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Was gab/gibt es im Oktober? (Gelesen 26091 mal)
Moderator: Nina
Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Butterpilze mit viel Zwiebeln gebraten, Kartoffel-Sellerie-Stampf, Spiegelei und Zuckerhutsalat mit Radicchio (beides aus eigenem Garten)
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raiSCH
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Abgebräunter Chiemgauer Leberkäs sowie Ochsenaugen zum Franziskaner Weißbier alkoholfrei.
- Mottischa
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Dann hätten wir das Thema Pilze wohl ausgiebig besprochen, ich will das hier auch nicht mehr weiterführen. Nur noch eines, ich achte sehr darauf das Myzel nicht zu zerstören.
Hier gab es heute allerdings Grünkohl und Salzkartoffeln.
Hier gab es heute allerdings Grünkohl und Salzkartoffeln.
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
- Elro
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Und da ist selbst in diesem Link Murks geschrieben denn zur Bestimmung muß der ganze Pilz entnommen werden. Genau das ist ja auch der Grund wenn Jemand Knollenblätterpilze als Champignons sammelt und sich vergiftet denn das wichtigste Bestimmungsmerkmal ist im Boden. Kein Pilz der nur abgeschnitten wird käme durch eine Prüfung bei einem Sachverständigen.zwerggarten hat geschrieben: ↑26. Okt 2026, 17:34 beim pilzesammeln geht es übrigens nicht nur um geschützte arten und die schiere menge:
„… Und sie dürfen das sogenannte Myzel – den eigentlichen Körper eines Pilzes, ein feines, fadenförmiges Geflecht im Boden – nicht beschädigen, betont der Nabu Niedersachsen. Deshalb dürfen die Pilze nicht herausgerissen werden, sondern müssen vorsichtig kurz über dem Boden abgeschnitten werden. …“
(aus dem von cydorian oben verlinkten).
Und man sollte von raushebeln oder rausdrehen reden und nicht von rausreißen.
Einem Pilz ist es egal ob der Fruchtkörper abgeschnitten oder heraus gehebelt wird, wichtig ist nur die Entnahmestelle wieder zu verschließen/abdecken um das Myzel vor Austrocknung zu schützen.
Erntet man denn auch Äpfel ohne Stiel um den Baum nicht zu schädigen? Und wenn beim pflücken eines Apfel ein Ästchen oder gar ein Ast bricht stirbt davon auch der Baum nicht.
Außerdem vergeudet man wertvolles Material.
Sorry, ich wollte das nicht so stehen lassen. Immer wieder streiten sich bei diesem Thema die Geister.
An Essen gab es Reste vom gestrigen Gulasch mit Serviettenknödel um nicht ganz OT zu werden
Liebe Grüße Elke
- zwerggarten
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
mensch sollte schlichtweg nur pilze sammeln, die mensch sicher kennt, niemand sollte massenhaft knollenblätterpilze und/oder champignons aus dem boden drehen um sie erstmal irgendwo bestimmen zu lassen. und ein riesiger pilzkorb mit herausgehebeltengedrehtengerissenen pilzen voll myzel, waldboden und moos ist einfach nicht achtvoll und naturfreundlich gesammelt. 
moin
"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze." hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos
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- Elro
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Darum geht es nicht, es geht darum, daß in diesem Link auch nicht alles richtig ist was da steht.
Den Rest mühsam zu erklären erspare ich mir.
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Liebe Grüße Elke
- zwerggarten
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
doch, genau darum geht es. und du hast offensichtlich nicht verstanden, worum.
moin
"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze." hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Meinst du mich? Punkt 1 wüßte ich nicht wo Myzel an den Pilzen ist, auch beim ersten Korb nicht. Wenn man die Pilze herausdreht, bleibt natürlich etwas Moos am Pilz (und die Pilze werden vorsichtig gedreht).Die Löcher wurden immer wieder verschlossen, natürlich. Auf dem zweiten Bild sieht man dann deutlich, dass die meisten tatsächlich abgeschnitten und bereits vor Ort geputzt wurden. Auch die gedrehten wurden, jeder einzeln, am Platz gesäubert und die Stelle verschlossen. Aber ich finde es schon sportlich, mir anhand von Fotos einen achtlosen Umgang mit der Natur zu unterstellen.zwerggarten hat geschrieben: ↑27. Okt 2026, 00:14 mensch sollte schlichtweg nur pilze sammeln, die mensch sicher kennt, niemand sollte massenhaft knollenblätterpilze und/oder champignons aus dem boden drehen um sie erstmal irgendwo bestimmen zu lassen. und ein riesiger pilzkorb mit herausgehebeltengedrehtengerissenen pilzen voll myzel, waldboden und moos ist einfach nicht achtvoll und naturfreundlich gesammelt.![]()
Die mykologische Gesellschaft Österreich sagt übrigens „Pilze abschneiden oder herausdrehen?
Reißen Sie Pilze nicht aus dem Boden. Wir empfehlen, Pilze behutsam aus dem Boden herauszudrehen und die Entnahmestelle wieder mit Moos oder Laub zu verschließen, damit das Myzelium nicht austrocknet. Das Abschneiden von Pilzen macht nur dann Sinn, wenn Sie den Pilz sicher kennen. Durch das Abschneiden gehen die bei einigen Arten sehr wichtigen Bestimmungsmerkmale an der Stielbasis verloren. Im Hinblick auf das Pilzwachstum macht es keinen Unterschied ob der Pilz herausgedreht oder abgeschnitten wird.“ und das deutsche Pendant „Abschneiden oder Herausdrehen?
Grundsätzlich nimmt das Pilzmyzel im Boden durch das Sammeln der oberirdischen Fruchtkörper keinen Schaden. Dabei ist es egal, ob die Pilze abgeschnitten oder herausgedreht werden. Es empfiehlt sich aber, Pilze vorsichtig dem Boden zu entnehmen, da sich an der Stielbasis oft wichtige Merkmale befinden, die sonst im Wald verbleiben wie zum Beispiel die Scheide des Grünen Knollenblätterpilzes (Amanita phalloides).
Vor dem Hineinlegen in den Korb sollten Sie die Pilze aber grob putzen, bei manchen Arten ist die schleimige Huthaut abzuziehen.“
Und nun? Ich für meinen Teil werde mich hüten, mich hier nochmal zum Thema Pilzesammeln zu äußern, bzw. Bilder zu zeigen, auf denen man erkennen kann, dass ich die Natur mit Füßen trete.
Und es tut mir sehr leid, dass dieses Thema hier im Faden so ausuferte.
Zuletzt geändert von Mottischa am 27. Okt 2026, 06:52, insgesamt 1-mal geändert.
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Hier gab es:
Linguine mit rotem Spitzkohl in einer Zitronen-Sahnesauce und Pinienkernen.
.
Schweineschnitzel mit grünen Bohnen (Pancetta, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Tomaten).
.
Hähnchenbrust mit Chermoula mariniert, dazu eine Kichererbsen-Möhren-Lauchpfanne und Naanbrot.
Linguine mit rotem Spitzkohl in einer Zitronen-Sahnesauce und Pinienkernen.
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Schweineschnitzel mit grünen Bohnen (Pancetta, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Tomaten).
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Hähnchenbrust mit Chermoula mariniert, dazu eine Kichererbsen-Möhren-Lauchpfanne und Naanbrot.
Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß. Klaus Mann
- cydorian
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Da es sich um etwas handelt, dass die Leute 500mal jährlich ins Krankenhaus bringt, letztes Jahr im Bundesland in einem Fall 7200 EUR Bussgeld eingebracht hat, sollte man höflich formulierte und wohlmeindende Ratschläge zum optimalen sammeln begrüssen, das ist positiv. Die Risiken aller anderen gezeigten Lebensmittel werden ja manchmal auch ausgesprochen. Ok, kann auch im speziellen Thread sein.
- Mottischa
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Ich bin durchaus kritikfähig, aber es kommt immer auf die gewählte Formulierung an.
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Vielen Dank für Deine Mühe das noch einmal so ausführlich zu schreiben und zu zitieren.Mottischa hat geschrieben: ↑27. Okt 2026, 06:41Meinst du mich? Punkt 1 wüßte ich nicht wo Myzel an den Pilzen ist, auch beim ersten Korb nicht. Wenn man die Pilze herausdreht, bleibt natürlich etwas Moos am Pilz (und die Pilze werden vorsichtig gedreht).Die Löcher wurden immer wieder verschlossen, natürlich. Auf dem zweiten Bild sieht man dann deutlich, dass die meisten tatsächlich abgeschnitten und bereits vor Ort geputzt wurden. Auch die gedrehten wurden, jeder einzeln, am Platz gesäubert und die Stelle verschlossen. Aber ich finde es schon sportlich, mir anhand von Fotos einen achtlosen Umgang mit der Natur zu unterstellen.zwerggarten hat geschrieben: ↑27. Okt 2026, 00:14 mensch sollte schlichtweg nur pilze sammeln, die mensch sicher kennt, niemand sollte massenhaft knollenblätterpilze und/oder champignons aus dem boden drehen um sie erstmal irgendwo bestimmen zu lassen. und ein riesiger pilzkorb mit herausgehebeltengedrehtengerissenen pilzen voll myzel, waldboden und moos ist einfach nicht achtvoll und naturfreundlich gesammelt.![]()
Die mykologische Gesellschaft Österreich sagt übrigens „Pilze abschneiden oder herausdrehen?
Reißen Sie Pilze nicht aus dem Boden. Wir empfehlen, Pilze behutsam aus dem Boden herauszudrehen und die Entnahmestelle wieder mit Moos oder Laub zu verschließen, damit das Myzelium nicht austrocknet. Das Abschneiden von Pilzen macht nur dann Sinn, wenn Sie den Pilz sicher kennen. Durch das Abschneiden gehen die bei einigen Arten sehr wichtigen Bestimmungsmerkmale an der Stielbasis verloren. Im Hinblick auf das Pilzwachstum macht es keinen Unterschied ob der Pilz herausgedreht oder abgeschnitten wird.“ und das deutsche Pendant „Abschneiden oder Herausdrehen?
Grundsätzlich nimmt das Pilzmyzel im Boden durch das Sammeln der oberirdischen Fruchtkörper keinen Schaden. Dabei ist es egal, ob die Pilze abgeschnitten oder herausgedreht werden. Es empfiehlt sich aber, Pilze vorsichtig dem Boden zu entnehmen, da sich an der Stielbasis oft wichtige Merkmale befinden, die sonst im Wald verbleiben wie zum Beispiel die Scheide des Grünen Knollenblätterpilzes (Amanita phalloides).
Vor dem Hineinlegen in den Korb sollten Sie die Pilze aber grob putzen, bei manchen Arten ist die schleimige Huthaut abzuziehen.“
Und nun? Ich für meinen Teil werde mich hüten, mich hier nochmal zum Thema Pilzesammeln zu äußern, bzw. Bilder zu zeigen, auf denen man erkennen kann, dass ich die Natur mit Füßen trete.
Und es tut mir sehr leid, dass dieses Thema hier im Faden so ausuferte.
Leider hat Zwerggarten nicht verstanden worum es geht und überträgt es auf mich.
Wie ich gesehen habe gibt es hier auch einen wunderbaren Faden zum Thema Waldpilze.
Liebe Grüße Elke