GartenHiasl hat geschrieben: ↑29. Jul 2026, 19:01
Es ist brutal, wie die Dürre hier im Raum München reinhaut.
Natürlich versuche ich Wasser zu sparen und wenn möglich nur Regenwasser zu nutzen. Aber die Vorräte sind leer. Also muss ich doch mit Wasser aus der Leitung gießen.
Es ist mir aber so viel dieses Jahr vertrocknet, wie überhaupt noch nie. Mein Rasen ist sowieso braun.
Die Opfer wären:
- eine zwei Jahre alte Platane
- eine fünf Jahre alte europäische Stechpalme
- eine seit drei Jahren etablierte Actinida arguta / Kiwibeere
- zwei Rhododendren
- ca 30% meiner sehr zahlreichen Farne
- ein Hopfen
- diverse Hortensien, im Frühjahr ausgepflanzt
- eine Ölweide Elaeagnus angustifolia, letztes Jahr ausgepflanzt
- ein junger Blaugurkenbaum
- ein vier Jahre alter Metasequoia
Ich gieße schon, aber ich habe bei der Wasserknappheit ein schlechtes Gewissen hemmungslos täglich mehrfach intensiv zu gießen.
Es ist zum Heulen.
So viel, das ist ja wirklich furchtbar !
Schau doch mal, ob in Trieben und Knospen noch Leben drin ist, wenn ja: Notbewässerung, nicht viel, nur soviel, dass die Wurzeln nicht austrocknen.
Hortensien: kann sein, dass sie nächstes Jahr wieder auferstehen: Im öffentlichen Grün hier beobachte ich eine, die alle 2 Sommer die Blätter braun herunterhängen hat, die kommt trotzdem wieder.
Bei Kiwi, Hopfen und Eleagnus könnte ich mir vorstellen, dass sie im Frühling wieder austreiben.
Farne: ich habe Athyrium Okame und Metallicum, auch Adianthum venustum und pedatum: die haben sich in Dürresommern schon öfters unter die Erde zurückgezogen, auch bei Farnen besteht Hoffnung, dass sie wiederkommen.
Rhododendron können aus der Basis wieder austreiben, aber sie fangen recht klein wieder an.
Mammutbäume und Blaugurkenbäume - leider keine Erfahrung.
Also versuche, eine gewisse Restfeuchte zu bewahren, evt. zu beschatten und ich drück' Dir die Daumen.