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Schrebergarten mit Aussicht (Gelesen 3935 mal)
- hobab
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Aber dann kann man ja wunderbar Wasserkastanien ziehen!
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- Miss.Willmott
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Nur zwischendurch schnell ein Tipp wegen der Lilien als Dankeschön für den wunderbaren Thread. Es gibt inzwischen pollenlose Lilien, die nicht so monströs wie die gefüllten Lilien aussehen, sondern wirklich sehr grazil wirken. Zum Beispiel die Sorten 'Elodie' oder 'Must See': https://www.bulbi.nl/de/must-see Es gibt sie natürlich auch bei anderen Anbietern, aber hier ist das Foto so hübsch.
Ich habe mir die 'Elodie' bestellt, weil die Pollen für Katzen tödlich sein können. Ansonsten gehe ich morgens durch den Garten und zupfe die Staubgefäße mit Maiglöckchenblättern ab. Das dürfte auch bei einer Pollenallergie helfen und gleichzeitig die Maiglöckchen etwas schwächen.
Ich habe mir die 'Elodie' bestellt, weil die Pollen für Katzen tödlich sein können. Ansonsten gehe ich morgens durch den Garten und zupfe die Staubgefäße mit Maiglöckchenblättern ab. Das dürfte auch bei einer Pollenallergie helfen und gleichzeitig die Maiglöckchen etwas schwächen.
Auch ein kleiner Garten ist eine endlose Aufgabe.
Karl Foerster
Karl Foerster
- Frau P
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Ah, vielen lieben Dank! Ich muss mir da mal Fotos anschauen, ob ich mich an den Gedanken von Lilien gewöhnen kann. Ich assoziiere sie immer mit viel Niesen und dicken Augen und betrachte sie deshalb mit viel Argwohn. Sich davon freizumachen, ist nicht ganz leicht, habe ich beim ersten Betrachten gemerkt. Vielleicht kann das der oder die andere nachvollziehen.Miss.Willmott hat geschrieben: ↑26. Jul 2026, 23:48 Nur zwischendurch schnell ein Tipp wegen der Lilien als Dankeschön für den wunderbaren Thread. Es gibt inzwischen pollenlose Lilien, die nicht so monströs wie die gefüllten Lilien aussehen, sondern wirklich sehr grazil wirken. Zum Beispiel die Sorten 'Elodie' oder 'Must See': https://www.bulbi.nl/de/must-see Es gibt sie natürlich auch bei anderen Anbietern, aber hier ist das Foto so hübsch.
- Frau P
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Wie gesagt, ich war mit Unkraut und Genießen beschäftigt.
Der Baumarkt meines Vertrauens verkaufte halbverblühtes zum halben Preis- das fand ich fair und nahm relativ regelmäßig etwas davon mit. Die Idee (oder war es doch eine Ausrede?) dahinter: wenn ich das immer mal wieder mache, dann baue ich mir einen dauerblühenden Garten bzw. Staudenbeete damit.
Und so nahm ich die wunderschöne Echinacea Lakota Red, deren Blüten zwischen mittelorange und kräftigrot changieren halbverblüht mit.
Ich trug sie in den schönen Schrebergarten und stellte sie wie immer unter dem Fensterbrett im Halbschatten ab. Als ich mich wieder aufrichtete, sah ich auf dem Fensterbrett Fotos liegen. 4 kleine quadratische Fotos, mit unserer Gartenlaube- offensichtlich wurde da Richtfest gefeiert. Männer, die gerade das Dachgerüst befestigt hatten, ein kleines Bäumchen obenauf und das obligatorische Bier in der Hand.
Ein Blick auf die Rückseite gab das Jahr 1986 an. Kein Zettel, kein Brief, keine Erklärung, nichts.
Der Baumarkt meines Vertrauens verkaufte halbverblühtes zum halben Preis- das fand ich fair und nahm relativ regelmäßig etwas davon mit. Die Idee (oder war es doch eine Ausrede?) dahinter: wenn ich das immer mal wieder mache, dann baue ich mir einen dauerblühenden Garten bzw. Staudenbeete damit.
Und so nahm ich die wunderschöne Echinacea Lakota Red, deren Blüten zwischen mittelorange und kräftigrot changieren halbverblüht mit.
Ich trug sie in den schönen Schrebergarten und stellte sie wie immer unter dem Fensterbrett im Halbschatten ab. Als ich mich wieder aufrichtete, sah ich auf dem Fensterbrett Fotos liegen. 4 kleine quadratische Fotos, mit unserer Gartenlaube- offensichtlich wurde da Richtfest gefeiert. Männer, die gerade das Dachgerüst befestigt hatten, ein kleines Bäumchen obenauf und das obligatorische Bier in der Hand.
Ein Blick auf die Rückseite gab das Jahr 1986 an. Kein Zettel, kein Brief, keine Erklärung, nichts.
- Frau P
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Das mit den Fotos ließ mir keine Ruhe: Wer hatte sie gebracht? War der- oder diejenige traurig oder erfreut über den veränderten Zustand des Gartens? Hatten er oder sie Pflanzen wiedererkannt, die sie selber gesetzt hatten? Warum wurden die Fotos gerade jetzt gebracht? und die wichtigste Frage von allen: WARUM WAR ICH AN DEM TAG NICHT DAGEWESEN?
Ich hatte nämlich noch soo viele Fragen zum Garten, dem ursprünglichen Baumbestand, der Apfelbaumsorte, zur Grenze, zum kleinen Erdkammer in der Gerätekammer, zum mysteriösen "Bodenloch" vor der Gerätekammer und und und...
Naja, ich fragte also den Grenznachbar, er wusste angeblich von nichts. Ich fragte den Vorsitzenden des Vereins, ob er die Fotos in den Garten gelegt hätte, aber er verneinte. Als ich ihm die Fotos später zeigte und fragte, ob er auf den Bildern jemand erkennen würde, konnte er mir auch nicht weiterhelfen, aber wollte mir die Bilder fürs Archiv abluchsen... ich gab ihm eins, behielt die anderen für unsere Gartengalerie im Häuschen.
Ich wollte mich schon damit abfinden, dass ich es wohl nie erfahren würde, als der Grenznachbar seine Frau vorschickte und diese mir mitteilte, dass wohl der Sohn eines früheren Pächters letztens dagewesen sei. Wahrscheinlich hätten diese den Dachboden entrümpelt, wären dort auf die Fotos gestoßen und hätten sie dann dagelassen.
Das Rätsel war gelöst und ich war unsicher, ob ich mich um die Adresse bemühen und mich mit einer Karte bedanken sollte, aber wahrscheinlich hätte der Verein die Adresse aus Datenschutzgründen sowieso nicht rausgeben dürfen- wenn sie noch da sein sollte.
Also ließ ich die Sache ruhen und freute mich an der netten Geste.
Den Nachbarn grüßte ich weiterhin freundlich, was er mit einem Grunzen, angedeutetem Winken und Wegdrehen beantwortete.
Ich hatte nämlich noch soo viele Fragen zum Garten, dem ursprünglichen Baumbestand, der Apfelbaumsorte, zur Grenze, zum kleinen Erdkammer in der Gerätekammer, zum mysteriösen "Bodenloch" vor der Gerätekammer und und und...
Naja, ich fragte also den Grenznachbar, er wusste angeblich von nichts. Ich fragte den Vorsitzenden des Vereins, ob er die Fotos in den Garten gelegt hätte, aber er verneinte. Als ich ihm die Fotos später zeigte und fragte, ob er auf den Bildern jemand erkennen würde, konnte er mir auch nicht weiterhelfen, aber wollte mir die Bilder fürs Archiv abluchsen... ich gab ihm eins, behielt die anderen für unsere Gartengalerie im Häuschen.
Ich wollte mich schon damit abfinden, dass ich es wohl nie erfahren würde, als der Grenznachbar seine Frau vorschickte und diese mir mitteilte, dass wohl der Sohn eines früheren Pächters letztens dagewesen sei. Wahrscheinlich hätten diese den Dachboden entrümpelt, wären dort auf die Fotos gestoßen und hätten sie dann dagelassen.
Das Rätsel war gelöst und ich war unsicher, ob ich mich um die Adresse bemühen und mich mit einer Karte bedanken sollte, aber wahrscheinlich hätte der Verein die Adresse aus Datenschutzgründen sowieso nicht rausgeben dürfen- wenn sie noch da sein sollte.
Also ließ ich die Sache ruhen und freute mich an der netten Geste.
Den Nachbarn grüßte ich weiterhin freundlich, was er mit einem Grunzen, angedeutetem Winken und Wegdrehen beantwortete.
Zuletzt geändert von Frau P am 1. Aug 2026, 08:38, insgesamt 2-mal geändert.
- Frau P
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Ich habe in letzter Zeit mal bewusst drauf geachtet: 4 von 5 angekündigten Regenfällen ziehen über uns hinweg und regnen sich in Sichtweite an der Alb ab. Kann wie beim Starkregen gut sein oder auch schlecht.thuja thujon hat geschrieben: ↑23. Jun 2026, 13:46 Schöne Gegend. Merkst du im Garten auch wie sich die Wolken/Regen wegen des Mittelgebirges verhalten?
- Frau P
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Die Sache mit den Fotos hatte natürlich Nachwirkungen bei mir. Jemand, der 1987 den schönsten Garten der Anlage (so sagte eine verrostete Plakette an der Gartentür) hatte, hatte den Garten von innen gesehen. Die innere Kritikerin, die mal zu Recht, mal völlig übertrieben, oft am Werk ist, war wieder lauter- da müssest du noch, du solltest, warum hast du nicht...?
Es war anstrengend im Garten geworden, die Vorstellung und Realität klafften doch an manchen Stellen sehr weit auseinander. Da es auch beruflich und privat eine durchaus herausfordernde Zeit war, haderte ich mit dem Schrebergärtchen. Vielleicht hatte ich mich / wir uns doch übernommen und schaffen das alles einfach nicht?
Der Weg vor dem Schrebergarten mit dem zu entfernenden Unkraut, der Weg hinter dem Schrebergarten mit dem zu entfernenden Unkraut, der Hartriegel, der sich überall blicken ließ, die missbilligenden Blicke des Nachbars auf den Giersch, die wiederholten netten Tipps zur Rasenpflege, Möhren, die bei der sehr netten Schrebergärtnerinnen gegenüber riesengroß und gesund wuchsen, während meine schon wieder mickerten und so groß wie mein wohl doch nicht ganz so grüner Daumen blieben, der Apfelbaum, den ich irgendwann mit Wellpappe hätte umwickeln müssen, damit der Apfelwickler nicht so wüten kann, was ich aber erst zu spät herausgefunden hatte, die wunderschönen, neu erworbenen Pfingstrosen, die nicht blühten, weil ich einen Bambusstock liegen gelassen hatte und mein Jüngster die Luft peitschte, und -im Zweifel für den Angeklagten- aus Versehen die Blüte köpfte.
Dies und die vielen anderen kleinen Dinge summierten sich zu einem schier unüberwindlichen Berg... Hach, das war anstrengend und das Herz war schwer.
Mir hilft es in diesen Fällen, die Prioritäten zu sortieren und dann abzuarbeiten, so weit wie es halt geht und der Rest ist mein "Lerngeschenk" a la "Lass die Leute reden, das ham sie immer schon gemacht..."
Tief durchatmen, ran an das Unkraut am Weg! Garten-pur bildet und hilft. Ich entdeckte die Pendelhacke durch einen Forenbeitrag. 39,90€ beim Dehner minus 10%? Gekauft!
Und auf einmal wurde die Arbeit von einer Stunde plus (dieser mistige Perfektionismus) zu einer Sache von 30 Minuten. Ich war begeistert. Als ich zu meiner neuen Gartenfreundin ging, kam ich am Garten des jungen Paares mit Kind vorbei, die auch mit den Anforderungen kämpften und jedes Jahr den Königsweg zwischen Anbauvorgaben und Freizeitbedarf suchten. In unserem ersten Jahr mit den 3 Schwestern Mais, Bohnen und Zucchini. Da die Beetfläche groß und ihr Kind klein war, gab es einen schön beschatteten Boden, auf dem oberschenkelgroße (nicht Kleidergröße 36!) Zucchinis wuchsen. In Massen. In diesem Jahr hatten sie Palettenhochbeete gebaut und versuchten damit ihr Glück. Sie waren wohl sehr schüchtern oder sehr unter Druck, denn sie hasteten immer durch die Anlage zu ihrem Garten. Ein Schwätzchen oder Hallo waren nicht wirklich drin. Ich lief also zu meiner Gartenfreundin und traf den jungen Vater beim Unkrautjäten auf dem Weg. Auch er konnte sich offensichtlich besseres vorstellen und hatte eigentlich wichtigeres zu tun.
Ich überlegte kurz, ging zurück und lieh ihm meine Pendelhacke aus. Gutes Vereinsleben beginnt immer mit einem selber und die guten Rasenpflegetipps bekommt er ganz sicher von seinem rechtsseitigen Nachbarn, dachte ich mir.
Bei der Plauschpause mit meiner neuen Gartenfreundin kamen wir auf die gute Idee, uns gegenseitig, wann immer wir uns im Garten sehen würden, die folgenden Worte zu sagen: "Wow, hier sieht es aber gut aus. Du hast richtig viel gearbeitet!".
Nach der sehr wohltuenden Pause ging es zurück in den eigenen Garten. Vorbei am jungen Mann, der sich bei mir bedankte und erfragte, wo es das Gerät gäbe und ich glaube, er kaufte es sich dann auch. (Um es genau zu wissen, müsste ich ihn beobachten, aber das liegt mir nicht so...)
Zurück zu den Aufgaben im eigenen Garten. Die Pendelhacke verringerte nicht nur die benötigte Zeit ordentlich, sondern ich konnte die Arbeit auch an die Jungs abgeben. Der mittlere trainiert die Armmuskeln und benutzt die Pendelhacke, der jüngere kehrt mit dem Laubrechen zusammen und räumt weg, beide haben sich ein Gartengetränk erarbeitet und ich kann mich anderen Dingen widmen. Win-Win.
Im Hinterkopf war ich mir immer noch nicht sicher, ob ich mich nicht übernommen hatte, aber aus wurmigen Äpfeln kann man Apfelmus machen und alles andere würde sich schon auch irgendwie fügen.
Es war anstrengend im Garten geworden, die Vorstellung und Realität klafften doch an manchen Stellen sehr weit auseinander. Da es auch beruflich und privat eine durchaus herausfordernde Zeit war, haderte ich mit dem Schrebergärtchen. Vielleicht hatte ich mich / wir uns doch übernommen und schaffen das alles einfach nicht?
Der Weg vor dem Schrebergarten mit dem zu entfernenden Unkraut, der Weg hinter dem Schrebergarten mit dem zu entfernenden Unkraut, der Hartriegel, der sich überall blicken ließ, die missbilligenden Blicke des Nachbars auf den Giersch, die wiederholten netten Tipps zur Rasenpflege, Möhren, die bei der sehr netten Schrebergärtnerinnen gegenüber riesengroß und gesund wuchsen, während meine schon wieder mickerten und so groß wie mein wohl doch nicht ganz so grüner Daumen blieben, der Apfelbaum, den ich irgendwann mit Wellpappe hätte umwickeln müssen, damit der Apfelwickler nicht so wüten kann, was ich aber erst zu spät herausgefunden hatte, die wunderschönen, neu erworbenen Pfingstrosen, die nicht blühten, weil ich einen Bambusstock liegen gelassen hatte und mein Jüngster die Luft peitschte, und -im Zweifel für den Angeklagten- aus Versehen die Blüte köpfte.
Mir hilft es in diesen Fällen, die Prioritäten zu sortieren und dann abzuarbeiten, so weit wie es halt geht und der Rest ist mein "Lerngeschenk" a la "Lass die Leute reden, das ham sie immer schon gemacht..."
Tief durchatmen, ran an das Unkraut am Weg! Garten-pur bildet und hilft. Ich entdeckte die Pendelhacke durch einen Forenbeitrag. 39,90€ beim Dehner minus 10%? Gekauft!
Und auf einmal wurde die Arbeit von einer Stunde plus (dieser mistige Perfektionismus) zu einer Sache von 30 Minuten. Ich war begeistert. Als ich zu meiner neuen Gartenfreundin ging, kam ich am Garten des jungen Paares mit Kind vorbei, die auch mit den Anforderungen kämpften und jedes Jahr den Königsweg zwischen Anbauvorgaben und Freizeitbedarf suchten. In unserem ersten Jahr mit den 3 Schwestern Mais, Bohnen und Zucchini. Da die Beetfläche groß und ihr Kind klein war, gab es einen schön beschatteten Boden, auf dem oberschenkelgroße (nicht Kleidergröße 36!) Zucchinis wuchsen. In Massen. In diesem Jahr hatten sie Palettenhochbeete gebaut und versuchten damit ihr Glück. Sie waren wohl sehr schüchtern oder sehr unter Druck, denn sie hasteten immer durch die Anlage zu ihrem Garten. Ein Schwätzchen oder Hallo waren nicht wirklich drin. Ich lief also zu meiner Gartenfreundin und traf den jungen Vater beim Unkrautjäten auf dem Weg. Auch er konnte sich offensichtlich besseres vorstellen und hatte eigentlich wichtigeres zu tun.
Ich überlegte kurz, ging zurück und lieh ihm meine Pendelhacke aus. Gutes Vereinsleben beginnt immer mit einem selber und die guten Rasenpflegetipps bekommt er ganz sicher von seinem rechtsseitigen Nachbarn, dachte ich mir.
Bei der Plauschpause mit meiner neuen Gartenfreundin kamen wir auf die gute Idee, uns gegenseitig, wann immer wir uns im Garten sehen würden, die folgenden Worte zu sagen: "Wow, hier sieht es aber gut aus. Du hast richtig viel gearbeitet!".
Nach der sehr wohltuenden Pause ging es zurück in den eigenen Garten. Vorbei am jungen Mann, der sich bei mir bedankte und erfragte, wo es das Gerät gäbe und ich glaube, er kaufte es sich dann auch. (Um es genau zu wissen, müsste ich ihn beobachten, aber das liegt mir nicht so...)
Zurück zu den Aufgaben im eigenen Garten. Die Pendelhacke verringerte nicht nur die benötigte Zeit ordentlich, sondern ich konnte die Arbeit auch an die Jungs abgeben. Der mittlere trainiert die Armmuskeln und benutzt die Pendelhacke, der jüngere kehrt mit dem Laubrechen zusammen und räumt weg, beide haben sich ein Gartengetränk erarbeitet und ich kann mich anderen Dingen widmen. Win-Win.
Im Hinterkopf war ich mir immer noch nicht sicher, ob ich mich nicht übernommen hatte, aber aus wurmigen Äpfeln kann man Apfelmus machen und alles andere würde sich schon auch irgendwie fügen.
Zuletzt geändert von Frau P am 1. Aug 2026, 10:29, insgesamt 1-mal geändert.
- hobab
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Kinder und Garten ist ein problematisches Feld: lieber auf Blumen verzichten bis das Hirn ausreichend gereift ist (so ab 15 bei Jungs?), Gemüse am besten mit was sehr stacheligen und ballvertragenden einhegen (aber nicht Pyracantha). Gartenarbeiten auf ein Minimum reduzieren, sonst erziehst du dir Gartenhasser. Oder du unterteilst den Garten in einen Kinder- und Erwachsenenteil (im ersteren 3 Kubik Sannd oder Oberboden abkippen), dann musst du aber streng bei den Grenzkontrollen sein und Trespasser nur in Begleitung zulassen…
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Klar, koste halt. Die für viel Geld erstandenen Paeonien in einem
Kundengarten sind durch laufende Fussballtreffer heute kleiner und weniger, als zur Pflanzung, die Amsonien mickrig, Euphorbien weg…
Kundengarten sind durch laufende Fussballtreffer heute kleiner und weniger, als zur Pflanzung, die Amsonien mickrig, Euphorbien weg…
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