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Nachtrag zum Post @ Drainagefan vom Juni:( jetzt erst gesehen... )
Wenn Du ein Geranium zur Hangbegrünung suchst, dann schau Dir mal den Sonnenhang im Nachtigallenhof an. Markus hat mir damals Ende Mai gesagt, daß es sich um sanguineum 'Tiny Monster' handelt.
Bleibt horstig, aber jeder Horst bedeckt bald 1qm... also sonnig und trocken ist hier kein Problem.
Nachfolgend Fotos auf denen man die Horste gut erkennt, auch wenn das kleine Monster ja Mitte Mai erst langsam mit der Blüte beginnt.
Bei Interesse:
In 'Gartenwege' gibt es ausführliche Fotostrecken vom Nachtigallenhof zu verschiedenen Jahreszeiten.
Wenn immer der Kluge nachgibt, regieren die Dummen die Welt.🙄
Buddelkönigin hat geschrieben: ↑21. Aug 2026, 16:47
daß es sich um sanguineum 'Tiny Monster' handelt.
Ich habe 2 Tiny Monster, allerdings in praller Sonne. Ob die Mittagsblumen die Dürre dort überstanden haben, ist noch nicht klar, 2 Tiny Monster wuchern dort. Die sind der Wahnsinn, Dauerblüher und in praller Sonne das ganze Jahr nie gegossen. Erst heuer haben die vom Frühling weg geblüht, voriges Jahr kaum. Allerdings gab es 1 Tiny Monster Blüte letztes Jahr noch Anfang Dezember bevor es wirklich kalt wurde.
Ich habe eine These vom Bauchgefühl. Pfahlwurzler brauchen ein paar Jahre bis sie blühen und gut etabliert sind. Die Cinereum haben es heuer auch viel besser gepackt. Letztes Jahr sind viele eingegangen. Die letztes Jahr überlebt haben, kommen mit der Dürre heuer gut zurecht. Ich habe die nur 1x gegossen, als sie ein wenig mitgenommen aussahen. Interessanterweise geht es den Cinereum in praller Sonne besser als denen im Halbschatten, die deutlich mehr gegossen wurden. Vielleicht ist der Halbschatten-Standort aber irgendwie besonders.
Ich weiß noch immer nicht, was ich am Hang in den Schatten setzen soll. Vermutlich muss ich einfach was riskieren. Optimal ist dort gar nichts. Wallichianum (Sylvias surprise) in praller Sonne hat mit viel Gießen dauernd geblüht, der andere im Halbschatten (Sweet Heidy) hat nur kurz und vereinzelt geblüht, voriges Jahr über Monate sehr stark. Vielleicht hätte ich gießen sollen, aber die Blätter waren alle immer grün. Heute habe ich eine Blüte von der Heidy gesehen.
Geranium wallichianum 'Buxton's Variety'
alias
Geranium wallichianum 'Buxton's Blue'
Welcher Standort?
Ich überlege mir den Buxton für den schattigen Hang. Hauptgrund es ist ein Pfahlwurzler und irgendwann kommt der besser (hofhentlich) mit Dürre zurecht. Die Sweet Heidy hat zwar heuer kaum geblüht, aber die Blätter sind grün. Die Lichtsituation bei der Heidy ist ähnlich, die wächst vom Schatten in den Halbschatten weiter in die pralle Sonne. Ideal ist gar nichts. Ich denke mal, Hauptsache sie überlebt am Hang. Ich stelle mich darauf ein, 3 Jahre viel zu gießen.
Alternative wäre die Heidy, die ich ja habe, aber ich hätte gerne was anderes.
troll13 hat geschrieben: ↑19. Jun 2022, 21:35
Lies dir mal die Ergebnisse der Staudensichtung durch. Sie bieten eigentlich eine gute Orientierungshilfe.Die beiden Sorten sind die Extreme bei den Blutstorchschnäbeln. Max Frei eher ein Zwerg, Tini Monster eher ein Wuchsmonster mit meterlangen Trieben, die aber viel länger blüht.Elsbeth ist hier vielleicht der Kompromiss in derselben kräftigen Blütenfarbe. Hat wie Tini Monster auch mit drei Sternen abgeschnitten. Ich selbst habe sie aber auch erst dieses Jahr gepflanzt und bin gespannt, ob und wie sie sich von einfachen Geranium sanguineum abhebt, mit denen ich bislang auch zufrieden war.
Es geht um Geranium sanguineum 'Elsbeth'
Mich würde eure Meinung zu Elsbeth im Vergleich zu Max Frei und Ankum interessieren.
Ich brauche was für pralle Sonne und Hang, also Wasser fliesst weg, auch wenn es stark regnet.
Sehe ich es richtig, dass Elsbeth höher wird als Max Frei und Ankum? Das wäre gewünscht.
Setzt sich Elsbeth gegen Hahnenfuß durch? Hahnenfuß setzt sich bei mir zwischen den Apfelblüte, hat bei Hitze aber verloren. Der Hahnenfuß ist vertrocknet, dem Blut-Storchschnabel geht es gut.
Wie sieht es mit Wasserverbrauch aus? Der Dragon Heart macht mir beim Wasser Kopfzerbrechen, wenn es heiß ist, aber es wird von Jahr zu Jahr besser. Also so was wie der Dragon Heart ist dort undenkbar.
Den Max Frei habe ich im 3. Jahr bei der heurigen Dürre nie gegossen, hat überlebt und blüht jetzt vereinzelt. Der Max Frei ist mir aber etwas zu niedrig. Ich möchte mit griechischem Johanniskraut kombinieren.
Schön langsam kommen die Blüten nach dem Dürresommer. Vermutlich hätte ich mehr gießen müssen, auch wenn die Pflanze nicht vertrocknet war. Man sieht die blüht vom Vollschatten bis zur Sonne.
Hat wer Geranium sanguineum 'Elke' ? Wie breit wird der?
Ich habe mir für ein kleines Feld 1 zu wenig bestellt. Dadurch ergibt sich ein Abstand von ca. 40cm an einer Stelle. Kann das zuwachsen? Die anderen Abstände sind um die 30cm.
Ich frage mich gerade wieviel man frisch gesetzte Geranium sanguineum 'Elke' am Hang jetzt gießen sollte.
Die gelieferte Erde wurde größtenteils entfernt und die Pflanzen 15min in Wasser getaucht. Die oberste Schicht sind ca. 20cm Aldi-Erde. Darunter ist sehr steinige lehmige Erde, aber tendenziell 50% steinig. Da kann Wasser schon davon rinnen. Nach dem Setzen gestern wurde in Abständen 3x "leicht" gegossen. Am Hang rinnt das Wasser ja weg und man muss wiederholt gießen.
Die Höchsttemperaturen sind in nächster Zeit 13-19°. Heute hat es nicht stark geregnet, aber doch. In den nächsten 10 Tagen wird es eher nicht regnen.
Sollte ich nochmals gießen oder die Elke dem zufälligen Wetter überlassen. Vermutlich wird es eher nicht mehr sehr warm. Wäre es nicht am Hang, würde ich nicht mehr gießen.
Mediterraneus hat geschrieben: ↑10. Okt 2026, 14:11
Dilys gefällt auch Storchschnabel-Nichtsomögern wie mir
War auch bei mir in engerer Wahl, die leicht größere Blütengröße und Höhe hat mich dann aber für die Elke entscheiden lassen. Ich hoffe, dass sich der Storchschnabel gegen die kleine Grasfläche von vielleicht 15 cm daneben durchsetzt.
Für den trockenen, sonnigen Steingarten ist G. dalmaticum sehr gut geeignet. In diesem Sommer die Blätter zwar auch verwelkt aber seit den ersten Regenfällen im August ist er wieder grün.
Drainagefan hat geschrieben: ↑10. Okt 2026, 17:55
...
Die gelieferte Erde wurde größtenteils entfernt und die Pflanzen 15min in Wasser getaucht. Die oberste Schicht sind ca. 20cm Aldi-Erde. Darunter ist sehr steinige lehmige Erde, aber tendenziell 50% steinig.
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Wenn Du die Pflanzen vollkommen in Aldi-Erde setzt, hättest Du vorher die Wurzeln auch nicht auszuspülen brauchen.
Die Idee hinter dem Ausspülen ist doch, dass die Pflanze mit der anstehenden Gartenerde in Kontakt kommt und nicht in rein organischem Substrat sitzt, welches sich bei Trockenheit evt. zusammenballt und sich schlecht wieder befeuchten lässt. Wenn Du ganz pampige Erde hast, kannst Du sie zur Hälfte mit Kauferde vermischen und dann dahinein pflanzen.
Danach angiessen (am Hang kann man mit ein paar Steinen einen Giessrand bauen). Weiter geht es mit dem grünen Daumen, also nach Gefühl. Das kann Dir keiner hier im Forum per Kochrezept mitteilen. Jetzt im Herbst braucht man evt. garnicht mehr zu giessen. Die Pflanze zeigt es einem mit hängenden Blättern, ob sie Durst hat. Ansonsten kann man auch mal die Erde 10 cm tief aufgraben, um die Feuchtigkeit zu kontrollieren.