Auf meinem Arbeitsweg ist auch so ein S.
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Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt? (Gelesen 14322 mal)
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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- Nox
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
@semicolon: Die Farbe von Oleander Dr. Ragioneri und Souvenir de Michel gefällt mir gut ! Habe genau solch eine Sorte im Kübel, 40 cm hoch und ohne Namen im Frühling gekauft, die kommt erstmal im Winter unter's Dach. Die freilebenden hier sind meist rosa bis rot.
Im Wurzel-Einzugsbereich einer grossen Eiche sind mir Liriope dieses Jahr zum ersten Mal vertrocknet. Gelbes gerolltes Laub. An einer anderen Stelle, die 2-3 mal durchdringend gegossen wurde über den Sommer, gibt es erste Blütenrispen - aber nur bei den jungen Büscheln (kurze Ausläufer). Anscheinend müssen sie regelmässig geteilt werden, sonst stellen sie das Blühen ein. Das braune vertrocknete links daneben ist Tellima grandiflora Rubrum - die berappelt sich bestimmt wieder.

@Querkopf: Rhodotypos ist eine gute Idee: Gerade werden ganze Ruten von Stephanandra tanakae unter einer grossen Birke braun. Dabei passt ihre cremegelbe Herbstfärbung so toll zu den mit lindgrünen Flechten bewachsenen Birkenstämmen. Dort könnte ich mal Rhodotypos versuchen.
Im Wurzel-Einzugsbereich einer grossen Eiche sind mir Liriope dieses Jahr zum ersten Mal vertrocknet. Gelbes gerolltes Laub. An einer anderen Stelle, die 2-3 mal durchdringend gegossen wurde über den Sommer, gibt es erste Blütenrispen - aber nur bei den jungen Büscheln (kurze Ausläufer). Anscheinend müssen sie regelmässig geteilt werden, sonst stellen sie das Blühen ein. Das braune vertrocknete links daneben ist Tellima grandiflora Rubrum - die berappelt sich bestimmt wieder.
@Querkopf: Rhodotypos ist eine gute Idee: Gerade werden ganze Ruten von Stephanandra tanakae unter einer grossen Birke braun. Dabei passt ihre cremegelbe Herbstfärbung so toll zu den mit lindgrünen Flechten bewachsenen Birkenstämmen. Dort könnte ich mal Rhodotypos versuchen.
Zuletzt geändert von Nox am 19. Aug 2026, 08:33, insgesamt 2-mal geändert.
- martina 2
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ich kann hier leider kaum etwas beitragen, und mir geht es ein bißchen wie Buddelkönigin - habe mir aber einiges notiert, danke! Aber auch ich habe heuer gelbe Königskerzen, keine Ahnung, woher sie gekommen sind. Und so viele und kräftige Horste wie selten von Campanula persicifolia, allerdings war Mitte Juli Schluß. Und - hier fast OTsemicolon hat geschrieben: ↑18. Aug 2026, 22:03...Buddelkönigin hat geschrieben: ↑18. Aug 2026, 19:32 Ja, der Thread geht offenbar tatsächlich fast komplett in Richtung Exoten... schade. Das ist dann nicht mehr meins... ich hatte das Thema anders verstanden.
Ist aber voll OK.
Gelbe Königskerzen haben mich dieses Jahr echt glücklich gemacht. Hatte sie in der Vergangenheit als lästig empfunden aber nachdem sie einfach aus jeder Ritze sprießen, lasse ich sie wieder aussamen. Vermutlich gibt es hier keine Art, die Unkraut und Kulturstaude, Unkaputtbarkeit, Bauerngarten und mediterranen Stil so perfekt miteinander vereint
...
Campanula persicifolia hat dieses Jahr gänzlich versagt. Die rapunculoides hatte ich extra in einen Kübel gesperrt, mit regelmäßiger Bewässerung hat das super funktioniert aber ich fühle mich nicht so wohl mit ihrem Vermehrungsdrang.
Schöne Grüße aus Wien!
- Nox
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Mir geht es auch so wie Buddelkönigin und Martina: Die europäischen Gartenbilder gefallen mir am besten.
Diese Blattschmuckpflanzen aus semicolons Garten erwecken bei mir keinen Habenwollen-Reflex. Hat etwas von Botanischem-Garten-Gewächshaus-Effekt.
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- semicolon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ich habe keine Ahnung von Verbascum und hatte sie nie gepflanzt
- semicolon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
So gerne ich in Teilen die Bauerngarten-Optik adaptieren würde - das funktioniert hier leider nicht ohne komplette Neuanlage. Das ist das Klimagärtnern, was hier geht + ganz viel Versuchslabor natürlich.
- Mediterraneus
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Keine blauen, gestreiften, gelben Hosta?
Typisch europäisches Gartenbild, würd ich sagen
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Wurde schon genannt, für trockenen Schatten: Rohdea japonica, aber eben sehr langsamwachsend.
Gut finde ich, und probiere ich gerade, Iris foetidissima. Eine mediterrane Schattenpflanze.
Gut finde ich, und probiere ich gerade, Iris foetidissima. Eine mediterrane Schattenpflanze.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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- Mufflon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Es nützt mir nur nichts, was mir besser gefällt, wenn genau das hier nur noch mit extremen Getüddel oder gar nicht wächst.
Ich hatte einen stabilen Schattengarten auf Lehm mit sonnigen Ecken. Der ist aber zu 90% verstorben.
Irgendwann war ich bei "Hauptsache grün und lebt".
Ich hatte einen stabilen Schattengarten auf Lehm mit sonnigen Ecken. Der ist aber zu 90% verstorben.
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„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
Rumi
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Stimmt, meine beiden schauen auch gut aus. Obwohl nur eine einmal das Salatwaschwasser abbekam, sonst nix.Mediterraneus hat geschrieben: ↑19. Aug 2026, 09:57
Gut finde ich, und probiere ich gerade, Iris foetidissima. Eine mediterrane Schattenpflanze.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Mufflon, das geht mir auch so.
Ich kann auch die Diskussionen um noch grüne (Bauern-) Hortensien bei der Trockenheit momentan nicht mehr nachvollziehen, da Hortensien hier einfach nicht mehr wachsen. Die waren schon im Juni gelb und schlapp. Die eine, jetzt dürre, fliegt im Winter raus. Die sitzt im Schattenhang und ist selbst da nicht zu halten. Wo Hortensien noch wachsen und blühen, da ist es einfach nicht trocken.
Ausnahme ist Hydrangea quercifolia, die ist super.
Ich kann auch die Diskussionen um noch grüne (Bauern-) Hortensien bei der Trockenheit momentan nicht mehr nachvollziehen, da Hortensien hier einfach nicht mehr wachsen. Die waren schon im Juni gelb und schlapp. Die eine, jetzt dürre, fliegt im Winter raus. Die sitzt im Schattenhang und ist selbst da nicht zu halten. Wo Hortensien noch wachsen und blühen, da ist es einfach nicht trocken.
Ausnahme ist Hydrangea quercifolia, die ist super.
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- semicolon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Witzig - die Quercifolia hat bei mir vor Jahren versagt. Aber acid-lover haben es hier im Kalklehm schwer. Habe in den letzten 2 Jahren ein Bisschen mit künstlicher Ansäuerung und Eisen-Blattdüngung experimentiert mit gemischten Ergebnissen. Ein Stark chlorotischer Rhododendron vom Vorbesitzer ist nun etwas etwas grüner und blüht wieder recht üppig. 10 Meter weiter steht in einem Vorgarten eine sehr alte macrophylla in einem unglaublichen Tiefblau in völlig verwahrlostem Granitschotter. Gerade sieht ja nichts gut aus, aber sie schlägt sich gut. Keine Ahnung, was unter dem Mulchgewebe ist.Mediterraneus hat geschrieben: ↑19. Aug 2026, 10:08 Mufflon, das geht mir auch so.
Ich kann auch die Diskussionen um noch grüne (Bauern-) Hortensien bei der Trockenheit momentan nicht mehr nachvollziehen, da Hortensien hier einfach nicht mehr wachsen. Die waren schon im Juni gelb und schlapp. Die eine, jetzt dürre, fliegt im Winter raus. Die sitzt im Schattenhang und ist selbst da nicht zu halten. Wo Hortensien noch wachsen und blühen, da ist es einfach nicht trocken.
Ausnahme ist Hydrangea quercifolia, die ist super.
Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Es gibt ein (Garten)-Leben ohne Hortensien und sogar ohne Hosta und ohne Dahlien Medi
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Es wird hier arg beschattet von Acer negundo und Cornus sanguinea 'Midwinter Fire'. Letzteren würde ich Dir nicht empfehlen und auch die danebenstehende Prunus spinosa nicht. Aber die brauchen meine Bläulinge und Zipfelfalter und...
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Ich war jetzt explizit gucken. Symphoricarpos doorenbosii 'Mother of Pearl' hat genau einen einzigen Ausläufer in über 20 Jahren geschafft. Das Gehölz war bei der Erstbepflanzung dabei. Ich denke Du kannst das riskieren
Es wird hier arg beschattet von Acer negundo und Cornus sanguinea 'Midwinter Fire'. Letzteren würde ich Dir nicht empfehlen und auch die danebenstehende Prunus spinosa nicht. Aber die brauchen meine Bläulinge und Zipfelfalter und...
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Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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- oile
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-
Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.
Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Einheimisch, europäisch, sind die Symphoricarpos auch nicht - just saying. Aber mir ist das wurscht, solange sie manierlich im Garten bleiben.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
Don't feed the troll!
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ich habe ja hier seit 1998 konventionell gegärtnert, allerdings mit Schmetterlingsgehölzen rundherum von Anfang an, bis ich dann 2015 über so viele Tagfalterarten gestolpert bin, dass ich mich denen zugewendet und ihnen ein Habitat geschaffen habe ohne das Alte herauszureißen. Das was hier nicht klarkam, durch Frost oder Dürre, habe ich nicht nachgepflanzt. Jetzt sind‘s 60 Tagfalterarten. Die Schneebeere stammt aus der Erstbepflanzung, die hält also super durch.
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