Hier blüht der Feldsalat erst zum 12h-Tag, also nicht vor Mitte März.
Bei euch schon früher?
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Winteranbau in Freiland und Kalthaus (Gelesen 62073 mal)
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ringelnatz
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Ich weiß nicht genau wann er blüht, wahrscheinlich passt Mitte März. Gefühlt geht es halt ziemlich schnell, nachdem der Boden aufgetaut ist.
- thuja thujon
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Er ist ja jetzt schon relativ fest vom Laub her und wird irgendwann weiter `bastig´, gerade wenn auch die Seitentriebe größer werden, ist der Blattstiehl der großen Blätter nicht ohne. Taugt dann noch zum anbraten mit Knoblauch und Tomate.
Wenn es hier abtrocknet, fräse ich die Reste ein.
Das Beet hat rund 15m², da kommen dann Zuckerrüben rein und im Herbst Hartweizen.
Wenn es hier abtrocknet, fräse ich die Reste ein.
Das Beet hat rund 15m², da kommen dann Zuckerrüben rein und im Herbst Hartweizen.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
In der Gemüsebau-Info von Agroscope heute der Hinweis, dass (im Süden) die ersten Ei-Ablagen von Weißer Fliege von Kohltriebrüssler erfolgen bzw. für die nächsten Tage zu erwarten sind. Die Ablage erfolgt auch an "Rüstabfällen", also Resten der Kulturen, und auch in Tunneln/Gewächshäusern.
Ich habe für Winteranbau bisher nicht die Zeit/Muße, lese aber interessiert mit.
Der Hinweis zur Feld-Hygiene kam hier irgendwo schon mal, ich glaube von Thuja.
Ich habe für Winteranbau bisher nicht die Zeit/Muße, lese aber interessiert mit.
Der Hinweis zur Feld-Hygiene kam hier irgendwo schon mal, ich glaube von Thuja.
Im schlechtesten Raum/ pflanz einen Baum/ und pflege sein!/ er bringt dir's ein. (J. L. Christ) (Stimmt das wirklich?)
- thuja thujon
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Guter Hinweis.
Ich hatte vorgestern Gelbschalen aufgestellt und gestern auch den ersten Gast drin.
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- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Feldsalat at it's best!Marianna hat geschrieben: ↑23. Feb 2026, 18:14 (...) Einen Teil hatte ich zusätzlich mit Vlies abgedeckt, aber das hat keinen erkennbaren Unterschied gemacht, (...)
Hab auch das Gefühl, die Pflänzchen wachsen besser unter dem Netz als komplett geschützt. Das ist aber rein subjektiv und nicht empirisch belegt![]()
IMG20260223172508[1].jpg
Wie viele Pflanzen bilden jeweils so einen "Kopf"?
Zur Empirie der Schutzwirkung verschiedener Abdeckungen gibts aber noch was zu ergänzen, denn bei mir gibt's in Sachen Feldsalat nicht nur die vorgestern (# 385) beschriebene Übellaschung mit diesen unter einem Tunneldach "geschützten" Pflanzen, wo in einer Tuppe sämtliche Boden-aufliegenden Blätter hinüber sind (Herzblätter aber zumindest teilweise noch okay).
Vergleichsfeld 1.) "Baugleiche" Fläche (1m² Hochbeet, ebenfalls Tunnel-geschützt [einziger Unterschied: Abdeckung quer zur Hauptwindrichtung, daher vllt. weniger "windchill"]):
Dort alles im zumindest halbwegs grünen Bereich , nur ein ganz paar Randerfrierungen an vereinzelten Blättern).
Vergleichsfeld 2.) Hochbeet mit 2/3 Abdeckung (links & mitte) mit Luftpolsterfolie.
In dem Beet sehen die Pflanzen am besten aus (alle 3 Generationen, die Ende September gepflanzten, als auch die Mitte September (vorne) & Ende September (mitte) ausgesäten Reihen und das UNABHÄNGIG davon, ob sie abgedeckt waren oder nicht!
Fazit: Feldsalat braucht keinerlei Winterschutz , im Gegenteil: Er kann sogar schädlich sein.
Warum das aber bei den für Feldsalat "eigentlich" locker tolerablen Frostgraden trotzdem tötlich enden kann, ist ein bisserl rätselhaft...
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Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will, der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.
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hqs
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Hier sieht der Feldsalat im Hochbeet (ungeschützt) auch sehr gut aus, ohne Schäden. Leider noch viel zu winzig zum ernten. Ich hoffe der wächst noch, bevor er anfängt zu blühen. Würde den schon gerne noch essen, aber bei der Größe unmöglich...
Was mich überrascht hat, sind Jungpflanzen der Roten Bete Chioggia, die sehen ungeschützt ziemlich gut aus... letztes Jahr wohl zu spät gesät, da blieben sie klein über den Winter stehen. Aber ernten kann ich da wohl höchstens Blätter, würde jetzt eine baldige Blüte erwarten?
Beim Salat Baquieu zeigt sich ein gemischtes Bild. Die etwas größeren Jungpflanzen sind hinüber, nur die ganz kleinen haben wohl überlebt.
Endivie Escariol Grüner auch völlig hinüber. Eine Zuckerhut-Jungpflanze scheint überlebt zu haben.
Winterportulak in einer Schale ist wohl abgesoffen, der ist hinüber. Im Hochbeet ganz gut, aber noch sehr klein.
Was mich überrascht hat, sind Jungpflanzen der Roten Bete Chioggia, die sehen ungeschützt ziemlich gut aus... letztes Jahr wohl zu spät gesät, da blieben sie klein über den Winter stehen. Aber ernten kann ich da wohl höchstens Blätter, würde jetzt eine baldige Blüte erwarten?
Beim Salat Baquieu zeigt sich ein gemischtes Bild. Die etwas größeren Jungpflanzen sind hinüber, nur die ganz kleinen haben wohl überlebt.
Endivie Escariol Grüner auch völlig hinüber. Eine Zuckerhut-Jungpflanze scheint überlebt zu haben.
Winterportulak in einer Schale ist wohl abgesoffen, der ist hinüber. Im Hochbeet ganz gut, aber noch sehr klein.
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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
Das ist ja ne schöne Winterbilanz mit Erfahrungen zu den Fragen, die ich hier zu Winterbeginn gestellt hatte.
Um es einzuordnen: Deine Region gehört formal ja zu ner NOCH härteren Wintergegend. WAR dem aber auch so, dass die "Norm" erfüllt wurde?
Konkret: Welche maximalen Minimal-Temperaturen gehören zu Deinem Erfahrungsbericht?
Die Rote Beete ist in der Tat ne positive Erfahrung: Dass die als "Microgreen" einiges abkann habe ich beim "Wintergärtner" Wolfgang Palme aufgeschnappt und praktiziere deren Anbau als GH-Winterkultur seit dem Winter 24/25 (Aussaat jeweils Mitte September).
Das gibt dann ab Mitte November die Möglichkeit kleine (max. 10 cm große) Blättchen selektiv als Salatzutat zu schneiden.
Schlusspunkt ist der Schnitt für den Weihnachtssalat. Dann Erntepause bis ca. Anfang März. - Aber dann gehen die richtig ab und liefern schnell viele bunten Blätter (bis sie den ins GH drängenden Tomaten Platz machen müssen). Und natürlich (bis dahin zumindest) nur Blätter!
Ob die auch Knollen entwickeln würden, wenn man sie denn ließe ohne zuvor zu schießen: I don't know.
Rein statistisch "dürften" sie es ja nicht tun, weil sie ja als Zweijährige von ihrer Genetik her den Auftrag haben, zu blühen, wenn sie einen Frost erlebt haben...
Gut zu wissen, dass die den Schutz des GH gar nicht zwingend brauchen, um über den Winter zu kommen (je nachdem eben, bei welcher Temperatur).
Die -8, die in beiden Wintern bei mir im GH waren, entsprechen exakt den -8, die ihnen Wolfgang Palme als Frostfestigkeitgrenze zuspricht (im letzten Winter hatte ich dafür noch mit Luftpolsterfolie abgedeckt und zugeheizt [Kerzen], als das Thermometer unter diese Marke fiel).
In diesem Winter (ohne Zeit zum Abdecken / Heizen) wundere ich mich sehr über diese dort wieder "nur"! gemessenen -8, denn die Wetterstation in der Nähe hat mit -14 eine DEUTLCH kältere Minimaltemperatur festgestellt und SO groß war der Unterschied zur im GH gemessenen Temperatur noch nie...(!?)
[Will sagen: Unbewiesene & leider auch nicht mehr beweisbare Arbeitshypothese (wg. defektem Thermometer in den ganz kalten Tagen und ich aber nicht vor Ort war, um den Fehler zu bemerken): Es wird sehr wahrscheinlich kälter als -8 gewesen sein im GH und sie haben trotzdem überlebt...]
Baquieu: Ist bei mir draußen (mit Dach drüber) mehr schlecht als recht durch den Winter gekommen. Einige scheinen noch zu leben, sind aber im Moment bis auf einen kleinen Herzstumpf entweder zurückgefroren oder gefressen (Mäuse); Überleben / Wiederdurchtieb noch unabsehbar.
Im GH hingegen sind die i.d. R. im 8-Blatt-Stadium gepflanzten Baquieus putzmunter (alle anderen Wintersalate aber nicht minder, wenngleich der Baquieu die konsistenteste Performance bietet).
Endivien (Breedblad): Haben unter einem Plastikzelt tatsächlich "überlebt" OHNE zu Matsch zerfroren zu sein. Sehen aber gerade eher "abgängig" als appetitlich aus. Werde davon mal einen ohne Intervention weiter beobachten, einen auf die (hoffentlich noch gesunden) Herzblätter zurückschneiden und einen auf den Stock setzen und gucken, was an Neutrieb kommt. Bräuchte eigentlich noch nen vierten, um dem die Behandlung des dritten mit Lichthaube zu gönnen. Fällt leider aus wg. iss nicht...
Winterportulak: Sehr unterschiedlich: Teilweise passabel überlebt, teilweise tatsächlich frost-geschädigt(!?), teilweise gerade noch am "Schwimmen"- im wahrsten Sinne des Wortes (gestern noch in einer Tuppe, die in 10cm Tiefe noch gefroren war im wörtlichen Wortsinne im Wasserbad stehend). Bin gespannt, ob das noch was werden kann, wenn zumindest die sichtbare "Staunässe" verschwunden ist...
Zuckerhut überlebend: Fein, fein! Dessen Frostfestigkeit war ja eine der "großen" Fragen im Radicchio-Thread (siehe viewtopic.php?p=4383069#p4383069, ab #366).
Also zurück zur Ausgangsfrage: Welche Grenzwert-Temperatur kann Kassl als normalerweise besonders kaltes "Loch" zum Erkenntnisgewinn beisteuern?
Hast Du Fotos?
Um es einzuordnen: Deine Region gehört formal ja zu ner NOCH härteren Wintergegend. WAR dem aber auch so, dass die "Norm" erfüllt wurde?
Konkret: Welche maximalen Minimal-Temperaturen gehören zu Deinem Erfahrungsbericht?
Die Rote Beete ist in der Tat ne positive Erfahrung: Dass die als "Microgreen" einiges abkann habe ich beim "Wintergärtner" Wolfgang Palme aufgeschnappt und praktiziere deren Anbau als GH-Winterkultur seit dem Winter 24/25 (Aussaat jeweils Mitte September).
Das gibt dann ab Mitte November die Möglichkeit kleine (max. 10 cm große) Blättchen selektiv als Salatzutat zu schneiden.
Schlusspunkt ist der Schnitt für den Weihnachtssalat. Dann Erntepause bis ca. Anfang März. - Aber dann gehen die richtig ab und liefern schnell viele bunten Blätter (bis sie den ins GH drängenden Tomaten Platz machen müssen). Und natürlich (bis dahin zumindest) nur Blätter!
Ob die auch Knollen entwickeln würden, wenn man sie denn ließe ohne zuvor zu schießen: I don't know.
Rein statistisch "dürften" sie es ja nicht tun, weil sie ja als Zweijährige von ihrer Genetik her den Auftrag haben, zu blühen, wenn sie einen Frost erlebt haben...
Gut zu wissen, dass die den Schutz des GH gar nicht zwingend brauchen, um über den Winter zu kommen (je nachdem eben, bei welcher Temperatur).
Die -8, die in beiden Wintern bei mir im GH waren, entsprechen exakt den -8, die ihnen Wolfgang Palme als Frostfestigkeitgrenze zuspricht (im letzten Winter hatte ich dafür noch mit Luftpolsterfolie abgedeckt und zugeheizt [Kerzen], als das Thermometer unter diese Marke fiel).
In diesem Winter (ohne Zeit zum Abdecken / Heizen) wundere ich mich sehr über diese dort wieder "nur"! gemessenen -8, denn die Wetterstation in der Nähe hat mit -14 eine DEUTLCH kältere Minimaltemperatur festgestellt und SO groß war der Unterschied zur im GH gemessenen Temperatur noch nie...(!?)
[Will sagen: Unbewiesene & leider auch nicht mehr beweisbare Arbeitshypothese (wg. defektem Thermometer in den ganz kalten Tagen und ich aber nicht vor Ort war, um den Fehler zu bemerken): Es wird sehr wahrscheinlich kälter als -8 gewesen sein im GH und sie haben trotzdem überlebt...]
Baquieu: Ist bei mir draußen (mit Dach drüber) mehr schlecht als recht durch den Winter gekommen. Einige scheinen noch zu leben, sind aber im Moment bis auf einen kleinen Herzstumpf entweder zurückgefroren oder gefressen (Mäuse); Überleben / Wiederdurchtieb noch unabsehbar.
Im GH hingegen sind die i.d. R. im 8-Blatt-Stadium gepflanzten Baquieus putzmunter (alle anderen Wintersalate aber nicht minder, wenngleich der Baquieu die konsistenteste Performance bietet).
Endivien (Breedblad): Haben unter einem Plastikzelt tatsächlich "überlebt" OHNE zu Matsch zerfroren zu sein. Sehen aber gerade eher "abgängig" als appetitlich aus. Werde davon mal einen ohne Intervention weiter beobachten, einen auf die (hoffentlich noch gesunden) Herzblätter zurückschneiden und einen auf den Stock setzen und gucken, was an Neutrieb kommt. Bräuchte eigentlich noch nen vierten, um dem die Behandlung des dritten mit Lichthaube zu gönnen. Fällt leider aus wg. iss nicht...
Winterportulak: Sehr unterschiedlich: Teilweise passabel überlebt, teilweise tatsächlich frost-geschädigt(!?), teilweise gerade noch am "Schwimmen"- im wahrsten Sinne des Wortes (gestern noch in einer Tuppe, die in 10cm Tiefe noch gefroren war im wörtlichen Wortsinne im Wasserbad stehend). Bin gespannt, ob das noch was werden kann, wenn zumindest die sichtbare "Staunässe" verschwunden ist...
Zuckerhut überlebend: Fein, fein! Dessen Frostfestigkeit war ja eine der "großen" Fragen im Radicchio-Thread (siehe viewtopic.php?p=4383069#p4383069, ab #366).
Also zurück zur Ausgangsfrage: Welche Grenzwert-Temperatur kann Kassl als normalerweise besonders kaltes "Loch" zum Erkenntnisgewinn beisteuern?
Hast Du Fotos?
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Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
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