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Ernährungsformen (Gelesen 4292 mal)
Moderator: Nina
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raiSCH
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Re: Ernährungsformen
Ich bin Flexitarier: Wenn man mal in den brasilianischen Churrascerias Rindfleisch aus den verschiedenen Höhenlagen von ganzjährig im Freien weidenden Rindern gegessen hat, versteht man, dass sie dort unser Rindfleisch nicht mal an ihre Hunde verfüttern würden. Trotzdem gibt es geschmacklich nichts Vielfältigeres als Gemüse, vor allem mediterran oder asiatisch zubereitet.
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Sonnenscheinplatz
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Re: Ernährungsformen
Du isst ja eigentlich an Tierischem nur Fisch und Wurst. Die besteht meist aus weniger begehrtem Fleisch, insofern ein Beitrag zur Verwertung des ganzen Tiers (nose to tail).
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raiSCH
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Re: Ernährungsformen
Ja, selten mache ich auch Geflügel, nie Schwein. Wenn ich mehr Innereien (wie früher überall) bekommen könnte, würde ich die auch gern essen, aber hier bekomme ich nicht mal mehr Leber, geschweige denn Herz, Niere oder Kutteln, höchstens als Hundefutter. Chinesen verwerten alles, auch Hähnchenfüße.Sonnenscheinplatz hat geschrieben: ↑25. Sep 2026, 10:08 Du isst ja eigentlich an Tierischem nur Fisch und Wurst. Die besteht meist aus weniger begehrtem Fleisch, insofern ein Beitrag zur Verwertung des ganzen Tiers (nose to tail).
- semicolon
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Re: Ernährungsformen
Das teile ich. Davon abgesehen, dass ich Tierisches nie aus geschmacklichen Gründen abgelehnt habe, finde ich pflanzliche Ernährung inzwischen einfach so viel spannender und vielfältiger. Dazu kommt, dass die Lebensmitteltechnologie gefühlt täglich Quantensprünge macht. Schon bald wird es pflanzliches Casein geben, was aus meiner Sicht eine der letzten großen Lücken schließen wird (wenn man denn Käse wirklich zum Leben braucht).
Was mir auch positiv aufgefallen ist, ist dass meine tägliche Lebensmittelversorgung nun deutlich günstiger ausfällt.
Was mir auch positiv aufgefallen ist, ist dass meine tägliche Lebensmittelversorgung nun deutlich günstiger ausfällt.
- Mottischa
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Re: Ernährungsformen
Meinetwegen könnte ich mich rein vegetarisch ernähren, da ich Gemüse in allen Variationen liebe. Ich esse auch aus Gründen meines Gewissens sehr, sehr wenig Fleisch. Nicht dass ich es nicht gelegentlich mag, es ist einfach meine persönliche Einstellung und auch z.T. den Erfahrungen geschuldet, die ich leider durch die wenige Meter weiter stehenden Kuhställen und hier ansässigen Schweineställe habe. Ich würde beim Kuhbauern nicht mal Milch holen.
Allerdings verweigere ich tatsächlich Kalb, Lamm und Ferkel, das esse ich schon seit bestimmt 20 Jahren nicht mehr. Fisch wird aufgrund des Mikroplastiks in den Meeren auch immer weniger, Eier ja, bei Käse achte ich auf mikrobakterielles Lab und auf Biosiegel (ich möchte jetzt aber einen Käsekurs machen). Wenn ich Fleisch kaufe, dann nur beim Schlachter des Vertrauens mit Herkunftsnachweis - mein Mann bestellt manches - hier auf dem Land bekommt man nicht alles in gewünschter Qualität. Wir haben auch befreundetet Jäger, die uns immer wieder gut versorgen.
Mir gefallen an der pflanzlichen Küche die Auswahl, die vielen Möglichkeiten des Experimentierens, man muss sich wirklich mit seiner Zubereitung auseinander setzen, da man z.B. tricksen muss um geschmacklich das zu erreichen, was einem vorschwebt. Ich nutze ja auch Ersatzprodukte und habe da tatsächlich keine Hemmungen z.B. Gulasch vegan zu kochen (mit Sojaschnetzeln), da musste ich lange experimentieren um eine gewisse Tiefe der Soße zu erreichen. Man kann zwar Fleischersatz verteufeln, ich tue das nicht, da es für mich eine sehr, sehr gute Alternative zum Fleischessen bietet - wie gesagt, ich mag ja den Geschmack und werde jetzt im Winter das Projekt Seitan starten. Was für mich allerdings zu weit geht/ ging, war vor Jahren ein Veggiburger, bei dem eine gefärbte Flüssigkeit zugesetz war um ihn blutiger erscheinen zu lassen.. ähm.. nun ja, sowas brauch ich dann auch nicht.
Mit der veganen/ vegetarischen Ernährung beschäftige ich mich schon sehr, sehr viele Jahre und mein Mann ist ja eher der Typ Fleischesser, gerne jederzeit und er hätte kein Problem mit dauerhaft gutbürgerlicher Küche. Und genau da setze ich oft an, weil ich versuche manche Gerichte zu veganisieren, bzw. in vegetarischer (so ganz dogmatisch bin ich da nicht) Variante auf den Tisch zu bringen. Da ich sehr gerne koche und ausprobiere, ist das für mich auch spannend, denn er sagt mir dann schon, was seiner Meinung nach fehlt. Wir haben da schon vieles zusammen probiert und so manchen Reinfall erlebt
Ich bin aber froh, dass er da so mitzieht. Naja und eigentlich überwiegt bei uns eh die fleischlose Gemüseküche, da ich koche und bestimme 
Und ich bin ein totaler Fan von pflanzlicher "Milch" oder veganem Eis
Allerdings verweigere ich tatsächlich Kalb, Lamm und Ferkel, das esse ich schon seit bestimmt 20 Jahren nicht mehr. Fisch wird aufgrund des Mikroplastiks in den Meeren auch immer weniger, Eier ja, bei Käse achte ich auf mikrobakterielles Lab und auf Biosiegel (ich möchte jetzt aber einen Käsekurs machen). Wenn ich Fleisch kaufe, dann nur beim Schlachter des Vertrauens mit Herkunftsnachweis - mein Mann bestellt manches - hier auf dem Land bekommt man nicht alles in gewünschter Qualität. Wir haben auch befreundetet Jäger, die uns immer wieder gut versorgen.
Mir gefallen an der pflanzlichen Küche die Auswahl, die vielen Möglichkeiten des Experimentierens, man muss sich wirklich mit seiner Zubereitung auseinander setzen, da man z.B. tricksen muss um geschmacklich das zu erreichen, was einem vorschwebt. Ich nutze ja auch Ersatzprodukte und habe da tatsächlich keine Hemmungen z.B. Gulasch vegan zu kochen (mit Sojaschnetzeln), da musste ich lange experimentieren um eine gewisse Tiefe der Soße zu erreichen. Man kann zwar Fleischersatz verteufeln, ich tue das nicht, da es für mich eine sehr, sehr gute Alternative zum Fleischessen bietet - wie gesagt, ich mag ja den Geschmack und werde jetzt im Winter das Projekt Seitan starten. Was für mich allerdings zu weit geht/ ging, war vor Jahren ein Veggiburger, bei dem eine gefärbte Flüssigkeit zugesetz war um ihn blutiger erscheinen zu lassen.. ähm.. nun ja, sowas brauch ich dann auch nicht.
Mit der veganen/ vegetarischen Ernährung beschäftige ich mich schon sehr, sehr viele Jahre und mein Mann ist ja eher der Typ Fleischesser, gerne jederzeit und er hätte kein Problem mit dauerhaft gutbürgerlicher Küche. Und genau da setze ich oft an, weil ich versuche manche Gerichte zu veganisieren, bzw. in vegetarischer (so ganz dogmatisch bin ich da nicht) Variante auf den Tisch zu bringen. Da ich sehr gerne koche und ausprobiere, ist das für mich auch spannend, denn er sagt mir dann schon, was seiner Meinung nach fehlt. Wir haben da schon vieles zusammen probiert und so manchen Reinfall erlebt
Und ich bin ein totaler Fan von pflanzlicher "Milch" oder veganem Eis
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
- Mottischa
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Re: Ernährungsformen
Ich trinke zwar gerne Kaffee, mag im Winter auch auch schwarzen Tee, oder Chai. Und ich finde, dass darin z.B. Hafer-oder Mandelmilch besser schmeckt, irgendwie cremiger (Kaffee eher nicht).
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
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Sonnenscheinplatz
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Re: Ernährungsformen
Ich habe Kuhmilch durch Mandelmilch ersetzt. Auch nicht superöko, aber ich kann kaum mehr anders, seit ich die in Sizilien kostete, war der Fall klar.
Joghurt und Käse sind aber immer noch Kuhmilch.
Joghurt und Käse sind aber immer noch Kuhmilch.
- thuja thujon
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Re: Ernährungsformen
Entschuldigung, das gibts nicht. Das was du meinst ist mikrobielles Lab und wird aus gentechnisch veränderten Schimmelpilzen im Labor hergestellt. Wie semicolon schon schreibt, die Technologie geht ihren Weg. Ich finde allerdings die letzte Lücke in der veganen Ernährung ist das Fleisch aus dem Labor. Schlicht noch zu teuer und kaum über das Chicken Nugget Stadium hinaus.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität