Hallo zusammen,
da man beim Julius-Kühn-Institut bis zum 15.10. noch Edelreiser bestellen kann und ich noch einige Unterlagen Quitte BA herumstehen habe, brauche ich ein paar Tipps für Birnen.
Bei den Säulenbirnen werden ja die folgenden Sorten verkauft: Decora, Condora, Concorde, Obelisk, Starkrimson, Saphira, Pirini Myway,...
Decora ist ganz gut, Condora krankheitsanfällig, Nachbar hat Obelisk, die kommt nicht in die Puschen.
Aber wieso spezielle Neuzüchtungen, die vermutlich vermarktet werden, weil sie Sortenschutz haben, wenn es doch sehr viele alte, bewährte Sorten gibt?
Die alte Sorte Jeanne d'Arc soll ja auch säulenmäßig wachsen und gut sein. Aber welche noch? Bisschen breiter wäre jetzt auch nicht so das Problem, Durchmesser von maximal 2 Meter, also 1 Meter auf jeder Seite, sollte man sich schon bewegen.
Natürlich sollten die Sorten wenig Probleme haben (vor allem Feuerbrandtoleranz) und gut schmecken.
Gerne natürlich auch verschiedene Spektren, um mehrere Verwendungszwecke abzubilden: Lagerbirne, Frischverzehr, Kochen/Backen.
Hauptkriterium ist aber der Wuchs und natürlich Quitte BA, kann mir auch Gellerts Butterbirne bestellen für evtl. nötige Zwischenveredelung.
In einer ersten Sortenrecherche sind mir Paulsbirne, Pastorenbirne (lange haltbar) aufgefallen, dazu noch die Klassiker Gräfin von Paris, Köstliche aus Charneux, Vereins-Dechantsbirne.
Uta soll recht kompakt wachsen.
Bin jedenfalls auf Tipps gespannt für gute alte Sorten bei begrenzten Platzverhältnissen und relativ wenig Pflegeaufwand.
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Birnen: Schmalwachsend, krankheitsresistent,... (Gelesen 67 mal)
Moderator: cydorian