Ich finde, es sieht auch unbelaubt gut auch. Schöne Struktur.
Ich bin auch wie du nicht konsequent genug. Jedes Mal habe ich vor im Winter de Staudenstützen aus Weide oder Hasel zu machen, mache ich aber nicht. Vielleicht klappt es doch irgendwann
Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
"Pegging down" der einfachen und sehr erfolgreichen Art habe ich vor einigen Jahren auch in Weimar gesehen. Mit historischen Rosen, 'Leda' war dabei, die weiteren Sorten habe ich nicht mehr im Gedächtnis: weiche Jungtriebe ziemlich flach oder mit leichter Wölbung auf den Boden legen, festpinnen mit Drahtklammern, fertig. Ergebnis: viele senkrechte Kurztriebe, flächiges Blütenmeer. Das sei absolut pflegeleicht, meinten die dortigen Gärtner. Man müsse nur rechtzeitig runterbiegen, bevor die Triebe zu steif werden.Querkopf hat geschrieben: ↑26. Aug 2008, 21:00das ist gar nicht unbedingt eine "Früher"-Sache. Im Luxemburger "Gaard um Titzebierg" habe ich eine nett vereinfachte Variante davon gesehen: Dort waren kleine Tontöpfchen an die Triebspitzen gebunden, so dass die durchs Gewicht zu Boden gezogen wurden. Die Töpfchen sind völlig unauffällig, die dadurch erzielten Blütenmeere umso eindrucksvoller - nachahmenswert... Früher ging man sogar soweit die ganz langen Triebe ganz nach unten zu biegen, am Boden zu befestigen. Viele Neutriebe und Blüten waren der Erfolg. .... Braucht nur etwas Platz rund um die Sträucher....
Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Das Herz und die Rose sind das einzig unvergängliche .
Interessant, ist das wirklich Leda gewesen? Viel ungeeigneter für ein ' Pegging down' geht es doch kaumQuerkopf hat geschrieben: ↑30. Aug 2026, 13:57
"Pegging down" der einfachen und sehr erfolgreichen Art habe ich vor einigen Jahren auch in Weimar gesehen. Mit historischen Rosen, 'Leda' war dabei, die weiteren Sorten habe ich nicht mehr im Gedächtnis: weiche Jungtriebe ziemlich flach oder mit leichter Wölbung auf den Boden legen, festpinnen mit Drahtklammern, fertig.



Das Herz und die Rose sind das einzig unvergängliche .
Da stimme ich zu !hobab hat geschrieben: ↑30. Aug 2026, 19:29 Rosenexperte bin ich keiner, aber die Wuchsgesetze sind doch eigentlich überall relativ ähnlich: Triebe, die gerade nach oben gehen, wachsen stark und produzieren eher weniger Blüten, senkt man die Triebe ab, wachsen sie weniger stark -unter anderem da das Wachstum sich über den ganzen Trieb verteilt - und blühen, beziehungsweise fruchten stärker.
Das Herz und die Rose sind das einzig unvergängliche .
Aus meiner Sicht ist das keine gute Idee. Ich würde die Rose im nächsten Frühjahr neu an den Obi anbinden.vanille_71 hat geschrieben: ↑30. Aug 2026, 18:14 Bisher dachte ich, meine 'Parade' wäre zu starr, um sie um den Obelisken zu leiten, aber siehe da: Vor Kurzem entdeckte ich einen neuen Trieb.IMG_20260830_164242_Parade.jpgIMG_20260830_164704_Parade.jpg
Wieso?LadyinBlack hat geschrieben: ↑30. Aug 2026, 19:47 Aus meiner Sicht ist das keine gute Idee. Ich würde die Rose im nächsten Frühjahr neu an den Obi anbinden.
Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Doch, hobab, es hilft der Blüte auf, weil sich durchs Flachlegen/ Runterbinden viele Kurztriebe bilden, an denen Rosen dann halt blühen. In Weimar eindrucksvoll, mit einer einzigen Pflanze wurden mehrere Quadratmeter üppig beblüht. Hinzu kommt ja, dass durchs Auseinanderziehen & Runterbiegen alle Triebe gut belichtet werden - beim normalen Strauchwuchs kriegt das Innere wenig Licht und blüht entsprechend schwächer.hobab hat geschrieben: ↑30. Aug 2026, 16:13So ganz versteh ich den Sinn dieser Binderei nicht. Beim flächig Auslegen noch so etwas, da verteilt sich die Wuchskraft gleichmäßig, statt des natürlichen mesotonen Wuchses. Braucht halt viel Fläche. Aber wozu diese englische Fummelarbeit, außer das es im Winter ganz schick aussieht? ... Der Blüte dürfte das nicht aufhelfen...
Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Meinst du diesen Faden?Acontraluz hat geschrieben: ↑27. Jun 2026, 21:53 Ich habe zu diesem Thema auch mal einen Faden aufgemacht, den ich aber grad nicht mehr finde.