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Dürregejammer (Gelesen 1065034 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
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Isatis blau
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Re: Dürregejammer
Die Kiefern im Wald werden teilweise braun, gut sehe Eichen und Linden aus
- Mottischa
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Re: Dürregejammer
Wer jetzt mal genau hinsieht, bemerkt dass hier die Strabag das Grundwasser großzügig in de Wald plätschern läßt. Welche Folgen diese extreme Vernässung haben wird, weiß keiner. Grund ist der Ausbau der Südlink ca 1 km von uns weg. Dabei stieß man auf Grundwasser und konnte dort die Leitungen nicht legen. Jetzt wird das Wasser abgezogen und in den angrenzenden Wald geleitet. Keine Ahnung wie lange das dauern wird. Glücklich macht mich der Anblick beim Spaziergang nicht. Der einzige Vorteil, bei dem Wetter droht wenigstens kein Waldbrand.
Hier im Garten musste ich gestern und heute wässern, es ging nicht anders. Bis auf weiteres ist kein Regen in Sicht
Hier im Garten musste ich gestern und heute wässern, es ging nicht anders. Bis auf weiteres ist kein Regen in Sicht
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
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Isatis blau
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Re: Dürregejammer
Interessant, dass es noch Orte gibt, an denen es Zuviel Wasser zu geben scheint.
Bilder in die Landschaft, was mir mediterran vorkommt
Bilder in die Landschaft, was mir mediterran vorkommt
Re: Dürregejammer
Der Himmel auf den Fotos sieht aber verdächtig nach Regen aus...Isatis blau hat geschrieben: ↑9. Aug 2026, 15:48Bilder in die Landschaft, was mir mediterran vorkommt
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
- Mottischa
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Re: Dürregejammer
Naja zuviel Wasser weiß ich nicht. Das kommt sicherlich durch Aller und Böhme, die hier fließen. Ich weiß auch nicht aus welcher Tiefe sie das holen. Trotzdem ist es schlecht, weil die Allermasch das Wasser eigentlich braucht.
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
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Isatis blau
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Re: Dürregejammer
Stimmt, es hat heute schon zweimal geregnet, jeweils weniger als zehn Tropfen pro Quadratmeter, Regen zieht hier das Tal Richtung Neckar entlang, in Flusstälern regnet es mehr als anderswo.adiclair hat geschrieben: ↑9. Aug 2026, 16:30Der Himmel auf den Fotos sieht aber verdächtig nach Regen aus...Isatis blau hat geschrieben: ↑9. Aug 2026, 15:48Bilder in die Landschaft, was mir mediterran vorkommt
- hobab
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Re: Dürregejammer
Thuja: „Mir wäre neu, dass jemand in der letzten Zeit den Rhein ausgebaggert hat. Der Pfälzer Wald oder die Eifel ist auch ziemlich weit weg. Also mit Grundwasserabsenkung und Rheinpegel oder Moselpegel hat das alles recht wenig zu tun.“
Die Kiefernwälder am Rand des Schwarzwaldes sind ja auch nicht in letzter Zeit gewachsen und es war nicht die Rede von kürzlichen Ausbaggern. Aber durch die Begradigung und das Ausbaggern frisst sich der Rhein immer tiefer rein und fließt schneller ab, so das die Kiefernwälder, die gewohnt waren notfalls ans Grundwasser zu kommen, keines mehr haben. Und es sind eben keine Brandenburger Kiefern, die gewohnt sind, mit Trockenheit klarzukommen. In normalen Sommer wahrscheinlich kein Problem, mit den zunehmend trockeneren aber schon.
Zum Thema Kohleabbau haben ja schon andere geantwortet
Die Kiefernwälder am Rand des Schwarzwaldes sind ja auch nicht in letzter Zeit gewachsen und es war nicht die Rede von kürzlichen Ausbaggern. Aber durch die Begradigung und das Ausbaggern frisst sich der Rhein immer tiefer rein und fließt schneller ab, so das die Kiefernwälder, die gewohnt waren notfalls ans Grundwasser zu kommen, keines mehr haben. Und es sind eben keine Brandenburger Kiefern, die gewohnt sind, mit Trockenheit klarzukommen. In normalen Sommer wahrscheinlich kein Problem, mit den zunehmend trockeneren aber schon.
Zum Thema Kohleabbau haben ja schon andere geantwortet
Berlin, 7b, Sand
Re: Dürregejammer
Eine Wiese in Südostbrandenburg in einem ungewöhnlich regenreichen Sommer.Isatis blau hat geschrieben: ↑9. Aug 2026, 15:48 Bilder in die Landschaft, was mir mediterran vorkommt
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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Isatis blau
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Re: Dürregejammer
Oben Gras, das nach der Samenreife vertrocknet und unten eine grüne Krautschicht ist hier jedes Jahr normal, momentan kann man einen Rechen nehmen und hat dann nur noch nackte Erde.
Jetzt mag ich erstmal nicht mehr schreiben
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- Turjan
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Re: Dürregejammer
Hier sah's in letzter Zeit auch oft aus, als muesste es jeden Moment regnen. Heute im Wetterbericht bekamen wir dann erzaehlt, dass auch an vielen Stellen im Regenradar etwas zu sehen war, aber nichts von diesem Regen am Boden ankam. Schwuel war's.
Das hat sogar seinen eigenen Namen: Virga
- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Naja, wir haben hier die Niederschlagsmengen wie ihr, wobei das Kernreservat nasse 600 und mehr mm hat, nur haben wir im Schnitt 3 Grad wärmer. Ich will nicht sagen dass BB in 100 Jahren Klimawandel streng nach vorne bei uns ankommt, aber trocken können wir gerade auf den sandigen Böden, wo die Kiefern stehen, auch sehr gut.
Wegen dem Grundwasser, die Kiefern im Elbsandstein haben genau so viel vom Grundwasser wie die Kiefern bei uns.
Die hier in Zernsdorf hat oder hatte Grundwasseranschluss. Bei uns stehen die oft anders, die können trocken vom Keimblatt an, im Mittelgebirge auf 550m gibts keinen Rhein, der auf 94m liegt:
PS: hier hat es heute auch geregnet. Nach 4km Fahrradstrecke zum einsammeln war der Bedeckungsgrad der Kleidung bei etwa 0,4%, vielleicht war es auch weniger. Auf den Hektar gerechnet könnte es ein kleines, halbes Schnapsglas gewesen sein. Immerhin, mehr wie die letzten Tage, man möchte ja nicht meckern, wenn es was gratis gibt.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Drainagefan
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Re: Dürregejammer
Diese Pflanzen habe ich heuer nie gegossen und es hat das ganze Jahr nie wirklich ausdauernd geregnet.
Ganz vorne die blühende Hesperalie parviflora. Die kann von Ende Mai bis Ende September blühen. Ich schaffe es aber nie, dass mehrere gleichzeitig blühen
Die kleinen lilanen "Punkte" sind wahrscheinlich Geranium Max Frei, könnte aber auch Cinereum dabei sein. Die wechseln da. Das gelblich vertrocknete ist Färberkamille, die will heuer im Vergleich zum Vorjahr nicht so recht blühen. Die Scabiosa Richtung großer Palme sieht man nicht so recht, aber die packt die Hitze besser.
Yuccas und Palmen packen die Hitze so halbwegs, aber man muss aufpassen, ob sie vertrocknen.
Ganz vorne die blühende Hesperalie parviflora. Die kann von Ende Mai bis Ende September blühen. Ich schaffe es aber nie, dass mehrere gleichzeitig blühen
Die kleinen lilanen "Punkte" sind wahrscheinlich Geranium Max Frei, könnte aber auch Cinereum dabei sein. Die wechseln da. Das gelblich vertrocknete ist Färberkamille, die will heuer im Vergleich zum Vorjahr nicht so recht blühen. Die Scabiosa Richtung großer Palme sieht man nicht so recht, aber die packt die Hitze besser.
Yuccas und Palmen packen die Hitze so halbwegs, aber man muss aufpassen, ob sie vertrocknen.
LG Horst
- hobab
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Re: Dürregejammer
Ich spreche ja auch nicht von den Kiefern in Schwaben generell thuja, auch nicht vom Elbe-Sandsteingebirge (Sachsen), sondern von denen, die im Schwarzwald zum Rhein hin auf dem Schwemmsand wachsen. Dort gibt es massive Schäden. Hab die Frage mal der KI gestellt, die spuckt das aus:
Sinkendes Grundwasser in der Oberrheinebene – bedingt durch Flussregulierungen, den Bau von Kanälen und den Klimawandel – setzt den Kiefernwäldern auf den sandigen Niederterrassen am Übergang vom Schwarzwald zum Rhein stark zu. Die Folge sind massive Trockenschäden und das Absterben von Kiefernbeständen auf ohnehin mageren Standorten.
Die Brandenburger Kiefer hatten nie das Grundwasser (Wasser das vom Schwarzwald zum damals höher gelegenen Rhein floss) und kamen mit dem Trockenstress daher besser klar. Dürften sich genetisch auch unterscheiden.
Und das schöne ist, das jetzt grade wieder die Wirtschaft fordert, den Rhein noch tiefer auszubaggern, damit das Wasser noch schneller aus der Landschaft verschwindet…
Sinkendes Grundwasser in der Oberrheinebene – bedingt durch Flussregulierungen, den Bau von Kanälen und den Klimawandel – setzt den Kiefernwäldern auf den sandigen Niederterrassen am Übergang vom Schwarzwald zum Rhein stark zu. Die Folge sind massive Trockenschäden und das Absterben von Kiefernbeständen auf ohnehin mageren Standorten.
Die Brandenburger Kiefer hatten nie das Grundwasser (Wasser das vom Schwarzwald zum damals höher gelegenen Rhein floss) und kamen mit dem Trockenstress daher besser klar. Dürften sich genetisch auch unterscheiden.
Und das schöne ist, das jetzt grade wieder die Wirtschaft fordert, den Rhein noch tiefer auszubaggern, damit das Wasser noch schneller aus der Landschaft verschwindet…
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- Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re: Dürregejammer
Hier hat jeder Feldweg zwei Entwässerungsgräben, wird weiter so gebaut.......
Gruß Arthur
- hobab
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Re: Dürregejammer
Irre, oder? Ich weiß ja nicht, vielleicht verlernen die Leute das Lesen wieder, wenn sie endlich aus der Schule sind?
Berlin, 7b, Sand