mir aber so viel dieses Jahr vertrocknet, wie überhaupt noch nie. Mein Rasen ist sowieso braun.

Die Opfer wären:
- eine zwei Jahre alte Platane
- eine fünf Jahre alte europäische Stechpalme
- eine seit drei Jahren etablierte Actinida arguta / Kiwibeere
- zwei Rhododendren
- ca 30% meiner sehr zahlreichen Farne
- ein Hopfen
- diverse Hortensien, im Frühjahr ausgepflanzt
- eine Ölweide Elaeagnus angustifolia, letztes Jahr ausgepflanzt
- ein junger Blaugurkenbaum
- ein vier Jahre alter Metasequoia

Ich gieße schon, aber ich habe bei der Wasserknappheit ein schlechtes Gewissen hemmungslos täglich mehrfach intensiv zu gießen.

Es ist zum Heulen. :(
So viel, das ist ja wirklich furchtbar !
Schau doch mal, ob in Trieben und Knospen noch Leben drin ist, wenn ja: Notbewässerung, nicht viel, nur soviel, dass die Wurzeln nicht austrocknen.

Hortensien: kann sein, dass sie nächstes Jahr wieder auferstehen: Im öffentlichen Grün hier beobachte ich eine, die alle 2 Sommer die Blätter braun herunterhängen hat, die kommt trotzdem wieder.

Bei Kiwi, Hopfen und Eleagnus könnte ich mir vorstellen, dass sie im Frühling wieder austreiben.
Farne: ich habe Athyrium Okame und Metallicum, auch Adianthum venustum und pedatum: die haben sich in Dürresommern schon öfters unter die Erde zurückgezogen, auch bei Farnen besteht Hoffnung, dass sie wiederkommen.
Rhododendron können aus der Basis wieder austreiben, aber sie fangen recht klein wieder an.

Mammutbäume und Blaugurkenbäume - leider keine Erfahrung.

Also versuche, eine gewisse Restfeuchte zu bewahren, evt. zu beschatten und ich drück' Dir die Daumen.
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