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Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten (Gelesen 48362 mal)

Verwenden, haltbar machen, zubereiten und genießen

Moderator: Nina

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Memory
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Re: Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten

Memory » Antwort #135 am:

Meine vor knapp 2 Wochen angesetzten Fermente sind soweit fertig.Sie stehen seit 1Woche kühl. Nur die Oliven und der Senf durften in der Küche bleiben.
Senf hab ich gerade zum 2. Mal durchgerührt und probiert.
Tiptop ist der geworden! Noch etwas spitzige Schärfe und eine schöne Restsüsse. Kein Alkohol!
IMG_3388.jpeg
Fazit: der Versuch ist geglückt & darf künftig einen Beitrag zur Vernichtung der Feigen Ernte leisten.
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Mottischa
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Re: Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten

Mottischa » Antwort #136 am:

Senf wollte ich auch mal gern selber machen.
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
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Memory
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Re: Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten

Memory » Antwort #137 am:

Mottischa hat geschrieben: ↑28. Okt 2026, 12:50 Senf wollte ich auch mal gern selber machen.
Probier das mal! Ist kein Hexenwerk. Im Netz gibt es genug Rezepte. Ich mach das immer wieder mal.
Allerdings sollte man eine längere Lagerung einplanen. Das Aroma wird mit der Zeit runder.
Bei uns steht auch immer ein Gläschen mit Ganzen in Salzwasser gequollenen Senfkörnern im Kühlschrank. Wir mögen das Mundgefühl im Salat.
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leichtsein
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Re: Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten

leichtsein » Antwort #138 am:

cydorian hat geschrieben: ↑27. Okt 2026, 21:34 Essig sprudelt nicht und frisst keinen Zucker. Das gibt dafür ne Essigmutter. Zucker -> Alkohol -> Essig -> Aceton :-)
Ich vermute in dem Fall hat eher eine Milchsäuregärung stattgefunden. Es schmeckt ganz und gar nicht nach Alkohol. Oder halt eine Mischung aus mehreren Stoffwechselprozessen gleichzeitig. Ich glaube ich habe sogar einen Schnipsel unpasteurisiertes Sauerkraut als Starter mit dazugegeben am Anfang bei der ersten Charge. 8)
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Re: Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten

cydorian » Antwort #139 am:

Nur bei der heterofermentativen Milchsäuregärung bildet sich etwas Gas, aber nie sprudelnd. Allerdings entsteht da auch Alkohol, weniger eben. Die Leuconostoc- oder bestimmte Lactobacillus-Arten bauen Zucker nicht nur zu Milchsäure ab, sondern produzieren dabei auch Kohlendioxid, Alkohol und Essigsäure. Sauerkraut enthält 0,5% Alkohol. Ein Kilo entspricht 0,1 Liter Bier :-)

Meist sinds aber Hefen, wenns sprudelt auf jeden Fall.
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Re: Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten

leichtsein » Antwort #140 am:

Spannend, danke dir!!
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Monti
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Re: Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten

Monti » Antwort #141 am:

cydorian hat geschrieben: ↑26. Okt 2026, 22:21 Der grössere Durchmesser hat aber Nachteile. Die Beschwerungssteine stammen von der Keramikkrautstande. Problem ist, die Scheibe die die beschweren sollen sinkt mit der Zeit manchmal ungleich ab, ein Stein ragt dann aus dem Wasser, der andere geht nach unten. Irgendeine Idee, wie das zu verbessern wäre?
Dein Kraut sieht recht grob aus. Du gibst Salzwasser dazu?
Ich mache das anders. Bei mir wird in eine große Wanne gebobelt, gewogen, 0,9 % Salz dazu, durchmischen. Dann in den Krauttopf. Schichtweise stampfen (eher andrücken). Bis der voll ist, bildet sich so viel Gemüsesaft, dass der gut oben über steht. Gleichmäßig andrücken, Blätter drauf, Holz-Halbrunden drauf, Steine drauf. Ein Problem ist eher, dass es alles nach oben drückt während der Fermentation. Dazu verkeile ich die Steine am Rand (geht beim Keramiktopf). Absinken tut da nix, dafür ist das zu kompakt.
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Hier fermentiert gerade Mango-Chili-Gemisch für Würzsauce, Rest Spitzkraut was nicht mehr ins Fass gepasst hat und Peperoni.
Bild
Rote Rüben will ich endlich auch mal testen, stelle ich mir sehr lecker vor.
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cydorian
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Re: Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten

cydorian » Antwort #142 am:

Salz 1%, Standard-Krauthobel. Natürlich schichtweise gefüllt und festgestampft. Gemüsesaft entsteht und reicht bei gekauftem Kraut (das ist wässriger), nicht bei eigener Ware. Da muss ich mit Salzwasser aufgiessen.
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Monti
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Re: Pflege und Verwertung von Fermentationsprodukten

Monti » Antwort #143 am:

Ich verwende nur eigenes Kraut, fast ausschließlich Spitzkraut. Das gibt immer genug Saft, auch wenn ich die Köpfe mal eine Woche oder länger nach der Ernte in der Scheune liegen habe.
Hobel hab ich einen Silvretta, wird sehr fein. Der hat auch gezahnte Messer aber das wird wohl eher nicht den Unterschied machen.
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