Felcofan hat geschrieben: ↑29. Jul 2026, 23:42Ein Problem zumindest in unserer Region ist vor allen Dingen, dass trotz der Sommertrockenheit (und die kommt nicht immer) der Rest nicht hinhaut für typisch mediterrane Pflanzen oder klassische aride Steppen pflanzen. Schwerer Boden, also Lehm mit Löss, der beim Winterregen so richtig nass ist bei Temperaturen um null... Da ist nichts mit Kontinentalklima gewohnten Steppepflanzen. ...
Hier ebenso.
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Knackpunkt: Die Sommertrockenheit kommt nicht immer, die Regenmengen variieren extrem - der Garten muss manchmal auch Nässe verkraften.
Hab' grad in meinen "Niederschlagsbilanzen"-Notizen nachgeschaut. 2021: Mai 106,1mm, Juni 152,1mm, Juli 172,9mm. Oder 2024: Mai 254,7mm (! - Super-Starkregen zu Pfingsten, der heftiges Hochwasser produziert hat), Juni 99,2mm, Juli 102,8mm.
Dann aber sowas wie 2023: Juni 3,5mm, kein Tropfen mehr.
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Wobei die Niederschlagswerte isoliert betrachtet wenig aussagen, man muss die Temperaturverläufe dazunehmen; bei Gluthitze wie aktuell wirkt sich Regenmangel natürlich richtig krass aus.
Beim "Gießregime" handhabe ich's ähnlich wie du: nicht so häufig, dann aber großzügig (bei mir per Tropfschlauch, der in jedem Gartenteil 1-2x wöchentlich ein paar Stunden läuft - außer Rasen, der bleibt ungegossen). Mulchen nützt/ hält Feuchtigkeit, entweder als dünne Häcksel-etcetera-Schicht oder als "Grünmulch", sprich: Bodendecker.
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Und, ja, Schatten ist lebenswichtig! Wo bei 35-40°C Lufttemperatur den ganzen Tag voll die Sonne draufknallt, gibt's so hohe Bodentemperaturen, dass Pflanzen schlicht verbrutzeln.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)