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Rosen binden (Gelesen 2906 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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Blush
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Re: Rosen binden

Blush » Antwort #30 am:

Die Triebe müssen zum herunter leiten noch biegsam und weich sein. Bedeutet das, dass in Etagen gearbeitet wird? Nicht jeder Trieb hat doch noch weich die Länge, die später zu erwarten ist. Binde ich also gleich herunter, tüddel ggf wieder auf und binde wieder, diesmal in höherem Bogen?
???

Im früheren Garten wollte ich eine von Efeu bewachsene Fläche (drunter Schutt, den ich nicht auch! noch entsorgen wollte) mit 'Ayrshire Splendens' aufhübschen. Sie einfach über den Efeu kriechen lassen. Hat im Prinzip funktioniert. Aber ich kam nicht mehr rein, ohne Rosentrieblein zu zertreten und das führte bald zu ordentlich Wildwuchs. Experiment dort gescheitert. ;D

LiB, welche Frage zu welchem Wilhelm, hab ich nicht mehr auf dem Schirm.
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vanille_71
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Re: Rosen binden

vanille_71 » Antwort #31 am:

Blush hat geschrieben: 31. Aug 2026, 07:35 Mir erscheint der Obelisk vor allem sehr klein und eng für die 'Parade', Vanille.
Ich hatte an der Stelle anfangs einen (billigen ) Rosenbogen. Nach ca. 3 Jahren war er durchgerostet und die Rose bekam eine aufstockbare Rosenstütze von Ward. 'Parade' wuchs an ihren Standort aber nie höher als 1,8m. Daher wählte ich den jetzigen Obelisken.
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Querkopf
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Re: Rosen binden

Querkopf » Antwort #32 am:

hobab hat geschrieben: 31. Aug 2026, 07:17...Querkopf, wenn du meinen Beitrag gelesen hättest, hättest du bemerkt das ich genau das geschrieben habe: das flächige Runterbinden kann zu besseren Blütenbildung helfen, braucht aber viel Platz. ...
Natürlich hatte ich deinen Beitrag gelesen. Aber du hattest geschrieben "der Blüte dürfte das nicht aufhelfen" - das fand ich zumindest missverständlich ;)... Also, wir sind uns einig: Mit Runterbinden erreicht man zwar mehr Blüten, es gibt aber Nachteile, zum Beispiel den enormen Platzbedarf.
hobab hat geschrieben: 31. Aug 2026, 07:17...zumal Unkraut machen in so einem Feld die absolute Pest ist. ...
Das ist noch ein Nachteil. Ein seeehr gravierender.
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Blush
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Re: Rosen binden

Blush » Antwort #33 am:

vanille_71 hat geschrieben: 31. Aug 2026, 08:57 'Parade' wuchs an ihren Standort aber nie höher als 1,8m. Daher wählte ich den jetzigen Obelisken.
Meine wuchs auf 4 m , das ist deutlich höher. Dafür duftet sie nicht. ;)
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vanille_71
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Re: Rosen binden

vanille_71 » Antwort #34 am:

;)
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hobab
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Re: Rosen binden

hobab » Antwort #35 am:

Nochmal zu Querkopf, ich scheine missverständlich formuliert zu haben: die englische Fummelei bei der die Rosen kopfüber in den Boden gesteckt werden, dürfte der Blüte nicht helfen, denn so fördert man nur den ohnehin gut ausgebildeten mesotonen Wuchs der Rose. Wie schon geschrieben, ist für mich der einzige Vorteil (wenn es dann einer ist), dass die Rose etwas enger zusammen gequetscht wird und weniger Raum braucht. Dachte ich hätte das auch so geschrieben..
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LadyinBlack
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Re: Rosen binden

LadyinBlack » Antwort #36 am:

Querkopf hat geschrieben: 'Leda' war eine der in Weimar eingesetzten Sorten, da bin ich sicher. ... Das passt schon: Gerade Sorten mit überhängendem Wuchs lassen sich so verwenden, Triebe aus dem Strauchinneren regt man damit ebenfalls zur Blüte an
Für mich passt es nicht ;D Bei einer 'Centifolia à fleurs doubles violettes' bin ich gerne bei dir. Sie neigt eh zum Auseinanderfallen. Was man allerdings mit so einem Rosenberg, der auch nur sommerblühend ist, anfangen soll, bleibt trotzdem offen. Ich habe es mit ihr aber trotzdem einmal probiert. Und entnervt in der 3. Saison das Handtuch geschmissen. Es ist ja nicht mit einmal nach unten binden getan! Hast du es selber mal probiert, Querkopf?

Bild
Das ist ein ganz aktuelles Foto meiner Leda. Der Durchmesser liegt bei etwa 2 m, die Höhe beträgt in der Mitte etwa 1,80 m, an den Seiten 1,4m . Sie bildet einen stabilen breitwüchsigen Strauch .
Dahinter steht die eher schmal nach oben wachsende ( öfterblühende) Marie Dermar
Bild
Für mich ist das so ein stimmiges Bild. In einer anderen Situation wäre der säulenförmiger Schnitt von ' Leda' , oder auch ein entsprechendes Aufbinden, durchaus eine Option. Hier passt das weniger . Ich muss nur verhindern, dass sich die Triebe zu sehr aufeinanderlegen. Das geht mit einem Korrekturschnitt im Frühjahr recht gut.

Ich bleibe daher dabei, dass sich vor allem (öfterblühende) Remontant-Hybriden oder auch Bourbonrosen aus dem Spektrum der alten Rosen für diese Technik empfehlen. Ein Klassiker ist dabei sicher Souvenir du Dr. Jamain. Zu beachten ist dabei, dass es recht aufwendig bleibt, weil die angebundenen Triebe natürlich regelmäßig erneuert werden müssen. Sonst läuft das Gebilde aus dem Ruder.

Beim Anbinden an einen Obi ist es ähnlich. Natürlich muss das schräge Anbinden der Langtriebe, der Rückschnitt der Seitentriebe regelmäßig erneuert werden Einige wenige Triebe kann man dann auch waagerecht locker um den Obi wickeln, um die Wuchskraft zu bremsen. Und üblicherweise macht man das im Frühjahr.
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Re: Rosen binden

Querkopf » Antwort #37 am:

@LadyinBlack:
Ob ich's selber mal probiert habe, fragtest du. Ich antworte mal mit einem Selbstzitat :):
Querkopf hat geschrieben: 30. Aug 2026, 22:51...Weimar - historische Gartenanlage, historische Rosen, historische Wuchs-Technik... Sonderfall. Und der Platzbedarf ist tatsächlich sehr groß.
Just for fun wollte ich die Weimar-Technik mal nachmachen. Das ist zweimal daran gescheitert, dass ich zu spät dran war und die frischen Rosentriebe schon zu steif waren zum Runterpinnen - ich hab's dann gelassen ;). ...
Die Weimaraner haben sicherlich ganz junge Pflanzen zum Flachlegen genutzt. Keine fixfertig entwickelten Sträucher wie deine prächtige 'Leda'.
.
Meine vor Jahren auserkorene Testkandidatin war eine Historische, die mal als namenloser Steckling zu mir kam. Karminrote, stark gefüllte Blüte, Duft zum Niederknien, knackgesund, gelegentlich Nachblüte (meine Versuche, sie zu identifizieren, sind gescheitert, auch hier im Forum). Damals wär's nett gewesen, aus dem kleinen Röschen was Größeres zu machen. Hat sich erledigt: Inzwischen füllt die Hübsche mehrere Quadratmeter, ich werde regelmäßig in Sachen Verkleinerung aktiv ;).
.
Ich tu' mir eh Extra-Fummeleien ohne Not nicht an. Der jährliche Schnitt, plus Kletterer z. T. neu binden und Rennrosen eingrenzen, reicht mir völlig ;D.
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Re: Rosen binden

Blush » Antwort #38 am:

@LadyinBlack kannst Du bitte die Aussage, Remontanthybriden seien Deiner Meinung nach geeignet hinsichtlich der Wuchsform spezifizieren? Ich hatte 'Sidonie' und ''Ferdinand Pichard' im Garten, vielleicht noch andere, auf die ich gerade nicht komme. Diese beiden jedenfalls wären meiner Meinung nach viel zu steiftriebig. Ich find's gut, wenn wir hier kritisch diskutieren, möchte dennoch hinaus auf mit welchen Sorten es gut möglich erscheint. Ich hätte an Kletterer gedacht, weichtriebig. Auch die, die ich eingangs nannte. Haltet ihr diese für ungeeignet? Vom Platzbedarf zunächst einmal abgesehen?
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